Ein Ort des Neuanfangs zwischen Deutschen und Polen
In einem kleinen Dorf haben polnische Freiheitskämpfer die Versöhnung mit Deutschland vorangetrieben. Mehr als 35 Jahre später wollen die Außenminister diesen Geist wiederbeleben.
Die EU-Außenminister gedenken des russischen Massakers in Butscha vor vier Jahren. Wadephul betont, dass Putin nicht vom Irankrieg profitieren dürfe.
Johann Wadephul ist ein deutscher Politiker und seit Mai 2025 Bundesminister des Auswärtigen Amtes im Kabinett Merz. Seit 2009 ist Wadephul Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit 2018 ist er Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Familie, Ausbildung und Beruf
Wadephul wurde am 10. Februar 1963 in Husum in Nordfriesland geboren. Ein Jahr nach seinem Abitur trat er 1982 in die CDU ein. Von 1982 bis 1986 diente er als Zeitsoldat bei der Bundeswehr. Im Anschluss absolvierte er ein Jura-Studium an der Universität Kiel, dass er 1991 mit der Ersten Juristischen Staatsprüfung abschloss. Nach dem Referendariat und einer Tätigkeit bei einer Lübecker Anwaltssozietät promovierte er 1996 zum Dr. jur. Seit 2009 ist er Fachanwalt für Medizin- und Sozialrecht. Wadephul ist verheiratet und hat drei Kinder.
Politische Karriere
Von 2000 bis 2009 war Wadephul Mitglied des Landtages von Schleswig-Holstein. Seit 2009 sitzt er für den Wahlkreis Rendsburg-Eckernförde im Deutschen Bundestag. Von 2010 bis 2021 war Mitglied im Bundesvorstand der CDU. Seit 2018 ist er zudem Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, unter anderem zuständig für Außen- und Sicherheitspolitik. Im November 2024 wurde er zum Vizepräsidenten der Parlamentarischen Versammlung der NATO gewählt. Seit Mai 2025 ist er Bundesminister des Auswärtigen Amtes.
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Der syrische Präsident al-Scharaa besucht Berlin, die Kommission zur Reform der Krankenversicherung legt ihre Vorschläge vor, und die Fußball-Nationalspieler kämpfen gegen Ghana um einen Platz im WM-Kader. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Marco Rubio kommt zum ersten G-7-Außenministertreffen seit Beginn des Irankrieges – mit einer klaren Ansage zum Auftakt. Wie viel gemeinsame Linie ist noch möglich?
Der einstige SPD-Außenminister kehrt als Bundespräsident ins Auswärtige Amt zurück und macht eine Ansage: Der Irankrieg sei völkerrechtswidrig. Damit geht er viel weiter als Merz.
Die ZDF-Doku „Die Diplomaten - Inside Auswärtiges Amt“ zeigt, wie es hinter den Kulissen der internationalen Politik zugeht. Und wie bescheiden die Rolle ist, die Deutschland spielt.
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul warnte am Dienstag, dass anhaltende Störungen des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus verheerende Folgen für die globale Ernährungssicherheit haben könnten.
Außenminister Wadephul hat gute Kontakte in den Nahen Osten. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, daraus etwas zu machen.
In der vom Irankrieg erschütterten Region kann Johann Wadephul nicht viel mehr als solidarische Worte anbieten. Das tut er dafür an umso mehr Orten.
Außenminister Johann Wadephul hat beim Krisenmanagement in Nahost Fehler gemacht. Aber in den entscheidenden Dingen lag er richtig.
Herr Wadephul wird melancholisch: Der Außenminister muss bei Caren Miosga seine Machtlosigkeit im Irankrieg eingestehen. Mit der Rolle als Nothelfer für Touristen will er sich aber auch nicht bescheiden.
Maybrit Illner beschäftigt sich mit Europas Verteidigungsfähigkeit. Außenminister Johann Wadephul warnt trotz „befremdlicher Entwicklungen“ vor zu viel Pessimismus im Umgang mit den USA.
Bei seiner Reise im Indopazifik sagt Außenminister Wadephul: Man entfremde sich von den USA, laufe aber auch nicht mit offenen Armen auf China zu. Was also tun?
Nach dem Blutbad in Iran stuft die EU die Revolutionsgarde als Terrororganisation ein. Jahrelang hat sie um den Schritt gerungen. Nun wendete Wadephul das Blatt.
Die Verzögerung des Mercosur-Abkommens hängt den Grünen weiter nach. Ein Gegenangriff soll den Schaden begrenzen.
Ein Großteil des UN-Entwicklungsprogramms soll nach Bonn ziehen. Außenminister Wadephul spricht von einem wichtigen politischen Signal.
Die USA haben die Einsetzung des Gaza-Friedensrats verkündet. Dieser soll die Übergangsregierung im Gazastreifen beaufsichtigen. Außenminister Wadephul hofft auf eine Beteiligung Deutschlands.
Der deutsche Außenminister trifft Marco Rubio in Washington. Es sollte um Venezuela, Grönland und natürlich um die Ukraine gehen. Dann kam die Frage einer Intervention in Iran dazu.
Außenminister Wadephul wirbt in Washington für eine NATO-Strategie für Grönland, die Finanzminister der G 7 beraten über Chinas Rohstoff-Dominanz. Und: Friedrich Merz geht auf Tuchfühlung mit Narendra Modi.
Der Außenminister verspricht in Litauen, dass die deutsche Brigade weiter aufgebaut werde wie geplant. Zu einem möglichen Bundeswehreinsatz in der Ukraine kommt aus Berlin bisher nichts Konkretes.
Beim Abholen und Mitnehmen versagen unsere Politiker immer wieder. Aber in Einzelfällen auch wir Journalisten.
Mit seinem Umbau setzt Außenminister Johann Wadephul klare Prioritäten – Sicherheit und Wirtschaft gehen künftig vor. Das hält unser Kolumnist für sinnvoll – mahnt aber, dass es dafür nun mehr Unternehmergeist braucht.
Der relativ freundliche Empfang für den deutschen Außenminister in Peking zeigt: Es war richtig, im Oktober auf den diplomatischen Affront mit einer Absage der Reise zu reagieren.
Außenminister Johann Wadephul hat nach seinen nachgeholten Besuch in China von „offenen und intensiven Gesprächen“ berichtet, die aber auch gut und konstruktiv gewesen seien.
Seine erste Chinareise sagte Wadephul kurzfristig ab – nach Konflikten mit Peking über das Programm. Im zweiten Anlauf läuft es besser, zumindest oberflächlich.
Nachdem sein Antrittsbesuch Ende Oktober geplatzt war, ist der Bundesaußenminister nun in Peking. Zunächst ging es um Seltene Erden und andere Handelsthemen.
„Wir sind bereit“, heißt es von der Organisation. Außenminister Wadephul sieht die OSZE als Format für scheinbar „aussichtslose“ Situationen.
Das Auswärtige Amt soll grundlegend umgebaut werden. Außenminister Wadephul plant ein „schlagkräftiges“ Haus. Wie will er das erreichen?
Außenminister Wadephul besucht den Westbalkan. Seine Botschaft: Deutschland will helfen auf dem Weg in die EU, aber den Weg dahin müssen die Länder selbst gehen.
Der Finanzminister besucht als erster Spitzenvertreter der Bundesregierung Peking. Viel hat sich seit der Absage der Reise von Außenminister Wadephul nicht verbessert. Zumindest der Ton ist pragmatischer geworden.
Die „Übergangsregierung“ in Syrien ist keine Demokratie. Und der Islamismus ist eine weltweite Ideologie. Stärkt man ihn dort, stützt man ihn auch hier.
Wieder einmal ist ein Regierungsflugzeug defekt. Außenminister Johann Wadephul muss nun mit einem Linienflug zum EU-Lateinamerika-Gipfel in Kolumbien reisen.
Außenminister Wadephul kommuniziert nicht immer glücklich, wie jetzt in Syrien. Trotzdem hilft Nervosität der Union nicht weiter.
Bisher kannte man den Außenminister Johann Wadephul allenfalls als Jo – was wäre, wenn man ihn jetzt Joe Wadephul nennt? Der Deutschlandfunk hat schon damit angefangen.
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In einer strategisch verrammelten deutschen Öffentlichkeit erscheint Johann Wadephul als Kaspar Hauser der Politik: Verläuft sich das politische Berlin im Wald?
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