NSU-Waffenbeschaffer Wohlleben hat Haft verbüßt
Nach zehn Jahren Haft ist der Unterstützer der rechten Terrorzelle um Beate Zschäpe entlassen worden. Die Linke warnt: Er könnte immer noch in der Neonazi-Szene sein.
Die Historikerin Barbara Manthe legt eine Zwischenbilanz zur Geschichte des Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik vor. Seine Konturen verwischt die Darstellung jedoch bisweilen.
Nach zehn Jahren Haft ist der Unterstützer der rechten Terrorzelle um Beate Zschäpe entlassen worden. Die Linke warnt: Er könnte immer noch in der Neonazi-Szene sein.
Fünfzehn Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU steht Beate Zschäpe wieder vor Gericht. Hilft sie diesmal bei der Aufklärung der Morde?
Beate Zschäpe spricht jetzt über den NSU, als Zeugin. Doch sie liefert keine neuen Details, keine echte Aufklärung. Da hat sie einiges gemeinsam mit Tätern der RAF.
Im NSU-Prozess blieben viele Fragen an Beate Zschäpe offen. Nun sagt sie im Prozess gegen ihre Freundin Susann E. aus.
Susann E. soll den Rechtsterroristen dabei geholfen haben, im Untergrund zu leben – etwa indem sie ihre Krankenkassenkarte weitergab. Ein Prozess soll klären, was sie von den Morden wusste.
Das erste NSU-Dokumentationszentrum wird in Chemnitz eröffnet. Dort hatten sich die Rechtsterroristen nach ihrem Abtauchen versteckt.
Nahaufnahme mit verstörender Wirkung: Andreas Mühes meisterhafte Fotoinszenierungen zu RAF und NSU verleiht dem Terror ein zweites Gesicht.
Zwanzig Jahre nach dem verheerenden Nagelbombenanschlag des NSU in der Kölner Keupstraße kommen der Bundespräsident und Ministerpräsident Wüst zum Gedenken. Sie finden deutliche Worte.
Der Hass auf Politiker und auf Andersdenkende ist in Ostdeutschland groß. Elly aus Zwickau, Anfang 50, verfolgt mit Sorge, wie sich der Ton ihrer Mitmenschen verschärft. Woher kommt diese permanente Pampigkeit?
Susann E. soll die Mitglieder des NSU bei ihren Terrortaten unterstützt haben. Nun muss sie vor Gericht.
Fünf Jahre nach dem Ende der NSU-Prozesse äußert sich Beate Zschäpe erstmals selbst zu Wort: Nun veröffentlicht der bayerische NSU-Untersuchungsausschuss das Wortprotokoll der Sitzung.
Beate Zschäpe, verurteilte Rechtsterroristin, hat erstmals ausführlich vor dem bayrischen NSU-Untersuchungsausschuss ausgesagt. Dabei hat sie offenbar ihre Mitschuld an den Morden der Terrorzelle deutlich hervorgehoben.
Die Ukraine setzt im Krieg gegen Russland mehr denn je auf Kampfflugzeuge aus dem Westen. Die deutschen Unternehmen halten sich mit Investitionen in neue Maschinen zurück. Und Bayern München steht vor einem Scherbenhaufen.
Der NSU-Untersuchungsausschuss will mögliche Verbindungen der Rechtsterroristen in die bayerische Neonazi-Szene aufklären. Zschäpe könne dabei helfen, Lücken zu schließen, sagt der Vorsitzende.
Vor dem Bundesverfassungsgericht hat ein Unterstützer des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ gegen den Austausch zwischen Geheimdiensten und Strafermittlern geklagt – und recht bekommen.
Beate Zschäpe ist mit einer Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert. Zumindest in Deutschland sind die Verfahren um die Rechtsterroristen nun beendet.
Beate Zschäpe ist mit einer Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert. Zumindest in Deutschland sind die Verfahren um die Rechtsterroristen nun beendet.
Platzumbenennungen und ein neuer Kunstpreis: Jena sucht ein Jahrzehnt nach der Aufdeckung des NSU-Terrors nach dem richtigen Umgang mit dem giftigen Erbe.
Der Bundesgerichtshof hat das Urteil gegen den NSU-Unterstützer André E. bestätigt. Damit ist der gesamte NSU-Prozess rechtskräftig abgeschlossen.
Neun ermordete Migranten, eine erschossene Polizistin, 43 Mordversuche, drei Sprengstoffanschläge, 15 Raubüberfälle: Das ist die Bilanz des rechtsextremen NSU. Vor zehn Jahren flog die Terrorgruppe auf. Bis heute sind nicht alle Hintergründe geklärt.
Der Bundesgerichtshof setzt einen juristischen Schlusspunkt im Verfahren gegen Beate Zschäpe. Obwohl sie keinen Schuss abgegeben hat, ist Karlsruhe überzeugt von ihrer Mittäterschaft.
Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat die Revision der NSU-Terroristen Beate Zschäpe verworfen. Damit muss die Rechtsextremistin endgültig lebenslang in Haft.
In Afghanistan spitzt sich die Lage zu: Wie lange kann die Luftbrücke aufrecht erhalten werden? Russland feiert sich selbst und erwartet die Bundeskanzlerin. Und im Bundestagswahlkampf frohlockt die SPD.
Der thüringische Ministerpräsident hatte einen AfD-Politiker im Landtag beschimpft. Die Staatsanwaltschaft hat nun die Aufhebung der Immunität Ramelows beantragt.
Die damals neunjährige Peggy war vor 19 Jahren verschwunden – Teile ihres Skeletts wurden 2016 gefunden. Der Tatverdacht gegen einen Bestatter ließ sich nicht erhärten, teilte die Staatsanwaltschaft Bayreuth mit.
Die Dokumentation „Früh.Warn.System“ zeigt, was beim Verfassungsschutz schiefläuft. Am Ende wird auch die AfD thematisiert – und legt die Grenzen des Extremismus-Seismografen offen.
Der mutmaßliche Mörder von Walter Lübcke, Stephan Ernst, war Hessens Verfassungsschutz seit Jahren bekannt. Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zum Mordfall könnte alte Wunden aufreißen.
Ohne sie hätten es keine Morde gegeben: Auf mehr als 3000 Seiten legt das Münchner Oberlandesgericht vor allem dar, warum auch Beate Zschäpe für die Taten des NSU verantwortlich war.
93 Wochen nach Urteilsverkündung hat das Gericht die schriftliche Urteilsbegründung vorgelegt. Insbesondere die Begründung zur Täterschaft Zschäpes wird mit Spannung erwartet.
Wie fühlen sich Menschen mit Migrationshintergrund nach Halle und Hanau? In der Keupstraße in Köln hatten sie schon einmal das Vertrauen in den Staat verloren.
Im Oktober wurde in Zwickau eine Eiche abgesägt, die an das erste NSU-Opfer erinnern sollte. Nun hat die Stadt weitere Bäume gepflanzt. Auch die Bundeskanzlerin ist gekommen, um den Gedenkort zu besuchen.
Der Abschlussbericht des NSU-Ausschusses in Thüringen bestätigt Erkenntnisse aus Hessen: Die Ermittlungsarbeit von Polizei, Justiz und Verfassungsschutz war mangelhaft, die Taten der Terrorzelle hätten möglicherweise verhindert werden können.
Seit dem Auffliegen der Terrorzelle NSU 2011 haben mehrere Städte Orte errichtet, um der Mordopfer zu gedenken. Viele dieser Mahnmale wurden bereits gezielt beschädigt.
Eine deutsche Eiche sollte in Zwickau an den von der Terrorzelle NSU ermordeten Blumenhändler Enver Simsek erinnern. Nun ist der Baum abgesägt worden. Die Oberbürgermeisterin äußert sich bestürzt.
Der Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses zeigt: Noch immer sind viele Fragen ungeklärt. Anstelle eines weiteren Ausschusses soll der Fall von jetzt an aber anders aufgearbeitet werden.
Nach über vier Jahren Arbeit ziehen die Mitglieder im Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss Bilanz. Mit dem Wertungsteil des Abschlussberichtes sind nicht alle einverstanden.