Die Rote Flora und ihre merkwürdige Fauna
Seit bald 25 Jahren halten in Hamburg Linksautonome das Flora-Theater besetzt. Beide Seiten tun viel, die Klischees von windigen Investoren und ideologisch-verquasten Hausbesetzern zu erfüllen.
Seit bald 25 Jahren halten in Hamburg Linksautonome das Flora-Theater besetzt. Beide Seiten tun viel, die Klischees von windigen Investoren und ideologisch-verquasten Hausbesetzern zu erfüllen.
In Hamburg befinden sich dreihundert über Lampedusa eingereiste Flüchtlinge ohne Aufenthaltsstatus. Der Senat will sie abschieben. Unterstützung erhalten die Afrikaner von der Kirche und von linken Parteien. Der Streit spitzt sich zu.
Das Hamburger Schanzenviertel war lange eine Arbeitergegend. Wer dort hinzog, verdiente sein Geld auf dem Fleischmarkt, nicht in der Agentur. Jetzt ist alles anders, die Mieten explodieren.
Mieten in Berlin, Hamburg & Co. steigen rasant. Wohnungen sind das Ziel von Spekulanten. Der Kampf zwischen Mietern und Investoren ist eröffnet. Wird Wohnen unerschwinglich?
Alle Werke für weniger als 5000 Euro? Die Affordable Art Fair versucht erstmals ihr Glück in Deutschland – ein Besuch auf dem Kunstschnäppchenmarkt.
Eine Schwedin lädt zum Tanz mit strengen Regeln - zur Entspannung in der Mittagspause. Eine Stunde soll genügen, um die Motivation zu erhöhen und effektiver im Job zu sein - die Idee findet immer mehr Nachahmer.
Ertan Çelik hat es sich anders überlegt. Eigentlich wollte der größte Dönerfleischlieferant Hamburgs mit seinem Betrieb von der einen Ecke des Schanzenviertels in Altona in eine andere Ecke umziehen. Dort, wo sich die Max-Brauer-Allee ...
Ein schöner Leseabend war das gestern. Mit Feridun "Kanak Sprak" Zaimoglu. Atomkraft sei Dank. Atomkraft, ja. Mag Euch nicht gefallen, ist aber so. Gäbe es die Atomkraft nicht, dann hätte dieser Leseabend nicht stattgefunden. Zumindest so nicht. Gäbe es die Atomkraft nicht, dann müsste man nämlich nicht gegen sie protestieren. Und das war der gestrige Abend: Eine Protestveranstaltung gegen Atomkraft.
„Was willst Du hören?", frage ich, als wir in mein Auto steigen und ich nach meinem iPod greife. „Was hast Du denn anzubieten?", antwortet Robert Misik mit der unvermeidlichen Gegenfrage. „Alles, was gut ist", sage ich, und entscheide mich kurzerhand für die Stones. Und so machen wir uns also zu „Gimme shelter" auf den Weg, vom Hamburger Schanzenviertel, wo der österreichische Journalist und Schriftsteller gerade eine Lesung seiner „Politik der Paranoia" hinter sich gebracht hat, in das gar nicht weit entfernte Szenelokal. Eigentlich wäre es ja auch in der Kneipe am Veranstaltungsort weiterhin ganz nett gewesen, im „Haus 73", mit der charmanten Dame von der Heinrich-Böll-Stiftung neben mir und dem freundlichen Herrn vom Radio gegenüber; aber einerseits war es mir an dem Abend zu fröstelig geworden, um weiterhin draußen zu sitzen und Astra-Bier aus der Flasche zu trinken, und andererseits gibt es Dinge, die Ösis in der Fremde wirklich nur unter vier Augen besprechen können...