Lichtumhang um die Intimität
Mit Gewalt gegen den Körper, aber auch mit faszinierenden Choreographien: Die „Swiss Dance Days“ bieten eine hochinteressante Leistungsschau des Tanzes.
Mit Gewalt gegen den Körper, aber auch mit faszinierenden Choreographien: Die „Swiss Dance Days“ bieten eine hochinteressante Leistungsschau des Tanzes.
In seiner Jugend fühlte er sich wie eine Küchenschabe beim Versuch, Mensch zu werden. Heute ist er der bedeutendste lebende Komponist Ungarns: György Kurtág wird 100 Jahre alt.
Kein Jammern, kein Nölen, keine fragwürdigen Aussagen: Bei seinem Konzert in der Frankfurter Jahrhunderthalle zeigt sich Morrissey nur als Sänger und damit von seiner besten Seite.
Trotz einer früheren Verbindung zu Jeffrey Epstein möchte Casey Wasserman Organisationschef der Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles bleiben. Ist der Sport nachsichtiger als die Musikbranche?
Hier wurde die Wiedergewinnung von Normalität im Exil eingeübt: Im Londoner Club 43 trafen sich NS-Verfolgte – ein Raum, der sich der Kultur verschrieb, nicht dem Überleben.
Rund 80 Filmschaffende haben einen offenen Brief im Branchenblatt „Variety“ unterzeichnet. Künstlerinnen wie Tilda Swinton werfen der Berlinale vor, sich nicht ausreichend zu Gaza zu positionieren.
Paul Hindemiths Oper „Cardillac“ war 1926 ein rabiater Reißer voller Sex und Mord. Zwei Neuinszenierungen in Meiningen und Zürich zeigen sich besonders von dessen Konsumkritik elektrisiert.
War er ein Netzwerker oder ein Geheimagent? Im Gespräch mit dem Feuilleton-Herausgeber Jürgen Kaube klären wir die Frage, was dem Sexualverbrecher Jeffrey Epstein zu seiner globalen Macht verhalf.
Ist Punk im Jubiläumsjahr 2026 endgültig erledigt? Das fragt sich unser Autor in einer Hotelsuite in London. Vor fünfzig Jahren war sie der Proberaum der Sex Pistols.
Seit dreißig Jahren empfängt die Villa Aurora Künstler in Pacific Palisades. 2025 wurde sie wie durch ein Wunder von den Bränden verschont. Ein Prachtband feiert jetzt die Geschichte dieser einzigartigen Residenz von Marta und Lion Feuchtwanger.
Der Künstler Dok träumt davon, eine Krishna-Kommune in den Karpaten zu gründen. Durch den russischen Überfall auf sein Land wird er zum Soldaten. Arte zeigt ein lyrisches Film-Tagebuch, das vorführt, wie der Krieg das Leben zersetzt.
Das Computerspiel „Kingdom Come: Deliverance II“ führt Gamer durch das umkämpfte Böhmen des Mittelalters. Ein Live-Orchester verleiht dem Spiel in der Frankfurter Jahrhunderthalle noch mehr Emotionen.
Wer in der Hanauer Innenstadt mit dem Bus unterwegs ist, der muss keinen Fahrschein mehr lösen: Von sofort an sind die Fahrten in der Cityzone frei.
Geistig und körperlich hat sich der israelische Dirigent Eliahu Inbal immer wieder kolossale Aufgaben zugemutet. Und er hört damit nicht auf, sogar wenn er jetzt neunzig Jahre alt wird.
Weil die von ihm gestalteten Wagen beim Düsseldorfer Rosenmontagszug Russlands Präsidenten verspotten, ist Jacques Tilly in Moskau angeklagt. Einschüchtern lässt er sich davon nicht.
Das Wichtigste am Montag und in dieser Woche: Die Karnevalshochburgen feiern den Rosenmontag, Marco Rubio trifft Victor Orbán und Gisèle Pelicot verfasst eine Hymne an das Leben. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der König der Langläufer: Johannes Høsflot Klæbo, ein norwegischer Künstler auf Skiern, stellt bei den Olympischen Winterspielen einen weiteren Rekord auf. Auf einem seiner Erfolge aber liegt ein Schatten.
Der Frankfurter Fastnachtszug hat mehr als eine Viertelmillion Menschen in die Innenstadt gelockt. Vor allem Familien erfreuen sich an entspannterer Atmosphäre als in den Karnevalshochburgen. Politisch geht es aber auch zu.
Junge Sammler und arrivierte Privatmäzene machen Indiens Kunstmarkt zu einem der dynamischsten der Welt. Auf der India Art Fair in Neu-Delhi zeigte sich, welche Entwicklung er nun nimmt.
Müssen Filmschaffende bei Festivals politisch Stellung beziehen? Nach Debatten bei der Berlinale veröffentlicht die Festivalchefin nachts einen Appell – und nimmt die Jury in Schutz.
Valentinstag, Jahrestage, Hochzeiten: Wir lieben es, romantische Beziehungen zu feiern. Doch was, wenn sie vorbei sind? Ein Museum in Zagreb befasst sich mit Trennungen – und stellt Gegenstände zerbrochener Beziehungen aus.
Bestpreise für Michelangelo, Rembrandt und Artemisia Gentileschi lassen die Versteigerer in New York aufatmen – und in Italien kann man sich über den Ankauf eines berührenden Meisterwerks von Antonello da Messina freuen.
Beziehungen sind oft kompliziert. Aber egal, was war, egal, was kommt, ein Liebesschloss verlängert einen schönen Moment in die Ewigkeit. Wer bringt sie an?
Britischer Rechtspopulist +++ Agenda 2030 +++ Nanette Snoep +++ Der Zettelkatalog
Italienische Reise im Grand Palais: In ihrer Ausstellung „Grottesco“ baut Eva Jospin imaginäre Architekturen und Landschaftsreliefs aus Karton und Stickerei.
Geburtstagskonfrontation in der Geburtsstadt: Das Albertinum in Dresden stellt Paula Modersohn-Beckers Werk dem Schaffen von Edvard Munch gegenüber. Aber leider nicht wirklich nebeneinander.
Südtirol ist das gelobte Land der Lebenslust und Genusssucht. Das schlägt sich in gleich drei kulinarischen Superlativen nieder, die allesamt in die Höhe streben – mit erstaunlichen Geschichten.
Qatar, in dem gerade die erste Art-Basel-Messe am Golf stattgefunden hat, gibt Details seiner kommenden Quadriennale bekannt. Stattfinden soll sie parallel zur Frieze in Abu Dhabi – und will mit einem großen Namen locken.
Der Bildhauer Erwin Wurm erscheint als 101. kluger Kopf der traditionsreichen Bilderserie der Frankfurter Allgemeinen. Wir stellen den tiefgründigen Künstler-Karikaturisten und seine Surrealismen vor.
Interessiert ihn als Künstler, was über ihn geschrieben wird? Und in welcher Position liest er die F.A.Z.? Der Bildhauer Erwin Wurm gibt bei den Aufnahmen für die „Kluge Köpfe“-Kampagne Auskunft.
Wenn das Ende sich ankündigt, werden mutige Menschen auf erstaunliche Weise schöpferisch tätig: Uwe Dierksens musikalisch-literarische „Hirngespinste“ bilden ein Klangkunstwerk der Extreme.
Rund 800 Synchronsprecher boykottieren Netflix wegen der KI-Klausel, die der Streamer in Verträge schreibt. Ein Gutachten erklärt den Passus für rechtswidrig, doch Netflix bleibt stur.
Mit Freunden und Familie besucht Thomas Bayrle die Ausstellung seiner jüngsten Werke in der Frankfurter Schirn. Das Motto „Fröhlich sein!“ gilt für den ganzen Abend.
Die Partei ist ein großes Tier mit bösen Augen: Anna Seghers’ Liebesbriefe an László Radvanyi erscheinen aus dem Nachlass.
Folgt man dem Veranstalter, dann ist in Hanau die größte Ausstellung zum Streetart-Künstler Banksy zu sehen. Auf 2000 Quadratmeter Fläche werden im Stadthof Werke gezeigt – echt, aber nicht original.
Juri Possochow, Hauschoreograph des San Francisco Ballet, arbeitet trotz des russischen Angriffskriegs weiterhin gern in Moskau oder Sankt Petersburg. Jetzt hat ihn Intendant Christian Spuck ans Staatsballett Berlin eingeladen. Warum?