Putins neue Waffe im Informationskrieg
Der Kreml will in Berlin einen deutschsprachigen Fernsehsender gründen – und damit die öffentliche Meinung in Deutschland beeinflussen. Doch bekommt er eine Sendelizenz?
Der Kreml will in Berlin einen deutschsprachigen Fernsehsender gründen – und damit die öffentliche Meinung in Deutschland beeinflussen. Doch bekommt er eine Sendelizenz?
Investoren ziehen sich aus Staatsanleihen Russlands zurück, sie fürchten Maßnahmen gegen Moskau. Der schwache Rubel treibt die Inflation – für die russische Führung ein Schreckensszenario.
Behörden-Chef Richard Moore gibt bekannt, dass der britische Geheimdienst Klimaschutz als wichtigstes außenpolitisches Ziel erachtet. Es ist das erste Mal, dass ein MI6-Chef öffentlich über seine Arbeit spricht.
Der Bundesaußenminister nennt Personen, die härtere Maßnahmen gegen den Kreml fordern, „Schlauberger“. Plädiert hatte dafür zuvor die grüne Kanzlerkandidatin.
Westliche Geheimdienste spekulieren über Russlands Motive bei den Truppenübungen: Womöglich wollte Moskau eskalieren um zu deeskalieren – oder droht eine Rückkehr der Soldaten für einen Angriff auf die Ukraine?
Nach dem russischen Truppenaufmarsch der letzten Wochen gilt die ukrainische Schwarzmeerküste als mögliches Invasionsziel. Jetzt bittet Kiew Deutschland um Hilfe.
Im F.A.S.-Gespräch plädiert die grüne Kanzlerkandidatin für die Zusammenarbeit mit Amerika, die Eindämmung Chinas – und eine härtere politische Haltung gegenüber Russland.
Mehrere Monate lang will Russland Seegebiete im Schwarzen Meer sperren. Es seien nur russische Hoheitsgewässer betroffen, heißt es aus Moskau. Die EU, die Ukraine sowie die Nato kritisieren das Vorhaben aber als Provokation.
So gut es ist, dass Moskau die Beendigung des Truppenaufmarsches an der Grenze zur Ukraine verkündet: Putin lässt den Westen gezielt im Ungewissen. Die Antwort darauf müssen klare Botschaften sein.
Die russischen Truppen ziehen laut Verteidigungsminister Schojgu von der Grenze zur Ukraine ab. In früheren Fällen haben solche Ankündigungen sich als Nebelkerzen erwiesen.
Bei einem Besuch in Moskau hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer den möglichen Kauf des Impfstoffs Sputnik V in Aussicht gestellt. Vor allem für den Zeitpunkt seiner Reise wurde er stark kritisiert.
Er war der zärtlichste Rowdy der russischen Literatur: unwiderstehlich, unverbesserlich, einer von jenen raren Dichtern, denen auf Erden nicht zu helfen war. In diesem Gedicht nimmt er Abschied.
Wegen des staatlichen Dopingprogramms sind die russischen Symbole bei den kommenden Olympischen Spielen verbannt. Nun ist zumindest die Hymnenfrage im zweiten Anlauf geklärt.
Spahn: Sehr viele Neuinfektionen bei 6- bis 20-Jährigen +++ Nach Sachsen hebt auch Mecklenburg-Vorpommern Impfpriorisierung für Astra-Zeneca-Vakzin auf +++ Polizei löst Demonstration in Berlin auf +++ Alle Entwicklungen im Liveblog.
Deutschland will Sputnik kaufen, die Tschechische Republik bleibt in ihrem Ringen mit Russland weitgehend alleine. Der Kreml kann zufrieden sein.
„Richtige“ Macht hat der Europarat nicht. Aber sein Menschenrechtsgerichtshof schützt die Schwachen – theoretisch. Russland ignoriert dessen Urteile. Mit Konsequenzen tut sich der Rat schwer.
Nachdem eine erste Ausweisung russischer Diplomaten aus der Tschechischen Republik von Moskau hart vergolten wurde, weitet Prag die Strafaktion aus. Unterstützung kommt von einem Nachbarland.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat bei dem von den Vereinigten Staaten organisierten virtuellen Klimagipfel versprochen, zur Lösung des Klimawandels beitragen zu wollen.
Nach der gegenseitigen Ausweisung tschechischer und russischer Diplomaten stellt Tschechiens Außenminister ein Ultimatum zur Rückkehr der Botschaftsmitarbeiter in Moskau. Russland reagiert mit einer Drohung.
Wolodymyr Selenskyj hat in einer Rede an die ukrainische Nation vor einem bevorstehenden Angriff Russlands gewarnt. Man werde sich nicht „zerstören“ lassen – und sich im Fall der Fälle verteidigen.
Der inhaftierte russische Oppositionelle Alexej Nawalnyj wird für seinen Witz und Mut von vielen Landsleuten bewundert. Bei einigen regt sich aber auch Neid. Jetzt haben sich russische Bürger seinem Hungerstreik angeschlossen.
In seiner Rede zur Lage der Nation schweigt Präsident Putin zu seinem Widersacher Nawalnyj und beklagt das angeblich russophobe Verhalten des Westens. Wer Brücken abreißen wolle, müsse mit einer harten Antwort rechnen.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Westen davor gewarnt, Russlands „rote Linie“ zu überschreiten. Wo diese im Einzelfall sei, werde Moskau selbst entscheiden, erklärte der Kreml-Chef in einer Rede zur Lage der Nation.
Ein Präsident definiert sich um: Wolodymyr Selenskyjs antirussische Rhetorik irritiert seine Stammwähler, ohne die Patrioten zu überzeugen. Ein Gastbeitrag.
Angesichts der russischen Kräfte an den Grenzen zur Ukraine sind erfahrene Generäle alarmiert. Moskau habe eine Invasionsarmee zusammengezogen. Sie prophezeien eine Eskalation der Gewalt.
Russland stellt die Beteiligung an der Internationalen Raumstation nach 2024 in Frage. Das erste Modul eines eigenen Außenpostens im All ist in der Entwicklung.
Die Lage an der Grenze zwischen Russland und der Ukraine sei besorgniserregend, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel vor der Parlamentarischen Versammlung des Europarats.
Washingtons Top-Diplomat in Moskau, John Sullivan, kehrt diese Woche in Amerikas Hauptstadt zurück. Russlands Außenminister hatte ihm die Heimreise zuvor nahegelegt.
Die Geheimdienste von Belarus und Russland haben in Moskau angebliche Verschwörer gegen den Minsker Machthaber Alexander Lukaschenka festgenommen. Oppositionelle sehen darin Propaganda im Sinne des Regimes.
Die langen Wartezeiten bei der Impfterminvergabe sorgen für Reiselust. Wer hierzulande nicht auf seine Impfung warten will, kann sich in der russischen Hauptstadt Sputnik V spritzen lassen – auf eigene Gefahr.
Die EU-Außenminister sind alarmiert wegen Nawalnyjs Gesundheit und der Lage an der Grenze zur Ukraine. Doch zu weiteren Sanktionen ringen sie sich nicht durch – Deutschland bremst.
Die „Agentur zur Entwicklung menschlichen Kapitals“ versucht, die russischstämmigen Konfessionsflüchtlinge aus Lateinamerika im zusehends menschenleeren Fernen Osten anzusiedeln. Doch dort treffen sie auf Behördenwillkür.
Die britische Regierung will verstärkt gegen Spionage vorgehen. Laut einem Bericht sollen alle Personen, die im Auftrag einer fremden Regierung im Land sind, registriert werden. Das soll sich vor allem gegen Russland und China richten.
Die Tschechische Republik zeigt sich wegen der Ausweisung von 20 Botschaftsmitarbeitern in Moskau überrascht. Zugleich erstaunt, dass Prag die Explosion eines Munitionsdepots im Jahr 2014 erst jetzt aufarbeiten will.
Nawalnyjs Stabschef hat die Verlegung des Oppositionellen in eine andere Strafkolonie bestätigt. Er setze den Hungerstreik dort fort. In der russischen Gesellschaft wächst der Druck auf den Kreml.
Russland hat nach Angaben des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell „mehr als 150.000 Soldaten“ an der Grenze zur Ukraine und auf der annektierten Halbinsel Krim stationiert. Damit sei „das Risiko einer weiteren Eskalation offensichtlich“.