Lehren aus der Onlinelehre
Viele Hochschulen kehren zum neuen Semester zur Präsenz zurück. Was hat man aus der Corona-Zeit gelernt? Ein Gastbeitrag.
Viele Hochschulen kehren zum neuen Semester zur Präsenz zurück. Was hat man aus der Corona-Zeit gelernt? Ein Gastbeitrag.
Die Abhängigkeiten deutscher Unternehmen von Ländern wie China und Russland sind enorm. Zum Glück denken ihre Manager nun um.
Das Scheitern der Russlandpolitik ist der GAU der deutschen Außenpolitik. Die politische Klasse lag in einer Schicksalsfrage grundlegend falsch. Das Land muss wieder lernen, strategisch zu denken.
Ein Ende des „Nie klagen, sich nie erklären“: Prinz Philip hätte kaum gutgeheißen, was sein Enkel William nach einer missglückten Karibikreise andeutete.
Ein Bundesland nach dem anderen kündigt die Luca-App, die Betreiber setzen auf ein neues Geschäftsmodell. Vor allem zeigt das Handyprogramm aber: Im Digitalen sollte der Staat häufiger auf Ideen von Unternehmern hören.
Bei ihren Ermittlungen kommen Polizei und Staatsanwaltschaft oft nicht weiter. An relevante Daten von Straftätern gelangen sie nicht. Dabei brauchen sie dringend mehr Befugnisse.
Was uns der Paulskirchen-Abgeordnete Robert Blum bis heute zu Parlamentarismus und Diskussionskultur lehrt: Gibt es Freiheit nur mit Einigkeit?
Zum Beginn des Deutschen Ärztetags skizziert Klaus Reinhardt, welche Lehren die Mediziner aus der Pandemie ziehen – und sieht beim Robert Koch-Institut Handlungsbedarf. Weltweit wurden mittlerweile fünf Millionen Corona-Tote gezählt.
Die Ministerpräsidenten wollen die Corona-Maßnahmen auch im Herbst und Winter beibehalten. Außerdem fordern sie auf ihrer Jahreskonferenz digitale Verbesserungen nach der Pandemie.
Das schlechte Ergebnis der CDU im Osten lag nicht nur am Kanzlerkandidaten. Die Partei hat schon lange ein tiefergehendes Problem.
Das Gefühl, unbeschwert leben zu können, gründet auf dem Vertrauen, dass Demokratien Strategien entwickelt haben, die Gefahren des Terrors einzugrenzen. Doch man darf sich nicht täuschen: Abstrakt ist die Bedrohung nach wie vor hoch.
Die „Lehren“ eines von der Kulturrevolution der 1960er Jahre geprägten Mannes sollen Chinas Jugend fit machen für das 21. Jahrhundert. Das glaubt wohl nicht einmal Xi Jinping selbst. Er will seine Macht verewigen.
Viele Studierende wollen auch nach dem Abschluss an der Uni bleiben, um Karriere zu machen. Doch einfach ist das nicht – es warten hohe Hürden, von denen die Befristung nur eine ist.
Der Wiederaufbau in den Katastrophengebieten muss vor allem ein Neubau sein. Was zu berücksichtigen ist – vom Klimawandel bis zu technischen Lösungen in allen Bereichen. Ein Gastbeitrag.
Krisenprävention wurde in Deutschland zu lange kleingeschrieben, obwohl die Anfälligkeit der Gesellschaft im Grunde eher gestiegen ist. Entscheidend ist, dass die Warnungen schnell dort ankommen, wo sie gehört werden müssen.
Aus einer Zeit voller Schrecken seine Lehren zu ziehen, ist nicht leicht. Zwischen Corona-Krise und Klimawandel müssen die Menschen Antworten finden, aber wie soll das gelingen? Manchmal tut es gut, das Schöne im Kleinen zu suchen.
Auslandseinsätze sind oft nicht geeignet, um Terrorismus zu bekämpfen oder Migration zu verhindern. Dafür gibt es andere Möglichkeiten.
In Paris ist die Ankündigung Macrons, die Operation „Barkhane“ in Mali zu beenden, positiv aufgenommen worden. Folgen für die Präsenz der Bundeswehr im Sahel-Gebiet erwartet man in Berlin nicht.
Noch folgen die globalen Lieferketten einer rigiden Just-in-Time-Logik. Doch die Corona-Krise hat gezeigt, wie störungsanfällig dieses Konzept ist. Es ist Zeit zum Umdenken.
Strickwesten +++ Unionsdrama +++ Pyrrhussieg +++ Friedrich Merz +++ Christ*innen +++ Robert-Gernhardt-Qualität +++ Sprachästhetik
Wegen des drohenden Millionen-Verlusts durch die Greensill-Insolvenz zielt der Magistrat von Gießen auf neue Anlagerichtlinien. Frankfurt folgt seit der Zeit nach der Finanzkrise drei Grundsätzen.
Deutschland ist in der Pandemie hinter seinen Möglichkeiten zurückgeblieben. Besser vorbereitet, hätte es sich viel Leid und Tod ersparen können. Für die Zukunft ergeben sich daraus zwei Lehren.
Zur Kenntnis genommen, dass es so, wie es immer ging, eben nicht mehr geht: Thomas Gottschalk erklärt sich in einem Gastbeitrag in der „Welt am Sonntag“.
Mit dem Kulturpaket II will Hessen Künstler und Veranstalter trösten, die seit einem Jahr kaum Einnahmen erwirtschaften konnten. Der Ton der hessischen Landesregierung hat sich geändert.
Wochenlang wurde darüber debattiert, wie Unternehmen zum Homeoffice gezwungen werden könnten. Tatsächlich gibt es nur wenige Beschwerden von Arbeitnehmern – auch weil Unternehmer ökonomisch denken.
Immer lauter wird die Forderung, die Wohngemeinnützigkeit wiederzubeleben. Dass dies eine schlechte Idee ist, zeigt schon das abschreckende Beispiel der Neuen Heimat.
Die Rückkehr in die untergegangene Welt der DDR droht heute nicht mehr. Wohl aber der Marsch in eine Welt, in der durch staatliche Regulierung und gesellschaftlichen Druck die freie Wirtschaft so weit eingeengt wird, dass ihr die Luft zum Atmen knapp wird.
Die EZB befasst sich diese Woche damit, ob die Inflation wohl richtig gemessen wird. Es könnten durchaus manche Änderungen in dieser wichtigen Frage anstehen.
Der Distanzunterricht von deutschen Schulen ist viel kritisiert worden. Dabei traten seine Vorteile in den Hintergrund. Zu Unrecht, findet unser Autor, ein Lehramtskandidat, der ihm einiges abgewinnen kann.
Darf ein Land keine Ausgangssperren mehr verhängen, wenn ein Corona-Hotspot auftaucht? Doch, sagen die Richter in ihrem Gütersloh-Beschluss. Es darf nur nicht Ungleiches gleich behandeln.
Die Nullfünfer wollen die Lehren aus einer schwierigen Saison ziehen. Ob es im Herbst tatsächlich nötig war, den zuvor gerne beschworenen „Mainzer Weg“ zu verlassen, bleibt offen.
Anleger haben mit Papieren des Zahlungsdienstleisters viel Geld verloren. Allerdings kann man aus dem Fall auch etwas über die Führung des eigenen Portfolios lernen.
Die Folgen einer Pandemie kann die Versicherungsbranche nicht alleine absichern – dafür braucht es Partner. Doch nur wenn Versicherer auch Verluste erleiden können, bringen sie die Gemeinschaft weiter.
Der FC Bayern hatte Probleme in der laufenden Saison. Doch wieder kann der BVB das nicht nutzen. Es sind Fehler passiert, von denen viele mit klugen Maßnahmen korrigiert wurden. Das ist ein guter Auftakt für den nächsten Versuch – mit Lucien Favre.
Noch ist es zu früh, auch nur eine erste Bilanz der Corona-Krise zu ziehen. Aber irgendwann müssen Fragen gestellt werden. Die Antworten werden nicht immer schmeichelhaft sein.
Der Staat will notfalls Anteile an bedrohten Unternehmen übernehmen. Der Ausstieg aus solchen Beteiligungen kann sich für die Steuerzahler als schwierig erweisen, wie die Lehren aus der Finanzkrise zeigen.