Die Jugend soll bleiben, die Touristen sollen kommen
Hier gibt es jahrhundertealte Schichtungen von Geschichte: Das slowakische Trenčín ist seit dem Wochenende eine der beiden Kulturhauptstädte Europas 2026.
Kampfansage an die Leseunlust: Die hohe Dotierung des Booker-Preises für Kinderliteratur ist ein Symptom. Großbritannien sorgt sich um die immer weiter sinkende Lesefreude junger Leute.
Hier gibt es jahrhundertealte Schichtungen von Geschichte: Das slowakische Trenčín ist seit dem Wochenende eine der beiden Kulturhauptstädte Europas 2026.
Um 1900 war die jüdische Gemeinschaft die viertgrößte Bevölkerungsgruppe in Timișoara. Heute zählt sie 600 Mitglieder.
Der Schutz der Weltmeere bekommt einen Rechtsrahmen, das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten soll unterzeichnet werden, und die Europäische Filmakademie vergibt ihre Preise. Der F.A.Z. Frühdenker.
Richtung Norden und dann immer weiter geradeaus: Da liegt Oulu, Europas Kulturhauptstadt 2026. Ein Tauchgang in die finnische Lebensart der Gegensätze.
Mit Beginn des neuen Jahres werden Frankfurt und die Rhein-Main-Region zur World Design Capital. Mit dem Titel verbinden sich ein umfassendes Programm und große Hoffnungen. Doch die Stimmung in der Szene ist ambivalent.
Ein Restaurant im alten Gefängnis, eine Konzerthalle wie eine Hutschachtel und der größte Archipel der Welt gleich vor der Tür: Turku, die älteste Stadt Finnlands, ist eine verborgene Perle voller Überraschungen.
Stolz und ein wenig verzagt: Chemnitz blickt auf das Jahr als Kulturhauptstadt zurück – und fragt sich, wie sich der große Erfolg fortschreiben lässt.
Die Meisterwerke des Architekten und Designers Alvar Aalto sind nun Teil einer Kulturroute durch Finnland. Und man sollte sich jetzt auf den Weg machen, bevor es im Sommer voll wird.
Maša Klavora engagiert sich in Friedensprojekten und für den Walk of Peace von den Alpen bis zur Adria. Der führt an 30 Stationen und über 300 Gedenkstätten vorbei.
In Chemnitz präsentieren die Sisters in Photography und der Female Photoclub Arbeiten von 31 Fotografinnen aus Deutschland und der Tschechischen Republik.
Die Basilikata liegt fernab vom Massentourismus, dabei bietet sie vieles, was Italienreisende suchen: Alte Kultur, ursprüngliche Landschaft und lokale Köstlichkeiten. Warum ist sie so vergessen?
Mit dem Rad auf der Ostsee: Zwischen Finnland und Schweden gibt es Tausende von Inseln. Eine Reise im Schärenmeer, durch den Turku- und Åland-Archipel
Im Chemnitzer Kulturhauptstadtjahr kürzen Ludger Vollmer und Jenny Erpenbeck das Romanfragment „Rummelplatz“ von Werner Bräunig zur Oper. Wie fangen sie die von ihm beschriebene Stimmung zwischen DDR-Gründung und dem 17. Juni 1953 ein?
Im Mai eröffnete Deutschlands erstes Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex. In Chemnitz, wo die Täter sich jahrelang verstecken und ihre Morde planen konnten. Ein Ortsbesuch.
Die Kunstsammlungen der diesjährigen Kulturhauptstadt Europas widmen sich Edvard Munchs Thematisierung der Angst. Herausgekommen ist eine Ausstellung, die großen Anklang beim Publikum findet.
Weil die Sanierung des Chemnitzer Schauspielhauses der Stadt zu teuer ist, droht dem Bau der Ostmoderne faktisch der Abriss. Nur ein Aktionsbündnis und die Architektenschaft setzen sich für seine Sanierung ein.
Schluss mit dem Gemecker: Tausende Freiwillige, häufig im fortgeschrittenen Alter, halten die Kulturhauptstadt Chemnitz am Laufen.
Zwischen Berlin und Breslau verkehrt an den Wochenenden der „Kulturzug“ mit Sprachkursen, Lesungen, Konzerten oder Tanz während der Fahrt. Und vor allem: mit richtig guter Betreuung. Wäre Bahnfahren doch immer so schön.
Am Chemnitzer Gymnasium begannen Kunst- und Stadt- und auch Staatsgeschichten: In der Historie der Schule spiegelt sich die Entwicklung der Europäischen Kulturhauptstadt 2025.
Der Auftrag von Stalingrad: Eine Chemnitzer Konferenz widmet sich dem, was in Russland gesellschaftlich und kulturell von der Schicksalsschlacht 1942/43 geblieben ist. Ergänzt wird sie von einer Alexander-Kluge-Schau.
Chemnitz wird zur Bühne für Joyces „Ulysses“. Tanzgruppen beleben die Stadt mit kreativen Interpretationen des Romans: Ein kulturelles Highlight in der Kulturhauptstadt 2025.
Die Kunstmuseen des Ruhrgebiets wachsen zusammen: Ihre Gemeinschaftsausstellung „21 x 21“ in der Essener Villa Hügel ist mehr als die Summe ihrer funkelnden Teile.
So viele Autoverliese wie nirgendwo sonst: Beim Garagenfestival in der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz laden die Bewohner dazu ein, jene Orte zu begutachten, wo einst Trabants und Wartburgs standen.
Der Rumäne Sorin Stanca hat eine abgefahrene Karriere: Er war Tätowierer, nun ist er Restaurierer. Und im Herzen Biker. Eine Begegnung in Timișoara.
Das erste NSU-Dokumentationszentrum wird in Chemnitz eröffnet. Dort hatten sich die Rechtsterroristen nach ihrem Abtauchen versteckt.
Ein jüdisches Erbe, das es wiederzubeleben gilt: Eine Berliner Ausstellung widmet sich dem Leben des Unternehmers und Verlegers Salman Schocken. Während dieser in Deutschland in Vergessenheit geraten ist, gilt das für die USA und Israel keineswegs.
Es gibt auch reichlich Kunst jenseits von Neo Rauch: Die Galerien der Leipziger Baumwollspinnerei demonstrieren im Jubiläumsjahr ihres Rundgangs generationelle und stilistische Breite.
Auf diesen Parteitag konnten sich die Delegierten freuen, ohne einen Eklat fürchten zu müssen. Aber kurz vor dem Ende muss die Parteiführung beim Thema Antisemitismus eine Niederlage hinnehmen.
Im Rahmen des Kulturhauptstadtprogramms eröffnet in Chemnitz morgen eine Ausstellung von Weltrang: „European Realities“ im Museum Gunzenhauser zeigt die realistische Kunstströmung der Zwischenkriegszeit.
Garagen waren in der DDR Rückzugsräume und Ideenschmieden. Auch heute sind sie noch begehrt. Unsere Fotografin hat ihre Besitzer porträtiert: Was bewahrt man in den Räumen auf, wenn man kein Auto hat?
Zwanzig Jahre nach ihrem EU-Beitritt stehen Lettland und Estland zwischen Wandel, Tradition und Bedrohung aus Russland. Eine Reise durch die baltischen Staaten, die ihre kulturelle Identität und Unabhängigkeit bewahren.
Etagenbett im B&B statt Fünf-Sterne-Hotel mit all inclusive: Unser Autor hat mit seiner Familie Wanderurlaub in Sachsen gemacht. Kinder und Eltern hatten eine gute Zeit, weil nicht auf jede Befindlichkeit eingegangen wurde.
Bergamo in der Lombardei wurde früh zum Symbol des pandemischen Grauens. Inzwischen geht es für die Stadt bergauf – doch die Aufarbeitung der Coronapandemie bleibt in Italien kontrovers.
Im Kulturhauptstadt-Jahr wird das Bandoneon mit Konzerten, Milongas und einem Tango-Festival gewürdigt. Und die Frage geklärt, wie das Bergmannsklavier zur Seele des Argentinischen Tangos wurde.
Bernhard Vogel war Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Thüringen. Im Alter von 92 Jahren ist der CDU-Politiker gestorben.
Welche Vergangenheits- und Zukunftserzählungen braucht die Gegenwart dieses Ballungsraums? Ein Sammelband fragt nach den verschiedenen Identitäten des Ruhrgebiets seit den Siebzigerjahren.