Unter Malochern
Welche Vergangenheits- und Zukunftserzählungen braucht die Gegenwart dieses Ballungsraums? Ein Sammelband fragt nach den verschiedenen Identitäten des Ruhrgebiets seit den Siebzigerjahren.
Welche Vergangenheits- und Zukunftserzählungen braucht die Gegenwart dieses Ballungsraums? Ein Sammelband fragt nach den verschiedenen Identitäten des Ruhrgebiets seit den Siebzigerjahren.
Saint-Denis war die schmutzige kleine Schwester des strahlenden Paris. Hier versteckten sich die Terroristen des 13. November. Doch jetzt erfindet die Stadt sich neu – dank eines ehrgeizigen sozialistischen Bürgermeisters.
Unterwegs in der europäischen Kulturhauptstadt, wo die Club- und DJ-Szene ihre Freiräume verteidigt: Sie experimentieren, setzen der Leere den Exzess entgegen – und obwohl die rechtsextreme Gewalt wieder zunimmt, wollen viele von ihnen nicht weg von hier.
Gustave Charpentiers Oper „Louise“ erlebt in Chemnitz eine Neuinszenierung. Die Aufführung macht soziale Differenziertheit und Emanzipation zu einer Traumgeschichte.
Die Kirche von Karula in Südestland wurde 1944 von der deutschen Wehrmacht zerstört. Inzwischen gibt es wieder christliches Leben dort. Doch die Sorge vor einem russischen Einmarsch wächst. Zu oft herrschte hier Krieg.
Der Bahnhof und sein Viertel – das ist schon immer ein ganz besonderes Stück Stadt. Aufbruch und Niedergang liegen nahe bei einander. Sieben Fälle mit Spannungspotential.
Die behauptete Geschichtsversessenheit ist weitgehend vergessen: Chemnitz eröffnet sein Kulturhauptstadtjahr an einem sonnenüberstrahlten Tag und vor anrüchiger Kulisse.
Der offizielle Beginn von Chemnitz als Kulturhauptstadt wurde von rechtsextremen Aufmärschen und Gegenprotesten begleitet. Über 1000 Polizeikräfte waren im Einsatz.
Chemnitz ist Europäische Kulturhauptstadt. Rechtsextreme wollen zur Eröffnung an diesem Samstag dagegen demonstrieren. Kann die Stadt das Stigma überwinden?
Das israelische Kabinett könnte heute über das Gaza-Abkommen entscheiden. Deutschlands Eliten setzen auf die Union. Und: In den USA endet die Frist zum Verkauf von Tiktok. Der F.A.Z. Newsletter
Chemnitz ist Kulturhauptstadt Europas. Viele Projekte wollen die Einwohner dazu bringen, sich auszutauschen. Das hat auch mit den rechtsextremen Ausschreitungen von 2018 zu tun.
Chemnitz ist Kulturhauptstadt 2025. Auch die Region soll davon profitieren – und mit ihrer Industriegeschichte eine Epoche ins Licht rücken, die ganz Europa geprägt hat.
In Deutschland wird geplant, gebaut und Politik gemacht, als wäre Europa noch geteilt. Doch es ist an der Zeit, die Staaten in Ostmitteleuropa ernst zu nehmen. Das Stereotyp vom polnischen Klempner ist Geschichte.
Eine Schau über Nick Cave nahe Den Haag und Welterschließung durch Strichführung in Hamburg: Das gibt es im Januar in den europäischen Museen zu sehen. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Der Skulpturenweg „Purple Path“ verbindet die kommende europäische Kulturhauptstadt Chemnitz mit 38 Kommunen im Umland. Jetzt ist er eröffnet.
„Das Ruhrgebiet ist zu wahr, um schön zu sein“: Ein wahres Wort von Ulrich Borsdorf. Der Historiker und Ausstellungsmacher wird achtzig.
Am Deutschen Staatstheater Temeswar steht Herta Müller auf dem Programm. Die rumänische Heimat tut sich nicht leicht mit ihr.
Eine Doppelstadt als Europäische Kulturhauptstadt 2025: Gorizia und Nova Gorica an der Grenze zwischen Italien und Slowenien verbindet vieles, und doch haben sie bis heute zwei sehr unterschiedliche Gesichter.
Rembrandts Amsterdam im Frankfurter Städel, Caspar David Friedrich in Weimar und Neue Sachlichkeit in Mannheim: Das gibt es im Dezember in den Museen zu sehen. Der Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Kunst, Architektur, Küche und die Verstörung ländlich-sittlichen Empfindens: Was ist vom Erbe der Habsburger geblieben, was wird von der Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut bleiben? Vorläufige Bilanzen.
Wenn eine Stadt und ihre Ballettkompanie zusammenwachsen, ist manches möglich, wie Sabrina Sadowska und ihr Ensemble in Chemnitz erfolgreich demonstrieren.
Kinderporträts in Dessau, Monets Ansichten der Themse und vermeintliche Rembrandts in Leipzig: Diese Ausstellungen erwarten Sie im November in den Museen. Der Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Mari Boine ist die bekannteste Sängerin der samischen Kultur aus dem hohen Norden Europas. Jetzt ist ihr neues Album „Alva“ erschienen.
Kann eine öffentliche Bibliothek die Berliner Friedrichstraße retten? Auf jeden Fall. Die Stadt Bodø in Norwegen macht es vor.
Das belgische Mons ist eine Stadt der Visionäre: Einer wollte das Weltwissen sammeln, ein anderer baute seinen Arbeitern ein Zuhause. Und einmal im Jahr besiegen alle Bewohner zusammen das Böse mit einem Volksfest.
Beide Bundesländer sind stolze Freistaaten, sie sind erstaunlich grün und beide von Schrumpfung und Alterung geplagt. Auch ihre Dialekte unterscheiden sich weniger, als Sachsen und Thüringer selbst glauben.
Beide Bundesländer mögen deftiges Essen, sie sind erstaunlich grün und von Schrumpfung und Alterung geplagt. Aber es gibt auch Unterschiede – ein Überblick in acht Kapiteln.
Bodenständig und weltläufig: Zum Tod des Ausstellungsmachers Kasper König.
Er war ebenso bodenständig wie weltläufig. Als Rektor der Städelschule in Frankfurt und Leiter des Museums Ludwig in Köln wirkte er prägend. Zum Tod des Ausstellungsmachers Kasper König.
Zwei türkische Krankenpfleger ziehen von Ankara nach Sachsen. Das Krankenhaus in Chemnitz tut alles für sie. Dennoch fürchtet die Pflegedirektorin, dass sie bald weiterziehen.
Tourismus als Fluch und Segen und ein Handbuch für Südtirol.
Der Etat der Kulturstaatsministerin steigt 2025 auf 2,2 Milliarden Euro. Doch für die Reform der Preußenstiftung reicht der geplante Zuschuss nicht aus. Wohl aber für Chemnitz.
Halbzeit im österreichischen Kulturhauptstadt-Jahr – mit einer Tagung über „Die Rache des Tafelbilds“. Was kann damit nur gemeint sein?
Die Wiener haben es einfach drauf: In der Jury zum Leo-Perutz-Preis sitzt die Mitarbeiterin einer Bestattungsfirma, die den Preis sponsert.
Für Christoph Martin Wieland war die Freiheit der Presse ein Synonym für „Aufklärung“. Deutlich markierte er die Grenzen ihrer legitimen Ausübung. Ein Festvortrag zum 100. Geburtstag des PEN Deutschland.