Nach Baerbock ohne „ideologische Monstranzen“
Johann Wadephul erklärt in Mainz sein Selbstverständnis als Außenminister. Er grenzt sich von seiner Vorgängerin ab – und warnt eindringlich vor der AfD.
Macron will schnelle Minenräumung in Straße von Hormus +++ Libanon meldet neue Angriffe Israels +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Johann Wadephul ist ein deutscher Politiker und seit Mai 2025 Bundesminister des Auswärtigen Amtes im Kabinett Merz. Seit 2009 ist Wadephul Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit 2018 ist er Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Familie, Ausbildung und Beruf
Wadephul wurde am 10. Februar 1963 in Husum in Nordfriesland geboren. Ein Jahr nach seinem Abitur trat er 1982 in die CDU ein. Von 1982 bis 1986 diente er als Zeitsoldat bei der Bundeswehr. Im Anschluss absolvierte er ein Jura-Studium an der Universität Kiel, dass er 1991 mit der Ersten Juristischen Staatsprüfung abschloss. Nach dem Referendariat und einer Tätigkeit bei einer Lübecker Anwaltssozietät promovierte er 1996 zum Dr. jur. Seit 2009 ist er Fachanwalt für Medizin- und Sozialrecht. Wadephul ist verheiratet und hat drei Kinder.
Politische Karriere
Von 2000 bis 2009 war Wadephul Mitglied des Landtages von Schleswig-Holstein. Seit 2009 sitzt er für den Wahlkreis Rendsburg-Eckernförde im Deutschen Bundestag. Von 2010 bis 2021 war Mitglied im Bundesvorstand der CDU. Seit 2018 ist er zudem Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, unter anderem zuständig für Außen- und Sicherheitspolitik. Im November 2024 wurde er zum Vizepräsidenten der Parlamentarischen Versammlung der NATO gewählt. Seit Mai 2025 ist er Bundesminister des Auswärtigen Amtes.
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