Hass, Mythen und Wahn
Das Attentat beim Pressedinner reiht sich ein in eine lange Liste politischer Gewalt in den USA. Was konnten Ermittler über die Motive der Täter herausfinden?
Erweckungsbewegungen haben die USA von Anfang an geprägt. Die Vermengung mit handfester Politik kam aber erst mit den Neuen Medien – und einer Bildungswende.
Das Attentat beim Pressedinner reiht sich ein in eine lange Liste politischer Gewalt in den USA. Was konnten Ermittler über die Motive der Täter herausfinden?
Beide Parteien sollten verbal abrüsten in Amerika. Die Linke darf es mit ihren Faschismusvorwürfen nicht übertreiben.
Liegt die Wurzel der heutigen Cancel Culture in der Schreckensherrschaft der Jakobiner und vor allem im Denken der Aufklärung? Dieser Frage gehen wir in der dritten Folge unserer Kulturkampf-Serie im F.A.Z. Geschichtspodcast nach.
Bad Bunny macht die Halbzeitshow des Super Bowls zu einem fulminanten Ereignis: Liebe statt Hass, predigt der Puerto-Ricaner. Und erinnert mit Stars wie Lady Gaga und Pedro Pascal in jedem Moment an seine geliebte Heimat.
Während Donald Trumps erster Amtszeit machte die amerikanische Unterhaltungsbranche einen großen Bogen um ihn. Inzwischen outen sich frühere Kritiker als Fans. Andere halten sich zurück.
„Mann, haben wir uns geirrt“: Trumps Unterstützer streiten – über Militärinterventionen, Antisemitismus und Ausländerhass. Mit seinen 79 Jahren kann der Präsident die Bewegung nicht mehr befrieden.
In den vergangenen Jahren hatte sich Nicki Minaj immer wieder kritisch über Donald Trump geäußert. Nun hat sie ihre Meinung offenbar geändert – und lobt den US-Präsidenten bei einer Veranstaltung ausführlich.
Dem 22-Jährigen wird vorgeworfen, den ultrarechten US-Aktivisten Charlie Kirk erschossen zu haben. Wegen Uneinigkeiten um eine Kamera wurde der Gerichtssaal kurzzeitig für die Presse geschlossen.
Nathanael Liminski ist NRW-Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten. Im Interview spricht er über linke Schadenfreude, rechte Verklärung – und warum die Union von Amerikas MAGA-Bewegung nichts übernehmen sollte.
Im Internet haben Debattenshows zunehmend Zulauf. Um tiefschürfende Gespräche geht es dabei aber nicht – sondern ums „Clipfarming“. Was steckt dahinter? Und warum haben sie solchen Zulauf?
Die App Discord ist zu einer der wichtigsten Kommunikationsplattformen avanciert. Doch in den privaten Chatrooms lassen sich nicht nur staatliche Social-Media-Sperren umgehen, sie dienen auch als Rückzugsort für autoritäre Gruppierungen.
Der Amerikaner Nick Fuentes ist erst 27 Jahre alt. Mit seinen ultra-rechtsextremen Thesen versetzt der sogar die Anführer der MAGA-Bewegung in Schrecken – und mit seinem Erfolg.
Der Historiker Bernd Greiner zeichnet die Ursprünge der politischen Spaltung in den USA nach. Hauptschuld daran sind für ihn die Republikaner.
Donald Trumps MAGA-Lager streitet über Judenhass, nachdem Tucker Carlson den Neonazi Nick Fuentes hofierte. Doch Antisemitismus gehört genau wie Rassismus zur eigenen Bewegung.
Der Religionswissenschaftler Bradley Onishi war früher evangelikaler Pastor. Heute warnt er davor, dass in den USA Glaube und Politik verschmelzen – und christlicher Nationalismus in Faschismus kippt.
Kam der tödliche Schuss auf Charlie Kirk von links oder von ganz rechts? Die Suche nach ideologischen Motiven verfehlt den Sinn der neuesten Attentate. Das FBI fahndet mit Grund nach Nihilisten.
Christliche Influencer bekommen auch in Deutschland immer mehr Zulauf. Ihre Botschaften reichen von liberalen Thesen bis zu neurechten Provokationen nach dem Vorbild von Charlie Kirk.
Für das Pathos der Falsifikation ist die offene Bühne der falsche Ort: Charlie Kirk taugt nicht zum Märtyrer wissenschaftlicher Politik. Zur Korrektur eines liberalen Missverständnisses.
Weil sie das Attentat auf Charlie Kirk kommentiert haben, entzieht das US-Außenministerium mehreren Ausländern ihre Visa. Betroffen ist auch ein Deutscher. Im Pentagon eskaliert derweil der Streit über Regeln zur Berichterstattung.
Nach dem Mord an Charlie Kirk gerieten zwei der bekanntesten politischen Kommentatoren in den USA aneinander. Nun haben sie sich zusammengesetzt. Wie weit sollte ihrer Meinung nach die Demokratische Partei auf Trumps Wähler zugehen?
Fußballprofi Felix Nmecha zelebriert seinen Glauben, pflegt Kontakte zu Evangelikalen und teilt streitbare Meinungen in den sozialen Medien. Warum fällt der Umgang damit so schwer? Und wo liegt die Gefahr?
J.D. Vance gilt als der gesetzte Nachfolger von Donald Trump. Und er schickt sich an, den Präsidenten zu steuern. Wie kam Vance so weit?
„Beruhigt euch, schlaft ruhig“: In einem stundenlangen Auftritt macht sich Putin über die „Hysterie“ des Westens lustig, preist Charlie Kirk, scherzt über Drohnen und warnt vor einer neuen „Etappe der Eskalation“.
Für viele ist das Attentat auf Charlie Kirk ein Schlüsselmoment, in dem Religion und Politik enger verflochten sind als je zuvor. Ist Amerika auf dem Weg vom christlichen Nationalismus hin zu einer Bewegung, die offen faschistisch ist?
Der USA-Korrespondent des ZDF hat sich für seine Bemerkungen über den ermordeten MAGA-Aktivisten Charlie Kirk entschuldigt. Die Behauptung, Kirk habe gesagt, Homosexuelle sollten gesteinigt werden, sei falsch gewesen.
Das Motiv des Kirk-Attentats ist noch immer ungeklärt. Auch wenn in jüngster Zeit Transpersonen an Amoktaten beteiligt waren – die meisten Attentate in den USA haben keinen Bezug zur Transgender-Diskussion.
Der mutmaßlicher Kirk-Attentäter wird vor Gericht angehört, Donald Trump empfängt Benjamin Netanjahu im Weißen Haus – und in London beginnt der Prozess um einen spektakulären Milliarden-Betrug. Der F.A.Z. Frühdenker.
Wer Donald Trump verstehen will, braucht nicht nach Ideologie oder Überzeugung zu suchen: Es geht ihm nur um sich selbst. Sein Umfeld hat das verstanden – und nutzt es für seine eigenen Zwecke.
Manche Amerikaner wünschen sich deutlichere Worte ehemaliger Präsidenten zu Donald Trump. Besonders Barack Obama wird gelegentlich als Lichtgestalt für mutlose Demokraten gehandelt. Andere halten solche Einmischungen für keine gute Idee.
Jimmy Kimmels TV-Comeback mit dem Aufruf, nach Gemeinsamem zu suchen, kommt im MAGA-Lager nicht an. Er sei ein „reueloser Lügner“, sagt Andrew Kolvet, ein Vertrauter des ermordeten Aktivisten Charlie Kirk.
Die auf Druck der US-Regierung kurzzeitig abgesetzte Sendung von Moderator Jimmy Kimmel hat bei ihrer erneuten Ausstrahlung die höchsten Einschaltquoten seit zehn Jahren erreicht.
Die 36 Jahre alte Witwe will die Organisation ihres ermordeten Mannes Charlie weiterführen. Der hatte „Turning Point USA“ zu einer der wichtigsten Vorfeldorganisationen von Trumps MAGA-Bewegung gemacht.
Der Moderator Jimmy Kimmel beweist bei seiner Rückkehr auf den Bildschirm wahre Größe. Er drückt der Witwe von Charlie Kirk seine Hochachtung aus und zeigt Donald Trump, was das wahre Amerika ist.
Trump entstammt nicht der christlichen Rechten. Aber sie hat ihn zum Erlöser erklärt – gerade weil er nach weltlichen Regeln kämpft. Das gibt MAGA Kraft.
Wenige Monate nach ihrem spektakulären Zerwürfnis scheinen sich Donald Trump und Elon Musk wieder näherzukommen. Auf der Trauerfeier für Charlie Kirk saßen sie zeitweise nebeneinander – und gaben damit ein öffentliches Friedenssignal.