El Baradei wird Regierungschef Weiter Gewalt und Chaos in Ägypten
mrb. Kairo. Mohammed El Baradei wird Regierungschef in Ägypten. Drei Tage nach dem Sturz des Präsidenten Muhammad Mursi ernannte der neue Interimspräsident ...
mrb. Kairo. Mohammed El Baradei wird Regierungschef in Ägypten. Drei Tage nach dem Sturz des Präsidenten Muhammad Mursi ernannte der neue Interimspräsident ...
Das neue Bündnis der ägyptischen Demokraten mit Schergen des alten Regimes ist gefährlich. Wenn Linke und Liberale nicht bald zivile Institutionen aufbauen, wird die Armee als alleiniger Gewinner aus der langen Revolution hervorgehen.
Der Armeechef verkündet die Absetzung des Präsidenten, der später unter Hausarrest gestellt wird, gepanzerte Fahrzeuge rücken aus, die Verfassung wird außer
mrb. Kairo. In Ägypten ist auch Tage nach dem Sturz des Präsidenten Muhammad Mursi ein Ende der Gewalt nicht in Sicht. Ein Bündnis islamistischer Gruppen ...
mrb. KAIRO, 5. Juli. Bei Zusammenstößen zwischen ägyptischen Soldaten und islamistischen Demonstranten sind in Kairo am Freitag mindestens drei Menschen ...
In einer in der Nacht zum Freitag verbreiteten Erklärung hatte die Armeeführung die Ägypter aufgerufen, Ruhe zu bewahren und ihr ...
P.K. PEKING, 5. Juli. Chinesische Staatsmedien konnten angesichts der Ereignisse in Ägypten eine gewisse Genugtuung nicht verhehlen.
Nicht nur den Ägyptern wäre zu wünschen, wenn sie ihren zweiten Versuch mit der Demokratie auf eine stabilere, breitere Basis stellten. In der Region wird das Experiment genau verfolgt.
Die Führung der Hamas steht bei Ägyptens Armee nicht hoch im Kurs. Sie scheint nun wie paralysiert.
Moderne auf Befehl? Die Situation im Nahen Osten ist meist nicht so einfach, wie man es im Westen gerne hätte. Wer für Stabilität sorgt, tut dies oft durch autoritäre Unterdrückung.
Nach Interpretation der Vereinigten Staaten gab es in Ägypten keinen Putsch. Die Militärhilfen dürfen somit weiter fließen - und können aus Ägypten wieder in die amerikanische Rüstungsindustrie investiert werden.
Die ägyptischen Sicherheitsbehörden gehen weiter gegen die Muslimbruderschaft vor. Auf den Straßen bekämpfen sich Anhänger und Gegner des vom Militär gestürzten Präsidenten Mohamed Mursi.
Am Tag nach der Amtsenthebung Muhammad Mursis sind die euphorisierten Massen von den Straßen Kairos verschwunden. Gegner und Befürworter der Muslimbrüder stehen einander unversöhnlich gegenüber.
hcr./sat. JERUSALEM/BERLIN, 4. Juli. Die israelische Regierung hat am Donnerstag nicht offiziell zu dem Sturz des ägyptischen Präsidenten Muhammad Mursi ...
mrb. KAIRO, 4. Juli. Der Vorsitzende des ägyptischen Verfassungsgerichts, Adli Mansur, ist am Donnerstag als Interimspräsident des Landes vereidigt worden.
Die Armee führt Ägypten auf vermintes Gelände. Die Muslimbrüder werden nicht klein beigeben. Doch der Sturz Mursis birgt vor allem Chancen.
Der Westen darf seinen Einfluss auf das Geschehen in Ägypten nicht überschätzen. Groß ist der wirklich nicht.
Die Reaktionen der arabischen Länder auf den Putsch in Kairo sind überwiegend positiv. Großer Verlierer ist Qatar, das die Mursi-Regierung mit mehreren Milliarden Dollar unterstützte.
In einem kalten Staatsstreich hat sich die Armee Präsident Mursis entledigt – im Bündnis mit der säkularen Opposition. Nun liegt es an den neuen Machthabern, den Islamisten die Hand zu reichen.
Nach dem Putsch in Ägypten wächst die Sorge im Ausland. Außenminister Westerwelle nennt den Umsturz einen Rückschlag für die Demokratie. Amerikas Präsident Obama will die Militärhilfe überprüfen.
Das ägyptische Volk hat kein Problem mit Frömmigkeit, wohl aber mit Bevormundung. Wie in Tunesien haben die Islamisten in Ägypten ihr Mandat überreizt.
Nach dem Sturz von Muhammad Mursi ist der Präsident des Verfassungsgerichts, Adli Mansur, in Kairo als Übergangspräsident vereidigt worden. Mursi und die Muslimbruderschaft sprechen von einem Putsch durch das Militär.
Dass in den vergangenen Tagen Millionen Ägypter gegen Mursi demonstrierten, ist vor allem das Verdienst von „Tamarrod“. Die neue Partei hat es geschafft, auch die Landbevölkerung zu mobilisieren.
Das ägyptische Militär hat Präsident Mohammed Mursi abgesetzt. Der Präsident des Verfassungsgerichts soll das Land vorübergehend führen. Er hat bereits neue Präsidentschaftswahlen angekündigt. In Kairo feiert man die Nachricht von Mursis Entmachtung.
Präsident Mursis Tage sind gezählt. Schuld sind eine ganze Reihe von Fehlern der ägyptischen Muslimbruderschaft.
Man reibt sich die Augen. In Ägypten erzeugt eine weitere Phase der Revolution neue Unsicherheiten, in Libyen blockieren bewaffnete Milizen die Schaffung eines ...
Ägyptens Präsident Mursi hat das Vertrauen seines Volkes schon verspielt, als er vergangenes Jahr die Judikative ausschaltete. Nun ist das Maß voll.
Die Regierungskrise in Portugal nährt die Furcht der Anleger vor einem Wiederaufflammen der Schuldenkrise. Die Renditen portugiesischer Staatsanleihen sind am Mittwoch in der Spitze über 8 Prozent gestiegen. Das zieht die europäischen Börsen mit in den Keller.
In Ägypten läuft am späten Nachmittag das Ultimatum des Militärs ab. Präsident Mursi hält an seinem Posten fest. Die Armee lud Oppositionsparteien und Regierung zu einem Treffen ein, darunter auch Mohamed El Baradei.
Nach wie vor tut sich die Regierung Obama schwer damit, die Vorgänge im Nahen Osten und insbesondere in Ägypten angemessen einzuordnen.
In Ägypten hat ein Fernsehprediger zu seiner Ermordung aufgerufen: Der deutsch-ägyptische Autor Hamed Abdel-Samad über die Legitimation Mursis, den sanften Putsch und die Rolle der Religion in der Politik.
Nach dem Rücktritt von fünf Ministern sind auch der Sprecher von Präsident Mursi sowie der Regierungssprecher zurückgetreten. Ein Ultimatum des Militärs wies Mursi zurück.
Als in Tunesien, Ägypten und dann Libyen die Alleinherrscher hinweggefegt wurden, sprachen manche von einer „Facebook-Revolution“.
Ägyptens säkulare Künstlergemeinde probt seit Wochen den Aufstand. Mit Sit-ins vor dem Gebäude des Kulturministeriums und allabendlichen Performances, ...
Während sich Anhänger und Gegner Mursis streiten, wer für die Mehrheit spricht, geht das Volk wieder friedlich und in großer Zahl auf die Straße. Die „Tamarud“-Bewegung hat großen Anteil daran.