Unschuldig in den Fängen der CIA
Die CIA hat in ihren Gefängnissen über Jahre mutmaßliche Terroristen gefoltert - und auch Unschuldige. Der Senatsbericht listet 26 Fälle auf. Falsche Indizien und Verwechslungen führten zu den Festnahmen.
Die CIA hat in ihren Gefängnissen über Jahre mutmaßliche Terroristen gefoltert - und auch Unschuldige. Der Senatsbericht listet 26 Fälle auf. Falsche Indizien und Verwechslungen führten zu den Festnahmen.
Ramsan Kadyrow, Moskaus Statthalter in Tschetschenien, hat den Attentätern der vorigen Woche Vergeltung angedroht. Seitdem zünden Unbekannte die Häuser ihrer Familien an.
Aus „Gründen der nationalen Sicherheit“: Die britische Regierung hat nun doch zugegeben, dass auf ihre Intervention Passagen aus dem CIA-Bericht gelöscht wurden. Dabei sei es aber nicht um Hinweise auf britische Beteiligung an Folter gegangen.
Bei seiner ersten Regierungserklärung als Ministerpräsident Thüringens kündigt Bodo Ramelow an, an der Abschaffung des V-Leute-Systems festzuhalten. Dies sei eine Konsequenz der NSU-Verbrechen.
Nach dem Bericht über die Folterpraxis der CIA wird auch in Großbritannien über brutale Verhörmethoden britischer Behörden diskutiert. Der Vorwurf: Auch sie sollen systematisch gefoltert haben.
Am 26. September 1980 explodierte auf dem Münchner Oktoberfest eine Bombe und tötete 13 Menschen. Das grausame Werk eines Einzeltäters, hieß es damals, Zweifel blieben bis heute. Nun werden die Ermittlungen wieder aufgenommen.
Der frühere polnische Präsident Aleksander Kwasniewski hat die Existenz amerikanischer Geheimgefängnisse während seiner Amtszeit bestätigt. Über die Folter in den Gefängnissen sei die polnische Regierung aber nicht informiert worden.
Während einer Theateraufführung sprengt sich ein Attentäter der Taliban in die Luft – mindestens ein Besucher wird getötet, zahlreiche werden verletzt. Es ist der zweite Anschlag in Kabul an einem Tag.
Der britische Premierminister David Cameron will mit einer Spezialeinheit, an der auch der britische Geheimdienst GCHG beteiligt ist, Jagd auf Pädophile im sogenannten „Dark Web“ machen.
Noch immer gebe es keinen Beweis dafür, dass das Handy von Kanzlerin Merkel wirklich von der NSA abgehört wurde, sagt Generalbundesanwalt Range. Ein angebliches NSA-Dokument soll kein Original gewesen sein.
Mit dem Bericht zu den CIA-Foltermethoden wird ein Geheimdienst angeklagt, der sich keinerlei Beschränkungen unterwarf – mit Billigung der Bush-Regierung. Die Amerikaner haben im Kampf gegen den Terrorismus ihre eigenen Werte missachtet.
Nach der drastischen Kritik des ehemaligen Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten meldet sich der Direktor der CIA, John Brennan, zu Wort. Er verteidigt das Vorgehen des Geheimdienstes im Kampf gegen Al Qaida – spricht aber auch von Fehlern.
Der Senats-Bericht über die Folterpraktiken des Geheimdienstes CIA könnte etwa in Polen, Litauen und Rumänien zu Gerichtsverfahren wegen der Duldung von illegalen Geheimgefängnissen führen. Womöglich flossen auch Millionen-Zahlungen der CIA, um Bedenkenträger „flexibel“ zu machen.
Amerika lässt seinen CIA-Ermittlern im Kampf gegen den Terrorismus weitgehend freie Hand. Das Völkerrecht hat dort einen schweren Stand. Auch der Fall Masri hatte einst keine Folgen in den Vereinigten Staaten.
Seit 2008 wird in Polen wegen eines geheimen CIA-Gefängnisses ermittelt. Jetzt verlangen die Ermittler Einsicht in die unveröffentlichten Teile des Senatsberichts.
Woher stammten die maßgeblichen Informationen, die zur Ergreifung von Usama Bin Ladin führten? Aus ihren Folterverhören, sagt die CIA. Diese Darstellung legte sie nach einem Zeitungsbericht schon Monate vor der Kommandoaktion in Pakistan fest.
Was wird jetzt aus dem europäischen Datenschutzrecht? Eine Verwässerung kommt nicht in Frage. Deutschland muss Amerika klarmachen, dass Grundrechte auf dem Spiel stehen.
Ehemalige CIA-Agenten haben den Bericht über Folterverhöre des Geheimdienstes scharf kritisiert. Auch die Republikaner nennen ihn einseitig. UN und Menschenrechtler fordern hingegen strafrechtliche Konsequenzen.
Waterboarding, Schlafentzug, Auspeitschen: Im Bericht des amerikanischen Senats über Verhörmethoden der CIA stehen jede Menge Grausamkeiten. Viele Gefangene wurden systematisch gefoltert.
Der amerikanische Senat hat den bisher umfassendsten Bericht über die Verhörmethoden des Geheimdienstes veröffentlicht. Demnach hat die CIA Regierung und Kongress systematisch belogen.
Amerikas Präsident greift selbst zum Telefonhörer. Er will mögliche Folgen der Veröffentlichung des Folterberichts mildern. Dass das Dokument heute freigegeben wird, ist einer hartnäckigen 81 Jahre alten Dame zu verdanken.
Die Handarbeiter der britischen Sportmanufaktur liefern einen maßgeschneiderten Aston Martin DB 10, der nur zehn mal gebaut wird. Für wen? Bond. James Bond.
Washington will am Dienstag einen Bericht über Foltermethoden der amerikanischen Geheimdienste unter George W. Bush veröffentlichen. Die Regierung bereitet sich auf Unruhen im Ausland vor. Der ehemalige Präsident lobt derweil die Arbeit der CIA.
Die Tschetschenen gelten in Syrien als knallharte Kämpfer. Tausend sind schon da. Auch aus Deutschland zieht es immer mehr zu ihnen. Ein blonder Hüne ist der Star. Er hat die „Soldaten Syriens“ gegründet.
Ein Kriminologe fordert, dass deutsche Ordnungshüter auch im Internet auf Streife gehen – sind sie dazu zu faul? In vielen anderen Ländern ist es bereits ein alltäglicher Teil der Polizeiarbeit.
Der amerikanische Senat will in der kommenden Woche einen Bericht über geheime Foltermethoden der CIA publik machen. Jetzt warnt die Obama-Regierung vor der Veröffentlichung.
Nordkoreas Diktator Kim Jong-un beflügelt die Phantasie. Seltsame Moden, Pornos und grausame Hinrichtungen – die Gerüchte über ihn werden immer bunter. Manches davon macht auch hierzulande als Tatsachenbericht die Runde.
Die Bundesregierung will in begrenztem Umfang Überholspuren im Datenverkehr zulassen. Rhetorisch versucht sie das noch zu verhüllen - denn das Mantra der Netzneutralität wird in der Netzgemeinde hochgehalten.
Feind hört mit? Vodafone-Kunden sollen das bald verhindern können. Der Hersteller bringt eine App für sicheres Telefonieren.
Der türkische und amerikanische Geheimdienst haben den mutmaßlichen Anführer des libyschen Al-Qaida-Ablegers gefasst. Der Mann soll vor zwei Jahren am Attentat auf den amerikanischen Botschafter in Benghasi beteiligt gewesen sein.
Am Freitag wählt der Thüringer Landtag den Ministerpräsidenten. Mutmaßlich wird dies mit Bodo Ramelow erstmals ein Mann der Linkspartei sein. Das tatsächliche Wissen über die DDR-Vergangenheit wird bei „Anne Will“ zur eigentlichen Trennlinie unter den Talkgästen.
Glenn Greenwald hätte Edward Snowden fast für einen Wichtigtuer gehalten - und die Welt nichts von der Massenüberwachung durch die NSA erfahren. Nun will er das Material freigeben. Wozu?
Polizeiarbeit 3.0: Die Zukunft und die Vergangenheit klar vor Augen und den „Minority Report“ im Hinterkopf. Kann eine intensivere Datenauswertung für eine höhere Sicherheit sorgen?
Eine mysteriöse Hackergruppe ist bei Sony Pictures eingedrungen und hat fünf teils unveröffentlichte Filme ins Netz gestellt. Die Nachfrage war groß. Das FBI ermittelt.
Hunderttausende Moldauer halten sich in Russland auf. Für sie standen am Sonntag gerade einmal fünf Wahllokale bereit. Vor ihnen warteten Tausende. Stundenlang.
Der Journalist Egmont R. Koch hat neue Spuren zum RAF-Mord an Alfred Herrhausen ausfindig gemacht. Die Täter der „dritten Generation“ der RAF wurden bis heute nicht gefasst.