Vom Buntstiftlecker bis zur Zonen-Gaby
Vor 40 Jahren erblickte das Frankfurter Satiremagazin „Titanic“ das Licht der Welt. Mit den Waffen des Wortwitzes kommentierte das Blatt so manches ernste Weltereignis.
Vor 40 Jahren erblickte das Frankfurter Satiremagazin „Titanic“ das Licht der Welt. Mit den Waffen des Wortwitzes kommentierte das Blatt so manches ernste Weltereignis.
Falsches Idyll: Christian Schwochows Verfilmung der „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz will den Roman vor seinen heutigen Lesern retten, indem er ihn an der entscheidenden Stelle fatal entschärft.
Der Bau des Kronberger Kammermusiksaals stellt Architekten und Akustiker vor große Herausforderungen. Musiziert wurde in dem Saal jedoch bereits – auch wenn die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen sind.
Die amerikanische Sopransängerin ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Als eine der ersten dunkelhäutigen Künstlerinnen feierte sie in der von Weißen dominierten Opernwelt Erfolge. Ihr Debüt gab sie 1969 an der Deutschen Oper Berlin.
Die Uraufführung von Rameaus „Les Indes galantes“ war bereits 1735. Unter Clément Cogitore bekommt die Oper nun aber einen modernen Glanz. An der Pariser Opéra Bastille vermählt der Regisseur Barockgesang und Streetdance.
Anike Tyrell will einer alten Tradition zu neuem Glanz verhelfen: Vor sechs Jahren eröffnete sie die Kristallmanufaktur J. Hill’s Standard, wo Glas noch von Hand graviert wird. Nun ist ihre Kollektion in New York zu sehen.
Vor 150 Jahren ist der Eiserne Steg feierlich eröffnet worden. Seither hat das Frankfurter Wahrzeichen zwei Kriege und einige Beschädigungen überstanden. Was seitdem sonst geschah – ein Rückblick.
In Österreich wird am Sonntag gewählt. Sebastian Kurz und seine Koalition mit der rechten FPÖ, vor allem aber die Ibiza-Affäre, haben in ganz Europa Aufmerksamkeit erregt. Was erwarten sich die Österreicher von ihren Politikern?
Habermas hält Hof, Langhans fährt Fahrrad, Enzensberger überstrahlt das trübe Wetter: Schwabing ist seit jeher Münchens Ort des Geistes und der Libertinage. Doch lebt der Mythos noch, oder steht er kurz davor, in Ruhestand zu gehen?
Nach dem Weggang der früheren Leiterin der drei Hanauer Museen sollen externe Historiker neue Pläne für die Ausstellungen im Schloss Philippsruhe erarbeiten. Dem Finanzierungsantrag zugestimmt wurde allerdings noch nicht.
Zur großen Van-Gogh-Ausstellung erwartet das Städel hunderttausende Besucher. Ewald Rathke holte Werke des Malers schon 1970 nach Frankfurt – unter ganz anderen Umständen.
In Wien kommt Kunst im Herbst mittels zweier erprobter Modelle auf den Markt: Die Messe „Viennacontemporary“ und das Kunstfestival „Curated by“.
Wie üblich: Parallel zu den Messen im Regent’s Park finden die Auktionen mit zeitgenössischer Kunst bei Christie’s, Sotheby’s und Phillips statt.
Greta Thunberg entwickelt sich von einer Ikone des Protests zu einem Abziehbild unserer Kultur. Ihr drastischer Auftritt vor den Vereinten Nationen zeigt, dass sie einen Ausweg aus dieser Mythisierung sucht.
Pinsel und Leinwand haben ausgedient? Von wegen. In Bonn, Chemnitz und Wiesbaden zeigen junge Maler, dass sie keinen Bildschirm brauchen, um Visionen für das Digitalzeitalter zu schaffen. „Jetzt!“ heißen die Ausstellungen.
„Schicksalsentscheidungen“ – unter diesem Titel zeigt das Israel-Museum den Gemäldeschatz von Cornelius Gurlitt. Der Zugriff der Schau unterscheidet sich deutlich von dem der bisherigen Stationen.
Literaturgrüße aus dem Buchmessengastland: In der norwegischen Stadt Bergen blühen Lyrik, Prosa und Jazz – obwohl Autoren wie Tomas Espedal ihre Heimat manchmal verfluchen.
Lasst die Blumen vor der Tür: Das Beatles-Album „Abbey Road“ klingt auch fünfzig Jahre nach seiner Veröffentlichung wie ein gut gelaunter Schwanengesang.
Kollektives Gewissen: Eine Ausstellung im Zentrum für Gegenwartskunst H2 in Augsburg beschäftigt sich mit dem Konzept der „Vanitas“ aus konsumkritischer Perspektive.
Das britische Königshaus erfreut sich seit 2010 eines erstaunlichen Aufschwungs in seiner Beliebtheit: Daran haben die Royals hart gearbeitet – denn schon Diana wusste, Bilder sind langlebiger als jede Schlagzeile.
In „Nachts baden“ spielt Maria Furtwängler eine Rocksängerin im Unruhestand. Sie bekommt Probleme mit ihrer Tochter, die aber vor allem ein Problem mit ihrem Vater hat: Ein typischer ARD-Problemfilm am Mittwoch.
Wie zeigt man, was Tanz bedeutet? Ralph Fiennes ist es in seinem Film „The White Crow“ über den ersten Popstar des Balletts, Rudolf Nurejew, und dessen Flucht in den Westen gelungen.
Auf der Biennale und in den Kirchen und Museen Venedigs gibt es bis zum Herbst nicht nur Kunst zu sehen: Unsere Fotografin hat die Besucher beim Beobachten beobachtet.
Wenn Ort und Kunst einander eindrucksvoll bereichern: Werke des belgischen Malers Luc Tuymans werden im Palazzo Grassi in Venedig ausgestellt.
Heinrich Hoffmann und sein weltberühmtes Kinderbuch sind ab sofort eine Attraktion für Besucher jeden Alters in der Frankfurter „Neuen Altstadt“. Hier wird eine alte Geschichte auf moderne Weise erzählt.
Eine Jury der Stadt Dortmund hat die britisch-pakistanische Schriftstellerin Kamila Shamsie den Nelly-Sachs-Preis wieder aberkannt. Jetzt regt sich Widerstand gegen die Entscheidung.
Der Beschluss, der zahlreiche an Renate Künast gerichtete Beleidigungen für rechtmäßig erklärt, ist juristisch unhaltbar, sagt die Strafrechtsprofessorin Elisa Hoven im Gespräch.
Wo Musik nicht durchreist, sondern entsteht: Das Casals Forum der Kronberg Academy feiert Richtfest mit dem Festival „Searching for Ludwig“.
Abgase, Hitze, feuchte Luft: Am Rande des UN-Klimagipfels in New York können Teilnehmer am eigenen Leib erleben, wie sehr schlechte Luft das Leben von Millionen Menschen weltweit beeinträchtig. Ein schottischer Künstler lässt seine Besucher durch Smog-Zelte laufen.
Für die einen ist er ein singender Dichter, für andere der ehrlichste Arbeiter im Bergwerk des Rock`n`Roll. Dass er eine Chronik Amerikas geschrieben hat, ist unbestritten. Er ist der „Boss“. Heute wird Bruce Springsteen siebzig.
Die letzten Romantiker im Grau der Industrie: Der Dichter und Maler Dante Gabriel Rossetti und seine Familie haben die britische Kultur des 19. Jahrhunderts zum Positiven verändert. Daran sollte sich England heute erinnern.
Der Cirque du Soleil zeigt seine erfolgreiche Zeltshow „Corteo“ nun in Arenen, demnächst auch in der Rhein-Main-Region. Die Zuschauer können sich während der Show auf Detailverliebtheit freuen.
Im Münchner Haus der Kunst eskaliert der Streit zwischen den Mitarbeitern und der Geschäftsführung. Direktor Bernhard Spies gibt den Elefanten im Porzellanladen. Der Freistaat Bayern sollte überlegen, was ihm sein Museum wert ist.
Vom Roadie bei Fritz Rau zur bunten Frankfurter Skyline: Roland Lambrette und das Atelier Markgraph haben viel Erfahrung. Dabei sind sie ebenso weit herumgekommen.
Der isländische Rundfunk RÚV ist zu einer Geldstrafe veruteilt worden: Während der Punktevergabe hatte die Band Hatari Banner mit der palästinensischen Flagge in die Kamera gehalten – ein Verstoß gegen das Politisierungsverbot.
Einmal mitten in New York fast blind über den Bürgersteig robben – da spürt man, was es heißt, verletzlich zu sein. Der Hintergrund ist Kunst mit sozialem Anliegen.