Ein bisschen Frieden
Auf Berlins Straßen herrscht Krieg? Mitten in der hektischen Hauptstadt – ein Besuch an Schönebergs schönstem und ruhigstem Platz.
Auf Berlins Straßen herrscht Krieg? Mitten in der hektischen Hauptstadt – ein Besuch an Schönebergs schönstem und ruhigstem Platz.
Störung und Versuch der Restitution: Aus dieser beiden Kräfte Widerstreben entsteht das Geschehen im symphonischen Werk Anton Bruckners.
Seine Musik stößt in überirdische Dimensionen vor. Sie ist ein Kompendium kosmologischer Entwürfe. Vor 200 Jahren wurde der Komponist Anton Bruckner geboren.
Im fränkischen Schloss Thurnau erforscht man das aktuelle Musiktheaterleben – mit starken Bezügen zur Praxis.
355 Pfund für eine Konzertkarte statt 150 Pfund: Fans der britischen Kultband Oasis sind außer sich. Dynamische Preise, die sich teilweise am Tag mehrmals ändern, stehen in der Kritik. Zu Recht?
Zwischen Joost Klein, dem niederländischen Teilnehmer, und einer Kamerafrau gab es beim Eurovision Song Contest in Malmö eine Auseinandersetzung. Diese hat eine Vorgeschichte, wie die Polizeiakte nun zeigt.
Unter dem Selbstoptimierungsdruck meines Hochleistungsalltags wurde mir in Berlin geraten, mal aus der Komfortzone herauszukommen. Auf dem Land verstehe ich jetzt erst, dass ich in der Komfortzone bisher nie drin war.
Bei den Benediktinern: Das Musikfestival „Arcus Temporum“ schließt Péter Eötvös mit Mozart kurz.
Der Maler Salvador Dalí war ein exzentrischer Tausendsassa. Auch Möbel hat der Katalane entworfen. In denen kann man sich sogar einrichten.
Zwei Vertreter der Boomer-Generation starten mit sechzig noch einmal neu durch. Sie gründen einen Onlinehandel für Design aus dem Baltikum. Dahinter steckt eine Spurensuche und viel Leidenschaft.
Am besten macht man diesen Spaziergang gleich mehrmals. Manches ist überstrapaziert, andere Werke auf den 12. Internationalen Waldkunstpfad lassen das Herz höherschlagen.
In der Mikrowelle und unter Meeresbewohnern: Zum Start in die Herbstsaison überzeugen Kunstgalerien in Düsseldorf und Köln mit ihrem aktuellen Programm. Ein Rundgang durch fünf Ausstellungen.
Kidman, Pitt, Clooney: Am Lido spannen der Erotikthriller „Babygirl“, der Kriminalfilm „The Order“, die Actionkomödie „Wolfs“ und der Filmessay „Why War“ mit großen Stars den Bogen von Liebe zu Hass.
Jordi Savalls Programm über den Sklavenhandel erleuchtet das Musikfest Berlin, und drei amerikanische Orchester bieten Raritäten. Das Publikum ist begeistert.
Stepstone-Chef Sebastian Dettmers über die Angst vieler Arbeitnehmer vor Künstlicher Intelligenz, Mittel gegen den Arbeitskräftemangel – und wo KI in der Stellenvermittlung heute schon zum Einsatz kommt.
O Mensch, beweine dich, wenn du lustig bist: Der Schauspieler Lars Eidinger nimmt die Seltsamkeiten der Welt schulterzuckend zur Kenntnis. Das Düsseldorfer K 21 zeigt seine beim Spaziergehen aufgenommenen Fotografien.
Fans ärgern sich über Technikchaos auf der Plattform Ticketmaster und „dynamische Preise“ für Konzerte.
Beide Bundesländer sind stolze Freistaaten, sie sind erstaunlich grün und beide von Schrumpfung und Alterung geplagt. Auch ihre Dialekte unterscheiden sich weniger, als Sachsen und Thüringer selbst glauben.
Der ukrainische Künstler Oleksiy Sai hat beschädigte, durchschossene Schilder aus der Ukraine gesammelt und sie beim Festival Burning Man ausgestellt. Ein monumentales und zugleich ambivalentes Zeugnis des Krieges.
Die Leverkusener offenbaren eine für sie völlig untypische Schwäche – und verlieren gegen Leipzig erstmals nach 15 Monaten in der Bundesliga. Die Niederlage macht Trainer Alonso Lust auf neue Detailarbeit.
Beide Bundesländer mögen deftiges Essen, sie sind erstaunlich grün und von Schrumpfung und Alterung geplagt. Aber es gibt auch Unterschiede – ein Überblick in acht Kapiteln.
Wer Karten für die ersten Oasis-Konzerte seit dem großen Brüderstreit ergattern will, braucht Geduld – und sehr viel Glück. Um welche Summen es beim Konzert-Hype des Jahres geht und wie einem Platzen der Tour vorgebeugt werden könnte.
Jahrelang haben die Brüder Liam und Noel Gallagher öffentlich gestritten. Jetzt bringen sie ihre Band trotzdem wieder zurück. Das ist wirklich keine gute Nachricht. Nicht nur, weil ihre Songs so rumpeln.
In Potsdam zeigen der Regisseur Peter Greenaway und seine Partnerin Saskia Boddeke ihre Installation zum Kant-Jubiläumsjahr. Dabei wird viel Geschirr zerschlagen, und auch der Darsteller des Philosophen kommt aus dem Gleichgewicht.
In der Kunst ist nichts unmöglich: Der schon zu Lebzeiten legendäre tschechische Filmregisseur Jan Švankmajer wird neunzig Jahre alt.
Ihr Mann hatte ihr einst die Bildhauerei verboten, Helga Föhl hat sich durchgesetzt. Das Kunst Archiv zeigt zu Wiedereröffnung und Leitungswechsel ihr Werk.
Von Vergangenheit und Gegenwart der Wissenschaft des Judentums: Ismar Schorsch und seine Biographie von Leopold Zunz.
Brot des Künstlers? Da sollte man mal Kafka fragen. Was der Beifall so alles bedeuten kann. Ein Gastbeitrag.
Die schönsten Tipps für Ausflüge und Unternehmungen in ganz Hessen. Eine Übersicht für die nächsten Tage.
Vor acht Jahren hat Irene Haas zusammen mit ihrem Mann ein privates Kunsthaus eröffnet. Erst war das gar nicht der Plan, mittlerweile leitet sie es allein – und lockt Kunstbegeisterte nach Niederlibbach im Taunus.
W. G. Sebald revisited: Auf den Spuren des deutschen Schriftstellers verfallen drei Literaturwissenschaftler der Magie der englischen Küste.
Soldaten haben freien Eintritt: Das „House of Rock“ in Samara präsentiert die Sammlung des russischen Oligarchen und Rockmusikers Wladimir Awetisjan. Anhand von Instrumenten und Star-Memorabilien träumt man dort von westlicher Popkultur.
Die Briten sind die erste Band überhaupt, die auf einer Tour mehr als eine Milliarde Dollar mit Ticketverkäufen einnimmt. An Taylor Swift kommen sie freilich nicht heran. Doch Vergleiche sind auf diesem Gebiet ohnehin kompliziert.
Offen für Einsteiger und Aufsteiger: Bei der CHART Art Fair in Kopenhagen feiert Skandinaviens Kunstszene das Ende der Sommerpause – und hat noch Luft nach oben.
Die freie Kunst ist wichtig für die Gesellschaft, die Sparpläne des Bundes schmerzen sie. Aber es stimmt auch: Nicht alles, was sich tummelt, ist automatisch das viel gepriesene Treibmittel.