Schon früh suchte er psychische Grenzerfahrungen
In der Landesnervenklinik: Uwe Schütte rekapituliert den Besuch von David Bowie im „Haus der Künstler“ in Gugging. Gemeinsam mit Brian Eno folgte der Musiker einer Einladung André Hellers.
In der Landesnervenklinik: Uwe Schütte rekapituliert den Besuch von David Bowie im „Haus der Künstler“ in Gugging. Gemeinsam mit Brian Eno folgte der Musiker einer Einladung André Hellers.
Der einst so böse Bube Sido fühlt sich zu seinem silbernen Bühnenjubiläum auf dem Freigelände Agora der Messe Frankfurt von allen geliebt.
Die Begeisterung für die Musik der 80er-Jahre verbindet Generationen. Rund 25.000 Fans tanzten gemeinsam im Frankfurter Waldstadion. Unter anderem zu Nena.
Zu den Salzburger Festspielen präsentieren die Kunstgalerien der Stadt wieder besonders sehenswerte Schauen. Sechs Empfehlungen.
Höhenflüge gehören hier zum Programm: In Glenapp Castle fühlen sich alle wohl, die Stil nicht mit Bling-Bling verwechseln. Über Nacht in einem der schönsten Schlosshotels Schottlands
Staatsmänner, Künstler und Bonvivants zieht es seit jeher auf die Landzunge am Gardasee – jetzt auch Großinvestoren. Was bleibt von der Magie des Ortes?
Als Pionierin im Bereich der Videokunst hat sich die Frankfurter Galeristin Anita Beckers international einen Namen gemacht. Nun ist sie im Alter von 78 Jahren gestorben. Ein Nachruf.
Über das wiedererwachte Interesse an der Arbeiterfotografie der Zwischenkriegszeit.
Erinnerungen an meine Begegnungen mit dem in Schweden lebenden Schriftsteller und an das, was sie auslösten in meinem Leben.
Alle vier Jahre bestimmt Großbritannien seine eigene Kulturstadt. Diesmal ist es Bradford, die frühere Industriehochburg des Landes. Ein Besuch dort zeigt den Kunst- und Einfallsreichtum im zwölf Monate währenden Festprogramm.
Außenminister Wadephul besucht Israel. Er soll Fakten sammeln für die schwarz-rote Koalition – denn die ist zunehmend uneins darüber, wie man mit Israel umgehen soll.
War Nero ein Kunstfanatiker? Die Forschung hat das lange für eine Verzerrung der Quellen gehalten. Mischa Meier möchte sein Künstlertum ernst nehmen – und entdeckt erstaunliche Parallelen zu Richard Wagner.
Man muss dieses Werk gar nicht wiederbeleben, es ist quicklebendig: Dem lyrischen Butoh-Tänzer Ernst Jandl zum hundertsten Geburtstag.
Er schuf ein nonverbales Theater, in dem die Bilder für sich selbst standen, arbeitete mit Philip Glass, Heiner Müller und Marianne Hoppe. Jetzt ist der Regisseur Robert Wilson mit 83 Jahren gestorben.
Während die Reeperbahn im Neonlicht glänzt, fürchten die Bewohner zwischen Verramschung und Investoren zerrieben zu werden. Ein Besuch in St. Pauli.
In Kopenhagen hat der Architekt Søren Pihlmann mit „Thoravej 29“ ein nachhaltiges Gemeinschaftsgebäude geschaffen. Das Motto: Erhalten statt Wegwerfen. Ein Modell für die Zukunft?
Im September 1940 nahm sich der Philosoph Walter Benjamin in Spanien auf der Flucht vor den Nazis das Leben. Die Oper „Benjamin in Portbou“ von Antoni Ros-Marbà erinnert nun an ihn. In Barcelona wurde sie uraufgeführt.
Johann Heinrich Wilhelm Tischbein hat das bekannte Goethe-Porträt im Städel-Museum gemalt. Dass Tischbein überhaupt Maler werden konnte, verdankt er seinem Onkel und einem märchenhaften Zufall.
Zu den 30. Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen locken die Händler wieder mit einem überreichen Angebot. Ein Grund mehr, sich in der pittoresken Altstadt, die UNESCO-Welterbe ist, umzuschauen.
Lang verborgen, dann vergessen: Courbet und eine Pariserin schrieben sich erotisch-pornographische Briefe. Ihre Korrespondenz führte zum „Ursprung der Welt“ und lässt neue Deutungen des Bildes zu.
Vätergeschichten gibt es viele auf dem deutschen Buchmarkt, auch bei Comics. Was Melanie Lüdtke in „Hackenporsche“ erzählt, ist dennoch neu: die Emanzipations- und zugleich Versöhnungsgeschichte einer jungen Künstlerin.
Am Brandenburger Tor in Berlin steigt in diesem Jahr keine große Silvesterparty. Das teilte der Veranstalter mit, nachdem das Land Berlin die Finanzierung gestrichen hatte.
Und noch mehr als das: Die jetzt erstmals komplett herausgegebene Korrespondenz der Dichter Johannes Bobrowski und Christoph Meckel ist sowohl Zeit- als auch Persönlichkeitsdenkmal.
Biennale an der Wolga: Russlands Museen werden zensiert, zeigen aber aktuelle ökologische Kunst, und der Sohn von Alexander Dugin kultiviert im Moskauer Wosnessenski-Zentrum eine „dunkle“ Ästhetik.
Von Acconci und Boltanski bis zu Umbo und Wall: Die Geburt der Malerei geschieht aus dem Schatten. Das Kunstmuseum Bonn zeigt die ganze Geschichte – und so spannende wie dystopische Ausblicke in die Zukunft.
Bei der Ahrenshooper Kunstauktion steht ein Motiv aus Brechts „Dreigroschenoper“ zum Verkauf. Gemalt hat es Albert Ebert, der sich als Künstler in der DDR abseits des Sozialistischen Realismus bewegte.
Alexander Koch berät Künstlerinnen und Künstler bei Einstieg in den Kunstmarkt – und darüber hinaus. Was führt seiner Ansicht nach zum Erfolg?
Von wegen: Der Mathematiker Tom Lehrer wurde zwar eher nebenbei Sänger, prägte aber mit seinen bösen Lieder eine Ära der satirischen Ballade und inspirierte das Kabarett. Nun ist er im Alter von 97 Jahren gestorben.
Mehrere Sprachmodelle haben den berühmten Turing-Test bestanden, der als Prüfstein für Intelligenz gilt. Aber können sie nun wirklich denken?
Das Musikfestival Heimspiel Knyphausen in Eltville bietet zu ausgesprochen hörenswerter Musik von Bands wie Warhaus bis Isolation Berlin die Atmosphäre eines bunten Familienfests.
Schlachtfeld Kultur: Andres Serrano möchte den amerikanischen Pavillon bei der nächsten Biennale in einen „Trump Shrine“ verwandeln, vollgestopft mit Objekten des Trump-Kults.
Feriengefühl in der Großstadt: Das Festival „Sommerwerft“ macht es möglich. Das Theaterfestival am Frankfurter Mainufer lockt Tausende. Und trotzt dem Regen.
Mit ihrem Ehemann Johnny Dankworth bildete Cleo Laine lange Jahre das „Royal Couple“ des britischen Jazz. Jetzt ist die Sängerin und Schauspielerin mit 97 Jahren gestorben.
Der Sänger und Komponist Udo Jürgens hat seine Familie für die Zeit nach seinem Ableben geschickt abgesichert. Sein Testament zeigt eine kluge Erbstrategie.
Der Schauspieler Joachim Gottschalk war in den Dreißigerjahren ein Liebling der Frankfurter. Von seiner jüdischen Frau wollte er sich auch dann nicht trennen, als die Nazis ihn drangsalierten. Autorin Rosemarie Killius hat nun ein Buch über Gottschalk geschrieben.
Je schlechter die Wirtschaft, desto mehr Angst und Trauer sind auf Gemälden zu sehen. Wer genau hinschaut kann den Bildern noch mehr Geschichten entlocken.