Amsterdam sehen und nach sechs Wochen sterben
Aus Fürsorge für die Armen und als Vorsorge für die Seele entstand in Amsterdam große Kunst – das Städel zeigt die Erfindung des holländischen Gruppenbildnisses als Spiegel der Stadtgesellschaft.
Aus Fürsorge für die Armen und als Vorsorge für die Seele entstand in Amsterdam große Kunst – das Städel zeigt die Erfindung des holländischen Gruppenbildnisses als Spiegel der Stadtgesellschaft.
Im Frankfurter Stadtteil Höchst haben vermutlich linke Aktivisten eine überlebensgroße Statue des ersten Reichskanzlers des Deutschen Reiches, Otto von Bismarck, zu Fall gebracht. Aber Geschichte lässt sich nicht in einem einmaligen Kraftakt bewältigen.
Was verschenken Sie zu Weihnachten? Redakteure aus dem Feuilleton der F.A.Z. empfehlen in sechs Kategorien nicht nur Bücher, Platten, Filme und Serien zu Weihnachten.
Edwin Moses ist der erfolgreichste Hürdenläufer der Geschichte. Im Interview spricht er über den Sport als Wissenschaft, seine brutale Mentalität – und verrät, warum er sich niemals mit anderen vergleicht.
Er hat mit Musikern zusammen eine Erinnerung an Krieg und Leid geschaffen: Jetzt ist Sebastian Studnitzky mit dem Odesa Philharmonic Orchestra auf Tour.
Sergel, Füßli, Banks, Købke: Die Künstler, deren Frechheit Winckelmann schon kommen sah, wandten sich in vier Schritten vom Ideal der klassischen Vorbildhaftigkeit ab.
Caspar David Friedrich in seinem Jubiläumsjahr zum letzten Mal: Weimar fügt dem Ausstellungsreigen einen grandiosen Schlusspunkt an: mit dem Blick der Klassik-Stadt auf den Romantiker.
Wegen Text- und Bildgeneratoren im Internet fürchten viele Autoren, Fotografen und Musiker um ihre Rechte. Ihr Ruf nach Regulierung von generativer Künstlicher Intelligenz wird lauter.
Nach 325 Jahren erlebt die deutsche Barockoper „Adonis“ von Johann Sigismund Kusser im Schwetzinger Schloss ihre Wiederaufführung. Im Dirigenten Jörg Halubek hat das Werk einen starken Anwalt.
Weder Paris noch der FC Bayern dürfen sich in der Königsklasse einen weiteren Ausrutscher erlauben. Die veränderte Heransgehensweise und ein zusätzlicher Trumpf machen die Bayern vor dem Duell zuversichtlich.
Siegfried Thiele war ein christlicher Nonkonformist in der DDR. Die Leipziger Musikhochschule hat er in die deutsche Wiedervereinigung geführt. Jetzt ist der Komponist mit 90 Jahren gestorben.
Punk-Protest, Pop, Popo: Kate Nash will ihre Tour mit Bildern auf OnlyFans querfinanzieren. Sie zeigt dafür ihren Allerwertesten.
Kühle Landschaftsansichten dominieren das Auktionsangebot moderner, zeitgenössischer und Schweizer Kunst bei Koller in Zürich. Sommerbilder von Monet und Valloton sind aber auch dabei.
Überall im Land entstehen geheime Zirkel, in denen Menschen gemeinsam psychedelische Drogen ausprobieren. Unser Autor hat einen Nachmittag mitgemacht und Schamanen und Psychonauten getroffen.
Stricken, Häkeln und Sticken galten als Symbole weiblicher Unterdrückung oder als Hobbys für Heimchen. Dabei machen politische Gruppen und Bewegungen sich die subversive Kraft von Handarbeit schon lange zunutze.
Für alle, die Bezug zum Theater haben, besteht fortan die Möglichkeit, sich im Dachgeschoss des Mollerbaus zu versammeln: ob zum Streiten oder zum Heiraten.
Nach dem Eklat bei der Eröffnung der Nan-Goldin-Ausstellung fand am Sonntag ein Symposium statt. Die Künstlerin selbst hatte sich davon distanziert.
Er steht mitten in einem Erregungs-Tsunami und fordert die Berliner Kultur trotzdem zu mehr Eigenverantwortung auf. Ein Gespräch mit Joe Chialo, dem Berliner Kultursenator von Berlin.
Gerhard Roth hat mit „Landläufiger Tod“ einen wichtigen Roman des 20. Jahrhunderts geschrieben. Sein Nachlasswerk „Jenseitsreise“ liefert dagegen leider nur die oberflächlichsten Antworten auf profunde Fragen.
Erfolgreiche Frankfurter: Der Dirigent Klaus Albert Bauer entführt musikalische ins Paradies, die Architekten Jürgen Engel und Christoph Mäckler werden für ihre Visionen ausgezeichnet.
Er steht mitten in einem Erregungstsunami und fordert trotzdem von der Kultur mehr Eigenverantwortung und Wettbewerbsfähigkeit. Ein Gespräch mit dem Berliner Kultursenator Joe Chialo
Die Kamera muss eine Waffe werden: Beim International Documentary Film Festival in Amsterdam zeigt man sich erschüttert.
Die Schauspielerin und Regisseurin Angelina Jolie kocht in Los Angeles Besuchern aus Italien Spaghetti. Jetzt hat sie beim Filmfestival in Turin verraten, wen sie für den besten Literaten der Welt hält.
Kunst, Architektur, Küche und die Verstörung ländlich-sittlichen Empfindens: Was ist vom Erbe der Habsburger geblieben, was wird von der Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut bleiben? Vorläufige Bilanzen.
Ein Kunstwerk im Original muss nicht Millionen kosten. Wo Sie fündig werden – und was Sie dabei beachten sollten.
Selbst im Vakuum haben seine Bilder Wärme, in der Nähe wie in der Weite: zum Neunzigsten des Filmregisseurs Herrmann Zschoche.
Das Jugendstilforum Bad Nauheim präsentiert eine Gesamtschau zur sogenannten Belle Époque. Dabei geht es nicht nur um die Entwicklung des Jugendstils, auch Beispiele technischer Errungenschaften sind zu sehen.
Ein Gemälde von Claude Monet krönt die Abendauktion moderner Kunst bei Lempertz in Köln. Beim Konkurrenten Van Ham sollen Werke von Pablo Picasso und Otto Dix die Bieter begeistern.
Nach dem Eklat bei der Eröffnung der Nan-Goldin-Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie in Berlin fand am Sonntag ein Symposion statt. Die Künstlerin selbst hatte sich davon distanziert.
Ein Museum widmet sich der Präsentation und Konservierung der Wandteppiche von Portalegre. Zu bewundern sind die Teppiche auch in Luxushotels.
Sie starben kurz nacheinander: In den Kammerspielen gibt es eine Gedenkfeier für Ex-Schauspiel-Intendant Peter Eschberg und seine Frau Carmen-Renate Köper.
Im November 1941 wurden Tausende Menschen aus Deutschland ins litauische Kaunas deportiert und ermordet. Die Massaker markieren den Übergang zum systematischen Genozid auch der deutschen Juden.
Von der Postkutsche zur Autostadt: Eine Ausstellung im Historischen Museum in Frankfurt zeigt, wie Verkehrsmittel und -wege die Städte verändern – und was zeitgenössischen Künstlern dazu einfällt.
Emir Kusturica hat Jugoslawien auf die Landkarte des Weltkinos gesetzt. Aber der serbische Nationalismus, dem er seit vielen Jahren anhängt, färbt auf seine Filme ab. Jetzt wird er siebzig.
Wenn der Museumsleiter bei seiner Eröffnung niedergebrüllt wird: Fotografin Nan Goldin sorgt in der Berliner Nationalgalerie mit einer antiisraelischen Rede für einen Eklat.
Der Verzicht, die Not, die Wut: John von Düffel spricht über sein neues Buch „Ich möchte lieber nichts – Eine Geschichte vom Konsumverzicht“. Und es gibt ein neues Literaturrätsel.