Wie das Erbe des „Postkarten-Magiers“ gerettet werden soll
Josep Planas hat drei Millionen Aufnahmen von Mallorca hinterlassen. Seine Enkelin versucht, das einmalige Erbe zu retten – es ist vom Verschwinden bedroht.
Josep Planas hat drei Millionen Aufnahmen von Mallorca hinterlassen. Seine Enkelin versucht, das einmalige Erbe zu retten – es ist vom Verschwinden bedroht.
Peter Jelavich denkt über die Kunstfreiheit vom Kaiserreich bis heute nach. Dabei geht es nicht zuletzt um die Frage, ob Bilder Rücksicht auf die nehmen müssen, die sie ansehen.
Die olympischen Spiele waren ein Weckruf für Saint-Denis und für Besucher Anlass, schöne Seiten der Vorstadt zu entdecken. Da geht noch mehr.
Wenn Österreichs Kanzler Stocker dieses Wochenende Friedrich Merz nach Salzburg einlädt, geht es um mehr als Kunstgenuss. Die Geschichte eines Kulturereignisses.
Die Tour-de-France-Siegerin Katarzyna Niewiadoma spricht im Interview über die Professionalisierung ihres Sports, Vergleiche mit Tadej Pogačar und sagt, warum Rennen der Frauen oft spannender sind.
Wer Shakespeare kann und als Queen glänzt, darf auch dem Actionfilm zeigen, was eine Harke ist: zum Achtzigsten des Filmstars Helen Mirren.
Ohne ihn wäre die Museumsinsel nicht das Schatzhaus, das wir kennen: Über den vor zweihundert Jahren gestorbenen Jacob Salomon Bartholdy und die Entstehung der Berliner Skulpturensammlung.
Von Frankreich aus eroberte der Art déco vor hundert Jahren (fast) den ganzen Globus: Entsprechend groß wird das Jubiläum jetzt in unserem Nachbarland gefeiert.
Wie die tonnenschwere Stahlkunst von Richard Serra entstanden ist, hat Dirk Reinartz dokumentiert: Seine kunstvollen, schwarz-weißen Fotografien sind jetzt im Museum Wiesbaden zu sehen.
Are you ready for it? Madame Tussauds hat gleich dreizehn Wachsfiguren von US-Superstar Taylor Swift enthüllt. Auch Berlin ist mit einer Ära vertreten.
Eduardo Chillida kämmt den Wind: In der nordspanischen Stadt San Sebastián kann man nicht nur phantastisch essen, sondern sich auch die Kunst eines des größtes spanischen Bildhauers schmecken lassen.
Er ist ein gewitzter Erzähler, mit Worten und seinem Körper. Jetzt feiert der Tänzer und Choreograph Tony Rizzi, Wahl-Frankfurter seit 30 Jahren, 60. Geburtstag.
Vergessene Pionierinnen des Stils im Jüdischen Museum Berlin, die Comiczeichnerin Allison Bechdel in Basel und Goldschätze aus China in Gotha: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons
Ann-Katrin Berger sorgt dafür, dass die DFB-Frauen ins EM-Halbfinale kommen. Dann begeht sie einen folgenschweren Fehler. Die Torhüterin ist untröstlich. Der Blick in die Zukunft ist dennoch positiv.
Der Bundesdatenschutzbeauftragte hatte dem Bundespresseamt das Betreiben seiner Facebook-Seite untersagt. Das Verwaltungsgericht Köln entscheidet: Die Seite darf online bleiben.
Tony Bauer lag dreimal im Koma, war zeitweise gelähmt, ein halbes Jahr lang blind und muss täglich künstlich ernährt werden. Was macht man mit so einer Lebensgeschichte? Natürlich, man wird Comedian!
Moritz Eisenach organisiert als Konzertveranstalter die Musikreihe „Fenster zum Hof“ im Innenhof des Landesmuseums Mainz. Am Freitag geht es los.
Das Netzwerk Seilerei in Frankfurt-Oberrad ist ein ungewöhnlicher Kultur- und Lebensraum. Doch wegen Sicherheitsauflagen ruht der Betrieb. Eigentümerin Verena Heubner und die Stadt suchen Lösungen.
Ein Fall von Cancel Culture im Münchener Kulturleben und seine Bedeutung: Vladimir Korneev wollte im Literaturhaus das russische Lied „Kraniche“ singen. Daraufhin wurde sein Auftritt abgesagt. Und es kam die Bayerische Akademie der Schönen Künste ins Spiel.
Bei Markus Lanz spielen die Gäste die Bedrohungsszenarien durch Russland durch – und sie führen die Debatte um Deutschlands Verteidigungsfähigkeit auch mit einem, der das Mitmachen total verweigert.
Als der italienische Unternehmer Francesco Cerruti starb, hinterließ er einen geheimen Kunstschatz. Inzwischen kann man die Sammlung besichtigen – in einer Villa bei Turin, die Schauplatz seines bizarren Doppellebens war.
Schluss mit dem Gemecker: Tausende Freiwillige, häufig im fortgeschrittenen Alter, halten die Kulturhauptstadt Chemnitz am Laufen.
Unverstanden, unverdrossen: Das auf Cézanne fokussierte Musée Granet in Aix-en-Provence zeigt eine hochkarätige Schau mit Leihgaben aus Chicago, Paris und New York.
Victoria Oakley war Diplomatin, arbeitete für Google und führt heute den einflussreichen Weltverband der Musiklabels. Die Branche wächst seit Jahren, doch der Treiber Streaming braucht neuen Schwung – und da ist ja noch die Großbaustelle KI.
Für 775 Millionen Dollar will der größte Musikkonzern der Welt einen Konkurrenten kaufen. Indie-Labels fordern, die Übernahme zu unterbinden. Die Kommission schaut jetzt genauer hin – wie einst bei der EMI-Zerschlagung.
Nur nicht vom Westen lernen: In „Malewitschs Ohrfeige dem modernen Geschmack“ erklärt Noemi Smolik die russische Avantgarde aus autochthonen bäuerlichen und religiösen Traditionen.
Teuflisch gut: In seinem neuen Roman „Die Schule der Nacht“ erzählt Karl Ove Knausgård die Geschichte eines Fotografen, der als „Porträtist des Todes“ zu Weltruhm gelangt.
Die belgische Mittelstadt Kortrijk profiliert sich mit der Umnutzung von historischen Gebäuden für kulturelle und soziale Zwecke.
KI-Anbieter trainieren ihre Modelle mit Büchern, Musik und Fotos ohne Zustimmung der Kreativen. In den USA haben Tech-Firmen nun erste Prozesse gewonnen. Doch der Kampf ist noch lange nicht entschieden.
Eine Ausstellung in Schwerin zeigt Impressionisten der Weimarer Malerschule, die den neuen Stil als erste in Deutschland rezipierten.
Ein Künstler, der mit Lebensweise und ästhetischen Idealen der Sowjetunion unter Stalin ein Dorn im Auge war: Michail Kusmins letzter Gedichtband „Der Engel der Verwandlung ist zurück“ erscheint nach fast hundert Jahren erstmals auf Deutsch.
Am Moskauer Bolschoi Theater dirigiert Valery Gergiev eine Neuinszenierung von Prokofjews Bürgerkriegsoper „Semjon Kotko“. Sie stellt offensiv Bezüge zum Ukrainekrieg her. Italien sagte inzwischen einen Gergiev-Auftritt ab.
Zwischen Berlin und Breslau verkehrt an den Wochenenden der „Kulturzug“ mit Sprachkursen, Lesungen, Konzerten oder Tanz während der Fahrt. Und vor allem: mit richtig guter Betreuung. Wäre Bahnfahren doch immer so schön.
Unfreiwillige Kenntnis des Bösen: Ismail Kadares würdiges Abschiedswerk „Der Anruf“ ist ein erzählender Essay über das Schreiben in einer Diktatur.
Im Centre Pompidou in Metz verzehrt ein Besucher die mit einem Klebeband fixierte Banane des berühmten Kunstwerks „Comedian“. Der Künstler nimmt den Vorfall gelassen.
Der Porträtfilm „Jeffrey Bridges und ,The Dude‘“ will uns den Schauspieler erklären. Das ist bierernst und beknackt psychologisierend angelegt und deshalb unfreiwillig sehr komisch.