Hessen übernimmt Verdienstausfall für Beschäftigte
Wegen der Corona-Maßnahmen mussten viele Menschen finanzielle Einbußen hinnehmen. Nun übernimmt das Land Hessen die Zahlungen bei einem Verdienstausfall.
Wegen der Corona-Maßnahmen mussten viele Menschen finanzielle Einbußen hinnehmen. Nun übernimmt das Land Hessen die Zahlungen bei einem Verdienstausfall.
Sonnenschirme, Sandsäcke und unzählige Überstunden: Der Job als Paketzusteller ist auch ohne Covid-19 knochenhart. Jetzt ist er noch härter geworden. Ein DHL-Bote erzählt.
Die Kommunen in Hessen stellen sich aufgrund des Coronavirus auf eine teure Freibadsaison ein. Das Königsteiner Kurbad im Hochtaunuskreis nutzt die Pause, um die Anlage auf Vordermann zu bringen.
Noch halten sich dank Staatshilfen und langer Bearbeitungszeiten die Insolvenzen in Grenzen. Doch Euler Hermes erwartet eine Ausfallwelle in Rekordhöhe.
Wenn Eltern ihre Kinder selbst betreuen müssen und nicht im Homeoffice arbeiten können, droht Verdienstausfall. Nur in gewissen Fällen stehe ihnen Lohnfortzahlung zu, so das Land Hessen. Der DGB hält dagegen.
Ein Mädchen wird vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt, weil es mit einem positiv auf das Coronavirus getesteten Kind gespielt hat. Seine Mutter soll freiwillig daheim bleiben statt arbeiten. Aber was ist mit ihrem Gehalt?
Große Schlachthöfe müssen den Betrieb einstellen. Bauern finden keine Abnehmer für ihre Tiere. Und in den Supermärkten wird die Ware knapp.
Aus Sicht der Wirtschaft reicht die Corona-Hilfe noch lange nicht aus. Die Verbände treten in Berlin sehr selbstbewusst auf. Kann sich die Politik all der Wünsche erwehren?
„Sehr geehrte Redaktion, in Ihren Corona-Artikeln finde ich mich nicht wieder. Die meisten von Ihnen sind im Homeoffice und wissen dieses Privileg nicht zu schätzen“ . . . So begann ein Leserbrief an uns, wir haben nachgefragt.
Kredite sind keine Lösung, sagt Julius Wagner. Im Interview spricht der Geschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gastronomieverbands in Hessen, über Mehrarbeit, fehlendes Verständnis der Politik und weinende Unternehmer am Telefon.
Da wegen der Corona-Krise Haushaltshilfen fehlen, haben die Preise für die 24-Stunden-Betreuung deutlich angezogen. Die Vermittlungsagenturen haben Hochkonjunktur.
Der Corona-Ansturm bleibt bislang aus. Deshalb will der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, wieder mehr Patienten aufnehmen, die nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Die Kliniken seien flexibel genug.
Auch das Frankfurter Uniklinikum steht in der Corona-Zeit vor einer schweren Aufgabe: Der Ärztliche Direktor Jürgen Graf spricht im Interview über die Herausforderungen der Pandemie, die Kapazitäten seines Hauses und das Schwitzen unter der Schutzausrüstung.
Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) will mehr Nachwuchs für die Polizei gewinnen. Die SPD kritisiert die Sofortmaßnahmen und wirft der CDU schlechte Arbeitsbedingungen für Polizisten vor.
Tausende Unternehmen bangen in der Corona-Krise um ihre Existenz. Einige Produkte sind dagegen gefragt wie nie – zum Beispiel Schutzausrüstungen. Wer kann, passt sich an.
Bei deutschen Hausärzten herrscht Ausnahmezustand. Während immer mehr Praxen schließen, halten die Ärzte und das Fachpersonal die Stellung – trotz des persönlichen Risikos.
Selbst in der Deutschen Bank und im öffentlichen Dienst wird über Kurzarbeit nachgedacht. Aus Solidarität zeigen sich auch Manager bereit, auf Gehalt zu verzichten.
Für Sparkassen und Commerzbank ist das wegen der hohen Flut an Kundenanfragen derzeit „kein Thema“. Für Genossenschaftsbanken aber wohl schon.
Viele Unternehmen haben enorm unter der Corona-Krise zu leiden, andere Betriebe hingegen sind derzeit gefragter denn je. Eine Auswahl an Firmen aus der Region, die derzeit Sonderschichten fahren müssen.
Die französische Regierung erlaubt in der Corona-Krise Ausnahmen von der 35-Stunden-Woche. Überstunden müssen während der Ausgangssperre abgefeiert werden.
Ralf Langhoff ist leitender Mediziner am Sankt-Gertrauden-Krankenhaus in Berlin. Er spricht über die Ausstattung der Isolierstationen, fehlende Schutzmasken und die Ruhe vor dem Ansturm.
Die Corona-Krise füllt einen alten Begriff mit neuem Leben: „Systemrelevant“ sind auf einmal nicht mehr Banken, sondern Berufe. Die, die Leben retten und uns versorgen. Wie sollte sich das in den Löhnen widerspiegeln?
Volle Kassen, viele Betten: Kein anderes Land fühlt sich medizinisch so gut gerüstet gegen Corona wie Deutschland. Doch schon in zwei Wochen könnte das System kollabieren.
Ein Einzelhändler aus Südbaden postet seinen Frust über die „Party-Jugendlichen“ auf Facebook. Dass er ihn an die „Fridays for Future-Generation“ adressiert, kommt allerdings nicht gut an.
Weil der Nachschub nicht reicht, sucht Europa händeringend nach Atemschutzmasken – in Frankreich sieht sich das Krankenhauspersonal großen Risiken ausgesetzt. Deutschland seinerseits reglementiert die Exporte.
Wenn wie in der Corona-Krise Mitarbeiter im Homeoffice sind oder kaum Arbeit haben, werden Personalabteilungen wichtiger. Personalchef Marcus Reif sagt, warum.
Mode, Bücher, Möbel und Schmuck können Verbraucher von heute an nicht mehr in der Stadt kaufen. Das Coronavirus legt nicht nur das Frankfurter Geschäftsleben lahm.
Das hat es so noch nie gegeben: Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, schließen in Deutschland Tausende Schulen und Kindertagesstätten. Noch fehlen klare Regen für Notbetreuung und digitalen Unterricht. Eltern stehen vor einem Dilemma.
Zigtausende Menschen wohnen in Frankreich und arbeiten in Deutschland. In Zeiten der Pandemie ist das keine kleine Herausforderung.
Die Deutschen als Urlaubsweltmeister? Das ist vorerst vorbei. Reisebüros und Veranstalter in Rhein-Main kämpfen mit der Flaute.
In sicherer Entfernung bleiben geht nicht: Frauen und Männer, die Fluggästen am Frankfurter Flughafen beim Einchecken helfen, haben in Zeiten des Coronavirus einen heiklen Job. Wie gehen sie damit um?
Der Journalist Li Zehua wurde verhaftet, weil er über die Wahrheit von Wuhan berichten wollte. Das macht tieftraurig, spendet aber auch Hoffnung. Denn solche jungen Männer und Frauen braucht China. Ein Gastbeitrag.
Eine Branchenschau nach der anderen wird wegen des Coronavirus abgesagt. Der Messelogistiker Andreas Loibl und seine Zunft sind davon existenziell betroffen.
An der Zählweise der Coronavirus-Fälle in Italien wird Kritik laut: Entgegen dem weltweit üblichen Vorgehen zählten einige Regionen alle positiv getesteten Patienten statt nur solche, die auch Symptome hätten, bemängeln Fachleute.
Früher war mehr Lebensprojekt: Das Vitra Design Museum in Weil am Rhein widmet sich der Wohnkultur: Eine Reise durch hundert Jahre „Home Stories“.
Anders als jahrelang behauptet, klaffen die Einkommen von Arm und Reich nicht weiter auseinander. Forscher sehen eine Trendumkehr. An anderer Stelle geben sie aber keine Entwarnung.