Russland warnt Westen vor Ansprüchen in der Arktis
Mit der Erderwärmung wird die Arktis immer besser erreichbar. Russland hat bereits in Technologien zu ihrer Erschließung investiert. Jetzt wurde Außenminister Lawrow deutlich.
Mit der Erderwärmung wird die Arktis immer besser erreichbar. Russland hat bereits in Technologien zu ihrer Erschließung investiert. Jetzt wurde Außenminister Lawrow deutlich.
Russlands Außenminister und sein amerikanischer Amtskollege wollen laut Moskau über „Schlüsselfragen der beidseitigen Beziehungen und der internationalen Agenda“ sprechen.
Putin hat eine Liste „unfreundlicher Staaten“ in Auftrag gegeben, deren Botschaften Moskau einschränken könnte. Die EU will sich von den Provokationen nicht spalten lassen. Doch was kann sie tun?
Saudi-Arabien schickt eine Delegation nach Syrien. Die Wiederannäherung arabischer Länder an Baschar al-Assad bahnt sich seit längerem an – auch weil sie das Feld nicht anderen Akteuren überlassen wollen.
Zwei amerikanische Kabinettsmitglieder dürfen nicht mehr nach Russland einreisen. Zudem wies Moskau mehrere Diplomaten aus Amerika und Polen aus. Damit reagiert der Kreml auf die Ausweisung von zehn Diplomaten aus Amerika.
In Wien wird versucht, das Atomabkommen mit Iran zu retten. Nach dem Angriff auf eine Atomanlage hat Teheran nun aber eine weitere Urananreicherung angekündigt.
Russland und China wollen in einer neuen Weltordnung führende Rollen spielen und bestreiten Washingtons Anspruch. Sie trennen aber auch Rivalitäten.
Moskau nutzt aus, dass die EU bei der Impfstoffbeschaffung uneins ist und versucht, das Bündnis mit seinem Vakzin zu spalten. Die AfD macht sich zum willigen Partner der russischen Agenda.
Noch vor wenigen Wochen wollten Berlin, Paris und Rom von neuen Sanktionen wegen Nawalnyj nichts wissen. Damit ist es jetzt vorbei. Die EU einigt sich auf Strafmaßnahmen – und leitet so die Revision ihrer Russland-Politik ein.
Die EU-Außenminister beraten an diesem Montag über neue Sanktionen wegen des Falls Nawalnyj. Berlin und Paris stehen nicht mehr auf der Bremse. Das Verhältnis zu Moskau hat sich geklärt – durch die viel kritisierte Reise des EU-Außenbeauftragten.
Könnte Moskau die Beziehungen zur EU abbrechen, wie Lawrow droht? Wenn die Europäer im Verhältnis zu Russland etwas erreichen wollen, dürfen sie sich nicht auf solche befremdlichen Äußerungen einlassen.
Während der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell in Moskau ist, weist das russische Außenministerium Diplomaten Deutschlands, Schwedens und Polens aus Russland aus. Begründung: Sie hätten an unerlaubten Demonstrationen teilgenommen.
Der demonstrative Empfang einer AfD-Delegation durch Sergej Lawrow ist eine Belohnung für die Anbiederung der Rechtspopulisten an Moskau. Er illustriert, was Deutschland von beiden Seiten zu erwarten hat.
Es war ein unüblicher Empfang: Die AfD-Politiker Tino Chrupalla und Armin-Paul Hampel trafen Russlands Außenminister. Der beklagt eine „hysterische Diskussion“ über den Besuch.
In der aserbaidschanischen Stadt zerstören Scuds mehrere Häuserreihen. Unter den Toten drohen auch Kinder zu sein. Die Kriegsführer bezichtigen sich gegenseitig. Russlands Außenminister Lawrow appelliert an beide Seiten, sich an die erst eine Woche alte Vereinbarung zu halten.
In Nagornyj Karabach droht eine humanitäre Katastrophe. Trotz eines vereinbarten Waffenstillstands dauern die Kämpfe an. Doch die internationale Diplomatie kommt nicht in die Gänge.
Es war die russische Politik, die die Europäer gezwungen hat, gegenüber Moskau einen harten Ton anzuschlagen. Dass Außenminister Lawrow darauf harsch reagiert, ist nicht weiter schlimm.
Bei ihrer Kritik an Moskau habe die deutsche Seite einen „absolut inakzeptablen Ton“, kritisiert der russische Außenminister Lawrow. Deutschland bremse im Fall Nawalnyj den Aufklärungsprozess. Berlin weist die Vorwürfe zurück.
Machthaber Lukaschenka sucht die Protestwelle gegen ihn abzuschwächen. Russlands Außenminister Lawrow stellt eine Behauptung auf, die den Boden für ein russisches Eingreifen in Belarus bereiten könnte.
Mehr als Hunderttausend Menschen sind in Minsk gegen den Autokraten Aleksandr Lukaschenka auf die Straße gegangen – allen Drohungen zum Trotz. Russland sieht derweil eine Beruhigung der Lage im Nachbarland.
Unabhängige Journalisten sind die wichtigste Quelle für Nachrichten über die Proteste in Belarus. Deswegen verfolgt Lukaschenka unliebsame Berichterstatter mit voller Härte.
Die Kritik am amerikanischen Vorgehen gegen Nord Stream 2 wächst. Nach der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern wählt auch die EU-Kommission klare Worte.
Bei einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow hatte Bundesaußenminister Heiko Maas auf Probleme im deutsch-russischen Verhältnis hingewiesen.
Das erste Unternehmen warnt davor, dass die Gasleitung Nord Stream 2 womöglich nicht zu Ende gebaut wird. „Kein Staat hat das Recht, der EU ihre Energiepolitik zu diktieren“, sagt der deutsche Außenminister Maas in Richtung Washington.
Moskau und Washington verhandeln schon länger über das Atomwaffenabkommen New-Start. Doch Russlands Außenminister bezweifelt, dass die Amerikaner an einer Einigung interessiert sind.
Präsident Putin will Russlands Corona-Maßnahmen als Erfolg präsentieren. Berichte über gestiegene Todeszahlen in ausländischen Medien werden als „Fake News“ gebrandmarkt. Pathologen müssen andere Todesursachen als Covid-19 finden.
Deutsche Ermittler sind sicher, dass Moskau hinter dem Hackerangriff auf den Bundestag vor fünf Jahren steht. Die Bundeskanzlerin erhebt schwere Vorwürfe gegen Russland. Doch dort gibt man sich gelassen.
Nach syrischen Angriffen in der Provinz Idlib hofft die Türkei auf die Solidarität der Nato. Die Verärgerung unter den westlichen Alliierten aber ist groß – und mit Russland will sich niemand anlegen.
Wenn in Berlin über Libyen verhandelt wird, geht nichts ohne Erdogan und Putin. Sie bauen ihre Macht in der arabischen Welt aus und machen Europa Angst.
Der libysche Warlord Haftar werde keinen Waffenstillstand unterzeichnen, in dem nicht die Entwaffnung seiner Gegner vorgesehen sei, heißt es in Medienberichten. Außerdem sei er zuversichtlich, was den Kriegsverlauf angehe.
Der libysche General Haftar hat den Verhandlungsort Moskau verlassen, ohne einen Waffenstillstand zu unterzeichnen. Sein Rivale Sarradsch hatte dies am Montag getan, doch Haftar bat erst einmal um Bedenkzeit.
Tauwetter in Moskau? Russland sei offen für eine „gleichberechtigte und pragmatische Zusammenarbeit“ mit der EU, schreibt Außenminister Lawrow in der Regierungszeitung. Das liege auch am neuen EU-Spitzenpersonal in Brüssel.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow widerspricht: Beim gemeinsamen Treffen im Weißen Haus sei das Thema gar nicht angesprochen worden.
Der Blick Russlands auf die Geschichte hat sich im Laufe der Zeit stark verändert: Besonders die Ära Gorbatschow betrachtet man heute anders – nämlich als schlecht. Die Ursache findet sich auch in der aktuellen Politik.
In der Türkei ist die Begeisterung für den Feldzug in Syrien groß, Kritik wird unterdrückt. Außenpolitisch und militärisch birgt die Operation aber Risiken.
Bei seinem Russland-Besuch trifft ein selbstbewussterer Außenminister Heiko Maas auf Sergej Lawrow. Der Ton zwischen beiden ist ernsthafter geworden – nicht nur beim Geplänkel über die Meinungs- und Pressefreiheit.