„Es gibt einfach keine geeinte Opposition“
Rund 250.000 Menschen demonstrieren in Prag gegen Ministerpräsident Andrej Babiš. Die Abneigung gegen den Milliardär verbindet sie. Doch ein starker Schulterschluss jenseits der Proteste fehlt.
Rund 250.000 Menschen demonstrieren in Prag gegen Ministerpräsident Andrej Babiš. Die Abneigung gegen den Milliardär verbindet sie. Doch ein starker Schulterschluss jenseits der Proteste fehlt.
Ein Museum feiert: Bei der Partyreihe „Schirn at Night“ bringen Frankfurter DJs diesmal den Swing alter Schule mit Techno-Beats zusammen.
Vor 30 Jahren stürzten tschechische Studenten und ein sanfter Dichter das kommunistische Regime in Prag. Zum Jahrestag wollen Gegner des umstrittenen Ministerpräsidenten Andrej Babiš ebendiesen Geist wieder heraufbeschwören.
Lesen und leben in Zeiten des Aufruhrs: Der Hongkonger Buchhändler Daniel Lee zur aktuellen Situation in seiner Stadt.
Die Netflix-Serie „Skylines“ über ein fiktives Frankfurter Plattenlabel wird nicht fortgesetzt. Einer der Hauptdarsteller zeigt sich verärgert über das Aus.
Die Abendauktionen mit Impressionismus und Moderne bei Christie’s und Sotheby’s in New York: Rekorde für Umberto Boccioni und Tamara de Lempicka.
Die Art Düsseldorf bleibt eine regionale Messe – und hofft auf Käufer aus Asien.
Er richtete den Élysée-Palast sowie den Louvre ein und erfand den Plastikstuhl – dann wurde Pierre Paulin vergessen. Jetzt erleben seine Visionen eines besseren Morgen ein Comeback. Auch dank seines Sohnes.
In der DDR lag die Wahrheit über den Sozialismus auf der Straße, aber es brauchte Mut und Kaltblütigkeit, sie festzuhalten. Beides besaß die Fotografin Helga Paris. Die Berliner Akademie der Künste zeigt ihr Werk.
Berlin darf einen großen Erholungspark nicht den Dealern überlassen. Sonst macht sich der Senat – und damit der Staat – zu einem lächerlichen Schwächling.
Das Personal an den Staatstheatern in Wiesbaden, Kassel und Darmstadt sowie am Stadttheater Gießen und am Landestheater Marburg kann sich freuen. Die Honoraruntergrenze steigt. Das ist aber nicht alles.
Ein in Offenbach festgenommener IS-Anhänger sitzt nun in U-Haft. CDU und SPD in Rhein-Main streiten weiter um die Frankfurter „Josefstadt“. Und etwa die Mainova will mehr Geld für Strom. Die F.A.Z.-Hauptwache, unser regionaler Newsletter.
Von Max Beckmann bis Gerhard Richter: Das Frankfurter Städel Museum zeigt hundert seiner besten deutschen Papierarbeiten des zwanzigsten Jahrhunderts.
Mit „Der Gott der Stadt“ schreibt Christiane Neudecker eine Hommage an den jung verstorbenen Lyriker Georg Heym. Das Werk ist gleichzeitig Künstler-, Wende- und Berlin-Roman – und fragt, was echte Genies ausmacht.
Sieben Jahre lang währte die wechselseitige Wertschätzung von Tagore und Deutschland. Dann galt der Literaturnobelpreisträger den Nationalsozialisten als „entartet“ – als Maler.
Stadtmarketingleiter Tarkan Akman verkündet das diesjährige Programm von „Deutschlands schönstem Weihnachtsmarkt“ in Frankfurt. Das Motto: Frankfurt als Stadt der Theater und Museen. Es veredelt vor allem den Glühweingenuss mit einer kulturellen Note.
Feuer, Licht, Stoff: Der Grand Palais in Paris zeigt den gesamten El Greco. Nahezu jedes Bild reicht dabei auf grandiose Weise über die Jahrhunderte hinweg hinein in die moderne Kunst.
Bevor Louis Vuitton zur Weltmarke wurde, war Louis Vuitton ein Mensch mit einer guten Idee. Er wohnte vor den Toren von Paris. Ein Besuch in seinem Haus in Asnières.
Er war der größte Ironiker der deutschen Malerei und Vorreiter für vieles: Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt Martin Kippenbergers Frühwerke und damit den Künstler so draufgängerisch wie selten.
Das Palmenhaus im Frankfurter Palmengarten hat besonders an grauen Novembertagen seinen Reiz. Derzeit bietet es nicht nur Grün, sondern auch einen Klangwald.
Das Schloss ist da, aber leer, die Wippe kommt, über das geplante Museum der Moderne wird gestritten: Wer entscheidet, was wichtige Kunst ist und in welchen Bildern sich eine Gesellschaft erkennt? Eine Besichtigung der Berliner Kultur.
Die Münchner erteilen Dortmund im Topspiel eine bittere Lehrstunde und beweisen großen Siegeswillen. Doch warum zeigen sie erst jetzt genau den Einsatz, den der entlassene Niko Kovac immer angemahnt hatte?
Der Autor Hubert Fichte suchte überall auf der Welt das Weite. Die Schau „Liebe und Ethnologie“ im Berliner Haus der Kulturen der Welt konfrontiert seine Sicht mit außereuropäischen Reaktionen.
Das Centre Pompidou wird zur globalen Marke: Eine neue Ausstellung im Louvre Abu Dhabi zeigt Werke aus der Sammlung, jetzt hat eine Filiale in China eröffnet. Was bleibt von der Kunst?
Adam Driver spielt in „The Report“ den Mann, der die Foltermethoden der CIA aufdeckte, und in „Marriage Story“ einen Ehemann in der Krise. Ein Gespräch über Kunst als Dienst, Politik und seine Zeit als Soldat.
Der französische Cellist Gautier Capuçon ehrt auf seine Weise das 30-jährige Jubiläum des Mauerfalls. Vor den Mauerresten auf der Bernauerstraße in Berlin spielt der Künstler seine „Ballade für den Frieden“, um ein Zeichen für die Freiheit zu setzen und Mstislaw Rostropowitschs Konzert am Checkpoint Charlie im November 1989 zu gedenken.
Die Pixies sind mit ihrem Publikum gealtert. Das hat auf dem neuen Album Spuren hinterlassen. Mit „Catfish Cate“ tauchen sie in jene amerikanischen Mythen ein, in denen sie sich am liebsten spiegeln.
In Pjöngjang traten Künstler aus Film, Bühne und Bildung bei verschiedenen Wettbewerben an.
Ist der Liga-Gipfel gegen Dortmund schon das Endspiel von Hansi Flick? Das Duell wird die Trainerfrage bei den Bayern auf jeden Fall forcieren. Der BVB kommt derweil mit Rückenwind und einer klaren Ansage nach München.
Das Tattoo-Geschäft floriert, Millionen Deutsche sind schon tätowiert. Jetzt springen die ersten großen Unternehmen auf den Trend auf.
Das ehemalige Fritz-Heckert-Gebiet in Chemnitz ist ein Stück DDR-Architekturgeschichte. Es hat sich von der sozialistischen Utopie zur postindustriellen Landschaft entwickelt. Was machte das mit den Bewohnern?
Der Fall der Mauer war letztlich keine Überraschung. Der Druck wurde immer größer, die Menschen kämpften auf der Straße für ihre Freiheit. Und nicht zu vergessen: Manche haben immer an die Einheit geglaubt.
Der Band „The Beautiful Ones“ lässt den musikalischen Alleskönner Prince die Quelle seiner künstlerischen Kraft freilegen. Das ist keine „unvollendete Autobiographie“, sondern eine Ausstellung auf Papier.
Die Schauspielerin Adèle Haenel erhebt Missbrauchsvorwürfe gegen den Mann, mit dem sie als Zwölfjährige ihren ersten Film drehte. Steht Frankreich am Beginn einer verspäteten MeToo-Debatte?
Vor dreißig Jahren demonstrierten immer mehr DDR-Bürger, bis die Regierung endlich die Grenzen öffnet. Aber warum war das so besonders? Und warum wollen manche Erwachsene heute in die DDR zurück?
Der österreichische Opernsänger Andreas Schager sammelt Geld, um 20.000 Bäume zu pflanzen – am liebsten in Wiesbaden. Das soll erst ein Anfang sein.