Redet doch nicht ständig über Zuwanderung
Politiker streiten sich nicht über die Themen, die einer Mehrheit wichtiger sind. Das ergibt sich aus einer internationalen Umfrage.
Auch was Corona-Leugner und Pegida-Demonstranten über die sogenannte „Systempresse“ sagen, ist Medienkritik. Sie hat ihre Wurzeln im Glossar des Nationalsozialismus, wie der Literaturwissenschaftler Dirk Rose zeigt.
Politiker streiten sich nicht über die Themen, die einer Mehrheit wichtiger sind. Das ergibt sich aus einer internationalen Umfrage.
Job, Beziehung, Hobbys: Jeder gestaltet sein Leben individuell. Läuft es nicht gut, sehen sich viele als Opfer. Sie erwarten von der Politik maßgeschneiderte Lösungen – andernfalls wenden sie sich ab.
In Dresden fand zum letzten Mal ein Pegida-Spaziergang statt. Es wurden neue Formate angekündigt. Und ein ehemaliger Vizekanzler war auch mit dabei.
Am Sonntag hat „Pegida“ in Dresden ihre letzte Kundgebung abgehalten. Nun ermittelt die Polizei – gegen Demonstranten und Gegendemonstranten.
In einer mitteldeutschen Studentenstadt ziehen noch immer jeden Montag Impfgegner, Friedensbewegte und Regierungskritiker durch die Straßen. Was treibt sie an?
Nach zehn Jahren macht die fremdenfeindliche Bewegung am Sonntag mit einer Kundgebung Schluss. Auf die rechte Revolte in Ostdeutschland hat sie großen Einfluss gehabt.
Pegida war eine Revolte in Ostdeutschland. Am Sonntag findet die letzte Demo der fremdenfeindlichen Gruppierung statt.
Die Doku „Aufstieg rechts“ zeichnet den Weg der AfD seit ihrer Gründung bis heute nach. Sie verdeutlicht: Die Unterwanderung begann direkt am Anfang.
Pegida war eine Art Initialzündung für AfD und Neue Rechte. Leider haben sie heute so großen Einfluss, dass die Demonstrationen entbehrlich geworden sind.
Am kommenden Sonntag soll die letzte Pegida-Kundgebung in Dresden stattfinden. Das kündigt Lutz Bachmann unter Tränen in einem Video an. Ganz aufhören will er aber nicht.
Michael Kretschmer will Sachsen eine stabile Regierung unter Führung seiner CDU geben – und „ein bisschen feiern“. Doch auch die AfD jubelt im Freistaat.
Es begann mit Pegida: Der Protest gegen westliche Dominanz brach sich 2015 in Sachsen Bahn. Die AfD hat die Empörung seither erfolgreich bewirtschaftet. Ein Gastbeitrag.
Vor den Landtagswahlen im September fragt sich das ganze Land, warum die Ostdeutschen so empfänglich sind für die Botschaften von Populisten. Die Suche einer Antwort auf Marktplätzen und Gesprächspodien.
Die AfD ist in Sachsen seit Jahren sehr erfolgreich. Trotzdem ist ihr Vorsitzender Jörg Urban kaum bekannt. Anders als Björn Höcke mag er keine schrillen Töne. Aber ist er auch weniger radikal?
Der bekannteste britische Rechtsextremist Tommy Robinson stammt aus der gewaltsamen Fußballszene Lutons. Einen organisatorischen Unterbau braucht er zum Schüren der Gewalt aber nicht mehr.
Der Publizist hat einen weiten ideologischen Weg hinter sich, bis er als Chefredakteur das rechtsextreme „Compact“-Magazin leitete. Die kurvenreiche Vita von Jürgen Elsässer.
Die Bundeszentrale für politische Bildung macht das „Sommermärchen“ von 2006 für den „Rechtsruck“ in Deutschland mitverantwortlich. Das zeugt von einer kruden Ideologie.
Alexander Schneider ist Journalist in Sachsen. Seit Jahren beobachtet er eine zunehmend angespannte Stimmung auf den Straßen von Dresden. Für die Landtagswahl sieht er schwarz, beziehungsweise blau.
Der Hass auf Politiker und auf Andersdenkende ist in Ostdeutschland groß. Elly aus Zwickau, Anfang 50, verfolgt mit Sorge, wie sich der Ton ihrer Mitmenschen verschärft. Woher kommt diese permanente Pampigkeit?
Demonstrationen sind keine Diskussionsrunden: Das Vorgehen des Berliner Senats gegen den Studentenprotest ist wahrscheinlich rechtswidrig, jedenfalls geschichtsblind. Ein Gastbeitrag
Die grün-schwarze Landesregierung hat in Tübingen zur Bekämpfung des Rechtsextremismus ein eigenes Institut gegründet. Das ist eine Antwort auf den Terror des NSU.
Diese Woche streiken die Lokführer schon wieder. Dabei musste Bahngewerkschafter Claus Weselsky zuletzt einen gravierenden Irrtum zugeben. Es war nicht der einzige.
Ostdeutsche Start-ups sehen sich mit ihren internationalen und diversen Teams vom politischen Rechtsruck bedroht. Manche stellen sich schon die Frage: bleiben – oder abwandern?
Teilnehmer einer rechtsextremen Demonstration 2018 in Chemnitz hatten Gegendemonstranten angegriffen und zum Teil schwer veretzt. Jetzt wurde das Verfahren gegen Geldzahlungen eingestellt.
Von der sächsischen SPD-Spitzenkandidatin Petra Köpping hängt es ab, ob die Partei erstmals aus einem Landtag fällt – und der AfD den Weg an die Macht ebnet. Mit Verständnis für Verlustgefühle will die Sozialministerin das verhindern.
Der frühere Minister und Merkel-Vertraute Thomas de Maizière spricht im Interview über Hans-Georg Maaßen, Sahra Wagenknecht – und sächsische Eigenheiten.
Seit Monaten ziehen Rechtsextreme und Querdenker durch Aschaffenburg. Der Kabarettist Urban Priol tritt bei Gegenprotesten auf. Mit rechten Parolen wird nur von den wirklichen Problemen abgelenkt, meint er.
Eingefahrene Ost-West-Debatten führen nicht weiter: Christina Morina spürt der Entwicklung der Demokratie in der Bundesrepublik und der DDR nach.
Bei den Wahlen in Hessen und Bayern war die AfD sehr erfolgreich. Doch die rechte Partei schreckt Arbeitskräfte ab. Und das ist nicht das einzige Problem.
Der Autor Akif Pirinçci wird vor dem Amtsgericht Bonn wegen Volksverhetzung angeklagt. Es geht um einen seiner Blogeinträge, in dem er sich feindselig gegenüber Zuwanderern äußerte.
Wenn in Dresden krude Parolen skandiert werden, heißt es: Typisch Osten! Wenn Taiwaner Milliarden investieren, heißt es: Ein Wunder! Wie wäre es mit einem nüchternen Blick?
Allerorten wird die Demokratie angegriffen und ausgehöhlt. Auch in Deutschland macht sich Pessimismus breit. Vielleicht hilft ein Blick auf die Revolutionäre von 1848.
Die Revolution von 1848 gilt als Geburtsstunde der deutschen Demokratie. Das Gedenken daran will Bundespräsident Steinmeier nicht der AfD und Pegida überlassen.
Die „Junge Alternative“ propagiert laut Verfassungsschutz ein völkisches Gesellschaftskonzept. Auch zwei andere Vereinigungen zielen demnach auf die Ausgrenzung vermeintlich Fremder.
Zur Kunst der DDR wie zu den Pegida-Protesten hat er Standardwerke verfasst: Der Dresdner Soziologe Karl-Siegbert Rehberg, letzter Assistent Arnold Gehlens, wird 80 Jahre alt.
Thüringens AfD-Vorsitzender spricht in Dresden auf einer Kundgebung von Pegida und seiner Partei. Auf dem Neumarkt kommen zur gleichen Zeit rund 1500 Menschen zusammen, um sich solidarisch mit der Ukraine zu zeigen.