Es dürfte böse werden
Karl Ove Knausgård setzt seinen „Morgenstern“-Romanzyklus fort mit apokalyptischen Wendungen und legt seine Poetik in Vorlesungen dar.
Karl Ove Knausgård setzt seinen „Morgenstern“-Romanzyklus fort mit apokalyptischen Wendungen und legt seine Poetik in Vorlesungen dar.
Für seinen neutralen Kurs gegenüber Russland hatte sich Neu Delhi viel Kritik anhören müssen. Doch mittlerweile hat sich das Blatt dramatisch gewendet.
Der Bundestag hat das Infrastruktursondervermögen gebilligt, der Bundesrat soll folgen. Die Aktienmärkte reagieren darauf bisher verhalten. Bleibt das so? Welche Chancen Fondsmanager nun sehen.
Hätte Angela Merkel doch nur auf Herfried Münkler gehört, dann wäre Russland gestoppt worden – sagt Münkler. Dabei passt er seine politischen Analysen gerne an den Gang der Dinge an. Ein Vergleich.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nennt sein Telefonat mit US-Präsident Trump „positiv“ und „offen“. Diesmal sei er nicht zu Zugeständnissen gegenüber Russland gedrängt worden.
Es ist an der Zeit, dass der Westen Moskaus eingefrorene Geldreserven für die Verteidigung und den Wiederaufbau der Ukraine einsetzt, meint unser Kolumnist.
Trumps Annäherung an Russland hat auch ein strategisches Motiv: die Konkurrenz mit China. Das ist keine gute Nachricht, es könnte Putins Position in Europa erheblich stärken.
Alexandr Dugin spricht von einer amerikanischen „Revolution“. Und er preist Wladimir Putin, der jetzt „höflich, aber konsequent“ bleiben müsse.
Der russische Präsident will angeblich vorerst keine Energieanlagen der Ukraine mehr beschießen. Doch seine Armee greift wieder mit Drohnen an. Ist die Abmachung für Kiew trotzdem ein Erfolg?
Österreichische Beamte, inzwischen vom Dienst suspendiert, sollen dem Ex-Wirecard-Manager und mutmaßlichen Spion Jan Marsalek zugearbeitet haben. War auch ein FPÖ-Mann involviert?
Putin spiele auf Zeit und lasse Trump abprallen, meint F.A.Z.-Osteuropaexperte Reinhard Veser. Und der Politikwissenschaftler Frank Sauer geht im Anschluss noch weiter: Putin führe Trump vor.
Es bleibt dabei: Der russische Präsident will eine schwache Ukraine, die er wieder in seinen Herrschaftsbereich eingliedern kann. Amerika sollte bei diesem Spiel nicht mitmachen, es wäre kein guter „Deal“.
Wenige Stunden nach der Vereinbarung, den Beschuss von Energieanlagen für 30 Tage auszusetzen, wurden von beiden Seiten Drohnenangriffe gemeldet. Der ukrainische Präsident Selenskyj wirft Russland daraufhin vor, den Krieg nicht beenden zu wollen.
Putin stimmt teilweiser Waffenruhe zu. Die EU-Kommission stellt ihre Strategie zur Zukunft der europäischen Verteidigung vor. Und für die Schuldenpläne heißt es: Nach dem Bundestag ist vor dem Bundesrat. Der F.A.Z. Frühdenker.
Trump und Putin einigen sich auf eine erste begrenzte Feuerpause im Ukrainekrieg. Die solle schnell zu einem vollständigen Waffenstillstand führen, sagt der US-Präsident – und lobt das Telefonat als „gut und produktiv“.
Donald Trump verhandelt mit Wladimir Putin über einen Waffenstillstand in der Ukraine. Im Bundestag kommt es zur Abstimmung über die Milliardenpläne von Union und SPD. Und in Israel wird wieder protestiert. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die USA und Russland wollen am Dienstag über eine Waffenruhe in der Ukraine sprechen. Kreml-Chef Putin hat dafür seine eigenen Bedingungen aufgestellt. Außerdem soll es um „Gebiete“ und „Kraftwerke“ gehen, so US-Präsident Trump.
Unter dem scheidenden Präsidenten Thomas Bach hat das IOC sehr viel Geld verdient. Zugleich verlor es im Umgang mit den skrupellosen Machenschaften Russlands auch im Weltsport einen unschätzbaren Wert.
Geistiges Eigentum? Spielt keine Rolle! Das Bolschoi-Ballett übt sich im Propaganda-Einsatz für Putin. Dazu gehören auch der Raub von Lizenzen und Repressionen gegen seinen früheren Direktor Alexei Ratmansky.
CSU und Freie Wähler ringen um die Abstimmung im Bundesrat über das Finanzpaket. Die Lage der Ukraine in Kursk ist angespannt. Und: Noch ist es kalt, aber die warmen Temperaturen kommen! Der F.A.Z. Frühdenker.
Beide Präsidenten sprechen von einer russischen Einkesselung der Ukrainer in Kursk und der Notwendigkeit, deren Leben zu schonen. Beobachter können einen Kessel aber nicht erkennen.
Die Situation verschärft sich: Auf ihrer Jahrestagung malt die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) ein sehr düsteres Bild der Zustände nicht nur in Russland.
Durch seine Klarsicht hat er es sich mit beiden Kriegsparteien verscherzt: Ein Porträt des russischen Schriftstellers Dmitri Bykow vor dem Hintergrund seines Exils.
Seit dem Überfall auf die Ukraine fließt viel Geld in einst abgehängte Regionen Russlands. Das Land hat seine Wirtschaft komplett auf den Krieg ausgerichtet. Daran würde nicht einmal ein Ende der Kämpfe etwas ändern.
Europa gibt für Verteidigung mehr Geld aus als Russland. Doch Moskau holt mehr raus aus seinem Budget. Wie gelingt dem Kreml das?
Nachdenken über deutsche Atomwaffen +++ Feindbild Russland +++ Wählerwille und Koalitionsverhandlungen +++ Langeweile bei der Bundeswehr
Westliche Staaten werfen Iran seit Jahren vor, nach Atomwaffen zu streben. Darüber spricht Teheran jetzt erst einmal mit seinen Verbündeten.
Ein Flugdeckkreuzer aus der Sowjetunion ist die Attraktion in der chinesischen Stadt Tianjin. Hier wird die russische Kultur hochgehalten: mit russischem Personal, russischer Wurst – und russischen Spielzeuggewehren.
Das Ringen um das Milliardenpaket von CDU und SPD geht weiter, die Unterhändler der Koalitionsverhandlungen legen los – China, Russland und Iran führen Atomgespräche. Der F.A.Z. Frühdenker.
Russland bleibt bei seinen Maximalforderungen: erst mal keine Waffenruhe, keine Friedenstruppe. Das deckt einen Schwachpunkt in Trumps Strategie auf.
Als „Imitation friedlicher Handlungen“ hat Präsident Wladimir Putins Berater die Initiative für eine Waffenruhe in der Ukraine abgetan. Der Präsident selbst zeigt sich in Uniform.
Waffenlieferung gestoppt +++ Schuldenpakt abgelehnt +++ Politikwende +++ Das Napoleon-Zitat
Donald Trump ist kein Isolationist. Er handelt auf Augenhöhe mit den Großmächten China und Russland. Die Europäer müssen dies zu ihrem Vorteil nutzen, rät ein früherer Botschafter in Washington.
Die Ukraine hat fast das komplette besetzte russische Gebiet wieder verloren. Demonstrativ besucht der Kremlchef sein Militär in Kursk. Nun warten alle auf Putins Antwort auf den US-Vorschlag einer Feuerpause.