Jetzt ist alles gleich viel wert
Neunzig Jahre alt wird das New Yorker MoMA an diesem Freitag, siebzig Jahre lang bestimmte es den Kanon. Jetzt reißt es ihn ein. Und erklärt sogar die Besucher zu Künstlern.
Neunzig Jahre alt wird das New Yorker MoMA an diesem Freitag, siebzig Jahre lang bestimmte es den Kanon. Jetzt reißt es ihn ein. Und erklärt sogar die Besucher zu Künstlern.
Der Moskauer Ausstellungsherbst zeigt, wie man die Kultur revolutioniert. Das geht natürlich nicht ohne Skandale.
Rachel Cusk bekam ein Kind. Und dann noch eins. Sie schrieb über das Mutterwerden ein Buch, das zum Skandal und Erfolg wurde. Jetzt erscheint es endlich auch auf Deutsch. Eine Begegnung.
Haben Sie Zeit und Lust, dieses Wochenende etwas im Rhein-Main-Gebiet zu unternehmen? Die interessantesten Veranstaltungen finden Sie über unsere interaktive Karte.
Ein chinesischer Juraprofessor klagt gegen einen Tierpark, weil dieser beim Einlass sein Gesicht scannen möchte. Es ist der erste Fall im technikgläubigen China, der sich mit Gesichtserkennung befasst.
Vom richtigen Spazieren: In einem ihrer ersten Bücher pries Rebecca Solnit das Wandern und Flanieren. Jetzt liegt es auf deutsch vor.
Martin Scorsese erklärt, was die Superhelden-Franchises vom Kino, wie er es liebt, unterscheidet: Sie seien ohne Geheimnis, ohne Widersprüche, ohne Risiko.
In Jan-Ole Gersters ungewöhnlich erzähltem Film „Lara“ spielt Corinna Harfouch eine geheimnisvolle Frau von starrer Eleganz. Nur langsam kommt der Zuschauer ihr auf die Schliche.
„Wind Of Change“ von den Scorpions hat den Zeitgeist der achtziger Jahre eingefangen, wie es nur wenige Lieder konnten. Sänger Klaus Meine erzählt im Gespräch, wie das Lied entstanden ist und welche Veränderungen ihn heute umtreiben.
Die Republik Moldau steht als Reiseziel eher nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Doch das kleine Land am Rande Europas verdient allemal einen Besuch. Denn es ist grün, gastfreundlich und alles andere als überlaufen.
24 Millionen Euro für 24 Zentimeter Bild: Ein in einer Küche nördlich von Paris entdecktes Bild von Cimabue wird für eine Rekordsumme versteigert. Was es damit auf sich hat.
Wie erzähle ich den Kindern, dass mein Werk in weiten Teilen ein Zeugnis für die menschliche Niedertracht und Grausamkeit ist? Die Dankesrede zur Verleihung des Büchnerpreises.
Das Jahrhundert der Migration hat für Deutschland erst begonnen. Die Frage ist, wie trotz aller Differenzen ein pluralistisch-solidarisches Leben möglich ist. Identitäten können dabei zur Falle werden. Es geht nicht nur um Zugehörigkeit.
Ein Gerhard Richter, der keiner ist, taucht bei Christie’s auf, ein Berliner Galerist gerät unter Verdacht. Der Fachmann Hubertus Butin erklärt, was dahintersteckt – und wie Fälscher arbeiten.
In den sozialen Medien, an den Universitäten, im Journalismus: Überall, so hört man jetzt ständig, sei die freie Rede gefährdet. Aber wer meint warum, dass die Freiheit zu meinen bedroht sei? Und ist da überhaupt etwas dran?
Eine Hamburger Ausstellung fragt, was Disney, Warhol und die CIA gemein haben. Zum Vorschein treten prädigitale Kunst des letzten Jahrhunderts und Pop-Moderne der Vergangenheit in neuem Glanz.
Eigentlich fand er sein Leben nicht der Fortführung wert: Elton John beschreibt seine Karriere als Bildungsroman und sich selbst als Fachmann für spielerische Grenzübertretungen.
Terminator überlebensgroß: Künstler Mark Paul Deren alias „MADSTEEZ“ widmet Arnold Schwarzenegger in New York ein Graffiti-Denkmal.
Der neue Leonardo-Turm im südafrikanischen Johannesburg zeigt den Wandel der „Stadt des Goldes“. Aber auch das Verlangen seiner Bewohner nach Sicherheit.
Der menschliche Blick gilt als Fenster zur Seele. Was kann er uns aber über psychische Erkrankungen sagen? Eine Fotoausstellung von Herlinde Koelbl und Leonhard Schilbach geht dieser Frage nach.
Das gute, poetische Russland hat auch kulinarisch etwas zu bieten: Zu Gast bei Elena Manenan in Pljos an der Wolga.
Es gibt nichts, was uns nicht interessieren könnte. Deswegen ist es eine solch große Freude, für unsere Zeitung zu arbeiten.
Bauhaus-Klassiker neben zeitgenössischen Arbeiten: Ulrich Fiedler und Annette Kicken zu Gast bei Mehdi Chouakri in Berlin.
Zwei Millionen-Zuschläge in zwei Tagen hat das Dorotheum in Wien zu verbuchen. Die Ergebnisse der Auktionen Alte Kunst und 19.Jahrhundert.
„Art d’Égypte“ in der historischen Altstadt – und mehr: In Kairo mischt sich die zeitgenössische Kunst ein.
Da liegen die Nerven bloß, da schreit ein Orchester: Erschütterndes von Franz Schubert, Explosives von Johannes Maria Staud bei Deutschlands ältestem Kammermusikfestival.
Für eine Erklärung bräuchte er vier Jahre: Ai Weiwei bekommt in Zürich einen Preis verliehen und lässt im anschließenden Podiumsgespräch alle nonchalant auf ihren Fragen sitzen.
In der italienischen Stadt Lucca findet alljährlich ein Comic- und Games-Festival statt, das tausende Fans, Autoren, Illustratoren und Künstler anzieht. Fünf Tage herrscht in der Toskana der Ausnahmezustand.
Der Schätzwert des „Prinzenparks“ von Nicolas de Staël beträgt kaum zehn Prozent der Transfersumme für Neymar. Doch dann erzielt das Bild bei einer Auktion den Höchstpreis.
Länger, größer, weiter: Das Tanzfestival Rhein-Main lädt zum vierten Mal internationale und regionale Künstler ein und vergrößert seine Formate. Zur Eröffnung zeigt Shootingstar Damien Jalet sein Stück „Omphalos“ am Staatstheater Darmstadt.
Martin Luther ist vielfältig und schillernd. Ihn neu zu erfinden, ist ein Gebot der theologischen und der gesellschaftspolitischen Vernunft. Zur Entmythologisierung eines wirkungsreichen Luther-Porträts. Ein Gastbeitrag.
Die mechanische Uhr hat sich vom Messgerät zu einem mikromechanischen Kunstwerk entwickelt. Blick in die Genfer Manufaktur Patek Philippe.
Bushido kämpfte vor Gericht vergeblich gegen die Indizierung eines Albums, auf dem er Polizisten „Drecksbullen“ nennt. Zur Verhandlung in Leipzig erschien er persönlich – mit Personenschützern der Polizei.
Amerika wäre zwar auch schön, aber fürs Erste fühlt der Künstler Malte Sänger sich im Rhein-Main-Gebiet wohl. Am liebsten arbeitet er nachts.
Auch in Schweden diskutiert man heftig über Peter Handke. Jetzt wurde sogar Schwedens König aufgefordert, dem Schriftsteller den Nobelpreis nicht zu überreichen.
Für die Videospielszene ist Hideo Kojima so etwas wie die Mischung aus Spielberg und Coppola. Fans warteten Jahre auf sein neues Werk „Death Stranding“. Hier spricht er über Urängste, Einsamkeit – und warum er keine multiplen Enden mag.