Privatanleger setzen auf Weizen
Der Anstieg des Weizenpreises hat sich zuletzt nicht weiter fortgesetzt. An den Terminbörsen ist der große Run ausgeblieben. Aber ETF auf Agrargüter und Rohstoffe sind beliebt wie selten zuvor.
Der Anstieg des Weizenpreises hat sich zuletzt nicht weiter fortgesetzt. An den Terminbörsen ist der große Run ausgeblieben. Aber ETF auf Agrargüter und Rohstoffe sind beliebt wie selten zuvor.
Nestlé will in Russland fortan nur noch Grundnahrungsmittel und wenige andere Produkte anbieten. Kritiker hatten schon zuvor einen deutlicheren Rückzug aus dem Land gefordert.
Woanders in Europa sind Wärmepumpen gefragt. In Deutschland lohnt sich der Einbau erst später. Ihr Absatz soll steigen – auch um von Gas und Öl aus Russland wegzukommen. Doch dafür müssen die Kosten rasch sinken.
Noch habe der russische Präsident Putin seine Ziele in der Ukraine nicht erreicht, sagte Kremlsprecher Peskow in einem CNN-Interview. Er betonte aber, dass die Militäroperation „genau so verläuft, wie es vorgesehen war“.
Der Angriff auf die Ukraine löste unter russischen Wissenschaftlern heftige Proteste aus. Die Konsequenzen treffen sie hart – schon jetzt. Ein Erfahrungsbericht.
Bundeskanzler Scholz versuchte in seiner ersten Haushaltsrede vor dem Bundestag Festigkeit zu vermitteln. Präzise Festlegungen vermied er. Oppositionsführer Merz forderte von Scholz mehr Führung.
Niederlandes Nationaltrainer van Gaal nimmt der FIFA nicht ab, dass sie in Qatar mit der Austragung der WM „den Fußball entwickeln“ möchte. Auch Flick findet kritische Worte.
Dem US-Verteidigungsministerium zufolge sind die ukrainischen Truppen im Krieg gegen Russland inzwischen an einigen Punkten auf dem Vormarsch. Dagegen hätten die russischen Soldaten mit fehlendem Nachschub und einer geringen Moral zu kämpfen, sagte der Sprecher des Ministeriums John Kirby.
Einen Importstopp für Energie aus Russland und den Einsatz von NATO-Friedenstruppen lehnte Bundeskanzler Olaf Scholz in der Generaldebatte des Bundestages jedoch erneut ab.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde spricht von „dubiosen Transaktionen“ beim Umtausch von Rubel in Stablecoins – und warnt Unternehmen vor „Komplizenschaft“, die sich daran beteiligen.
Literarische Tradition +++ Präsident Selenskyj im Bundestag +++ Wohlstandsverwahrlosung +++ Leihmutterschaft +++ Antje Rávik Strubel
Angesichts des Ukrainekrieges muss das IOC sich fragen, welche Konsequenzen es ziehen will aus Putins Pervertierung der Werte. Alte Vorstellungen und Rituale wie das Nationenprinzip gehören hinterfragt.
Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Aljona Savchenko stammt aus der Ukraine. Nun organisiert sie Hilfe für ihre alte Heimat – und kritisiert die Kriegspropaganda ihres russischen Kollegen Jewgeni Pluschenko.
Russische Behörden gehen hart gegen soziale Medien vor. Doch in der Wirklichkeit des Internets stoßen sie an ihre Grenzen.
Die Kämpfe in der Ukraine gehen weiter. Die Friedensverhandlungen mit Russland sind laut Präsident Selenskyj „schwierig bis skandalös“. US-Präsident Biden reist an diesem Mittwoch nach Europa.
Solange die Ukraine ein eigenständiger Staat ist, gibt es kein Szenario, in dem die NATO in den Krieg eingreifen sollte. Ein Gastbeitrag.
Der Ukraine droht ein langer Zermürbungskrieg, Präsident Selenskyj spricht vor französischen Abgeordneten, der Frankfurter OB Feldmann ist angezählt und der „Drachenlord“ steht abermals vor Gericht. Der F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Es gibt zwei Möglichkeiten, wie der russische Präsident Putin gestürzt werden könnte. Eine hat mit Nawalnyj zu tun, deshalb lässt er ihn wegsperren.
Öffentlich hat die britische Regierung bisher keine Kritik an Verbündeten geübt. Aber hinter den Kulissen soll es Sorgen über Vermittlungsversuche im Ukraine-Krieg geben.
Solidarität mit der Ukraine: Marina Abramović legt ihre berühmte Performance „The Artist Is Present“ neu auf – und versteigert die Teilnahme an ihr zugunsten humanitärer Hilfe in dem von Russland überfallenen Land.
In Deutschland hat der Generikahersteller Stada deutlich mehr Mitarbeiter eingestellt. Sorgen macht ihm aber sein zweitwichtigster Markt Russland - dort hat er deutlich mehr Beschäftigte.
BVR: Folgen von Krieg und Sanktionen abfedern
Der Generikahersteller Stada ist stark in Putins Reich präsent – und will auch dort bleiben.
In einem als politische Inszenierung kritisierten Verfahren ist Putin-Gegner Alexej Nawalnyj wegen angeblichen Betrugs zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden. Mit besonders harten Haftbedingungen.
Botschafter soll zu Handel aufgerufen haben
Die richtige Seite der Geschichte gibt es nicht: In der Regierungserklärung zum Ukrainekrieg sprach der Kanzler zu selbstsicher.
Sofia Samaylova ist in Russland geboren und in der Ukraine aufgewachsen. Im Alter von zehn Jahren kam sie mit ihrer Familie nach Deutschland. Der 24. Februar, der Einmarsch Russlands in die Ukraine, hat auch ihr Leben umgekrempelt. Seitdem hilft Sofia, wo sie helfen kann.
Einen Boykott von Energielieferungen aus Russland lehnte Bundeskanzler Olaf Scholz am Dienstag erneut ab.
Die EU-Kommission untersagt den Ratingagenturen die Bewertung russischer Schuldner. Doch deren Bonitätsnoten spiegeln den drohenden Zahlungsausfall wider.
Die bisherige deutsche Politik in Ostmitteleuropa hat zu Krieg und Wohlstandsverlust geführt. Sie ist nicht nur „naiv“ gewesen. Sondern setzte bewusst auf den Kriegsherrn Putin. Das muss sich radikal ändern. Ein Gastbeitrag.
Wie sich die Ukraine wirtschaftlich gegen den Angriff wehrt. Und was bei der Notenbank für gewissen Optimismus sorgt.
Die Schweiz friert Vermögen reicher Russen, Unternehmen und Banken ein. Russlands Regierung soll das empfindlich treffen. Doch ob die Sanktionen das auch wirklich tun und ob sie ausreichend umgesetzt werden, daran haben Kritiker erhebliche Zweifel.
30 Prozent der weltweiten Weizenproduktion kommen aus der Ukraine und Russland. Der Krieg gefährdet den Anbau auf den Feldern und den Export. An Terminbörsen steigt der Weizenpreis auf nie dagewesene Höhen. Spürbar sind diese Entwicklungen besonders in Nordafrika und Westasien.
Die Sanktionen bringen den russischen Staat und die Unternehmen immer mehr in Bedrängnis. Nun müssen die Ratingagenturen ihre Bonitätsnoten zurückziehen.
Der russische Vormarsch in der Ukraine ist vorerst gestoppt worden. Auf dem Schlachtfeld herrscht ein Patt. Für Kiew ist das ein großer Erfolg, aber noch kein Sieg.
Ein Offener Brief internationaler Künstler verurteilt den Krieg gegen die Ukraine wie den Pauschalboykott gegen russische und belarussische Künstler. Unterzeichnet haben unter anderen Sir Simon Rattle, Sasha Waltz und Serge Dorny, initiiert hat ihn der russische Dirigent Vladimir Jurowski. Wir dokumentieren den Brief erstmals auf Deutsch.