Fälle von Altersdiskriminierung um 70 Prozent angestiegen
Seniorenministerin Lisa Paus hat im Report der Bundesregierung eine „nicht hinnehmbare“ Entwicklung festgestellt. Vor allem zwei Gruppen würden besonders benachteiligt.
In jeder fünften Familie in Deutschland zieht ein Elternteil Kinder allein groß. Darunter sind auch immer mehr Männer. Eine Expertenkommission will eine bessere Förderung Alleinerziehender.
Lisa Paus ist eine deutsche Politikerin für die Partei Bündnis 90/Die Grünen. Sie war von 2022 bis 2025 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Kabinett Scholz.
Familie, Ausbildung und Beruf
Lisa Paus wurde am 19. September 1968 in Rheine, Westfalen, geboren. Nach dem Abitur im Jahr 1987 absolvierte sie ein Freiwilliges Soziales Jahr im Kinderheim St. Elisabeth in Hamburg. Anschließend studierte sie von 1988 bis 1999 Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und schloss als Diplom-Volkswirtin ab. Paus hat ein Kind.
Politische Karriere
Seit 1995 ist Paus Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen. Von 1997 bis 1999 war sie Mitglied im Landesvorstand Berlin und Mitarbeiterin im Büro des Europa-Abgeordneten Frieder Otto Wolf. Im Anschluss an diese Tätigkeit saß sie zehn Jahre lang im Abgeordnetenhaus von Berlin. Seit der Bundestagswahl 2009 sitzt sie im Deutschen Bundestag und war unter anderem Sprecherin für Finanzpolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Von 2021 bis 2022 war sie zudem stellvertretende Fraktionssprecherin. Im April 2022 wurde sie zur Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Kabinett Scholz ernannt; dieses Amt hatte sie bis Mai 2025 inne.
Seniorenministerin Lisa Paus hat im Report der Bundesregierung eine „nicht hinnehmbare“ Entwicklung festgestellt. Vor allem zwei Gruppen würden besonders benachteiligt.
SPD und Grüne wollen mehr Frauenhausplätze schaffen und dafür noch vor der Wahl ihr Gesetz verabschieden. Die Opposition wirft ihnen vor, das Thema „erst mit dem Ampel-Aus entdeckt“ zu haben.
Um Gewalt an Frauen zu bekämpfen, braucht es Engagement auf verschiedenen Ebenen. Das kann die Politik tun – und jeder Einzelne.
Bundesfamilienministerin Lisa Paus fordert einen besseren Schutz von Frauen vor Gewalt. „Fast jeden Tag gibt es einen Femizid. Jeden Tag werden rund 400 Frauen Opfer von Partnerschaftsgewalt“, sagte die Grünen-Politikerin.
Bundesweit einheitliche Qualitätsstandards wird es jedoch nicht geben.
Der Aufwuchs des Etats von Familienministerin Paus kann kein Trostpflaster für die unseriöse Finanzplanung der Ampel sein. Wachstum und Wohlstand lassen sich nicht durch mehr Transfers erreichen.
Der Etat des Familienministeriums soll 2025 trotz Sparzwängen wachsen: um rund 550 Millionen Euro auf dann insgesamt knapp 14,5 Milliarden Euro.
Durch eine bundeseinheitliche Ausbildung zum Pflegeassistenten will die Bundesregierung gegen die Personalnot gegensteuern. Zugleich wird das Berufsprofil aufgewertet.
Der Pflegeberuf soll attraktiver und vergleichbarer und ausländische Pflegekräfte leichter integriert werden. Deshalb setzen die Minister Lauterbach und Paus auf eine neue Ausbildungsordnung.
Angeführt von der grünen Familienministerin Paus läuft ein neuer Versuch, das Splitting zu beenden. Dabei ist es nicht nur viel besser als sein Ruf – die Kritiker verkennen auch etwas anderes.
Familienministerin Paus möchte das Ehegattensplitting abschaffen. Nicht nur der hessische CDU-Ministerpräsident widerspricht – auch von der FDP kommt eine klare Ansage.
Die Kindergrundsicherung, wie sie Lisa Paus wollte, scheitert nicht an sozialer Kälte. In einem Haushalt, der nicht einmal die Landesverteidigung finanzieren kann, ist für zusätzliche Sozialbürokratie kein Platz.
Finanzminister Lindner betonte, dass die Pläne von Familienministerin Paus für eine Kindergrundsicherung in dieser Wahlperiode nicht umgesetzt werden. Eine „neue Behörde mit vielleicht 5000 Mitarbeitern“ werde es mit der FDP nicht geben.
Was wird aus der großen sozialpolitischen Reform? Die Haushaltseinigung orientiert sich nicht an den bisherigen Plänen der Ampel. Die Union spricht von einer „Mogelpackung“.
Der Anteil der armutsgefährdeten Minderjährigen in Deutschland ist leicht rückläufig. Die Quote lag 2023 bei 14 Prozent, im Vergleich zu 15 Prozent 2022.
Die Kindergrundsicherung gilt als das soziale Prestigeprojekt der Grünen. Doch die Vorbehalte dagegen sind groß – gerade auch innerhalb der Ampelkoalition.
Die Kindergrundsicherung gilt als das soziale Prestigeprojekt der Grünen. Doch die Vorbehalte dagegen sind groß – gerade auch innerhalb der Ampel-Koalition.
Grünen-Politikerin für Reform der Schuldenbremse und einen weiterentwickelten Generationenvertrag.
In Deutschland werden immer mehr Gewalttaten in Partnerschaften gezählt. Vor allem Frauen sind davon betroffen, aber auch Männer bringen die Taten häufiger zur Anzeige.
Das Bundesfamilienministerium ist entbehrlich. Familien brauchen kein Nanny-Ministerium, sondern eine kluge Wirtschafts- und Finanzpolitik.
Lisa Paus’ Ideen eines effizienten Staats kann niemand das Wasser reichen. Dachten wir, bis ein Italiener kam und Alfa Romeo in die Landesschranken wies. Was Folgen haben wird.
Die Kommission der Bundesregierung empfiehlt eine Änderung des Abtreibungsrechts in Deutschland. Die Bundesregierung möchte nun in Ruhe darüber diskutieren.
„Es ist eine unsinnige Debatte, die wir in den letzten zwei Wochen geführt haben in diesem Land (...). Weil wir haben gestritten über Prognosezahlen vom November letzten Jahres und das hat nichts mit der Verhandlungssituation zu tun“, sagte Paus.
Wie setze ich ein politisches Projekt am effektivsten in den Sand? Eine Gebrauchsanweisung am Beispiel der Kindergrundsicherung.
Demonstrationen von Abtreibungsgegnern vor Beratungsstellen, Arztpraxen und Kliniken sollen in Zukunft erschwert werden. Im Bundestag wirft die Opposition der Ampel vor, das sei nur ein Schritt auf dem Weg zur Legalisierung von Abtreibungen.
Warum droht die Kindergrundsicherung zu scheitern? Und was heißt das für Millionen Kinder in diesem Land? Darüber sprechen wir im F.A.Z. Podcast für Deutschland mit Arche-Gründer Bernd Siggelkow und F.A.S.-Korrespondent Ralph Bollmann.
Wie viel Personal ist für die Kindergrundsicherung wirklich nötig? Ministerin Paus rückt von den angemeldeten 5000 Stellen ab – bringt damit aber die Behörden gegen sich auf. Von „großer Verwunderung“ ist die Rede.
Die Grünen kontern FDP-Kritik an der geplanten Kindergrundsicherung. Es gebe keine neue Behörde, die Reform werde die Verwaltung sogar modernisieren. Mehr Personal sei dennoch nötig.
Der Streit über die Kindergrundsicherung gerät zu einem Streit über zu viel Bürokratie. Politiker sollten sich lieber dafür einsetzen, dass die Verwaltung besser wird.
Um Kindergrundsicherung zu verwalten.
Es findet sich immer ein Grund, warum mehr Bürokratie unbedingt sein muss. Ein Dilemma? Nicht für die Bundesfamilienministerin. Sie erklärt mehr Bürokratie einfach zu weniger.
Die grüne Familienministerin Lisa Paus kalkuliert, dass die Zeit für sie arbeitet und die FDP die Kindergrundsicherung mit kosmetischen Änderungen akzeptiert. Das wäre ein großer Fehler.
Familienministerin Paus will 5000 Leute einstellen, um die Kindergrundsicherung auszuzahlen. Ein Service für Eltern, sagt sie. Doch die FDP sieht das anders und warnt vor neuer Bürokratie.
Bundesjustizminister Marco Buschmann sagt, er sei im Gespräch mit Bundesfamilienministerin Paus. Er sei zuversichtlich, dass es bald zu einer Einigung auf ein neues Unterhaltsrecht komme.
Der Anteil weiblicher Führungskräfte in den obersten Bundesbehörden beträgt 43 Prozent. Männer sind im Familienministerium deutlich unterrepräsentiert.