Das Geheimnis der Wellenmauern
Es sind fraglos Reste einer großer Zeit. Aber was steckt wirklich hinter der als Sensation gefeierten Entdeckung einer Stadt aus dem alten Ägypten?
Es sind fraglos Reste einer großer Zeit. Aber was steckt wirklich hinter der als Sensation gefeierten Entdeckung einer Stadt aus dem alten Ägypten?
Im neuen Programm des Go East Festivals wird die Corona-Not zur Tugend: Statt Hochglanz-Mainstream gibt es internationale Kooperationen und Low Budget-Filme mit eigener Handschrift.
Mehr als bloße Metaphorik: Frank Fehrenbach erkundet, wie sich die Künstler der italienischen Renaissance um den Eindruck der Lebendigkeit ihrer Werke bemühten.
Die Gesellschaft ist im Wandel, doch die Theater bleiben starr? In der Debatte um die Rassismusvorwürfe am Düsseldorfer Schauspielhaus erklärt sich jetzt der Intendant. Ein Gastbeitrag.
Benjamin Patch schmettert die Berliner zur nächsten Volleyball-Meisterschaft. Dabei glänzt der Amerikaner als vielschichtige Persönlichkeit. Auch mit seinem Outing sorgt er für Aufsehen.
Eine Skulptur von Constantin Meunier und der Appell eines unbekannten Sprayers vereinen sich zu einem zweifelhaften Gesamtkunstwerk: Die Stadt hat es offenbar aufgegeben, etwas gegen diese Symbiose zu tun.
Alessandro Michele feiert den 100. Geburtstag von Gucci mit einer rätselhaft glitzernden Schau im Netz. Wie nebenbei hebt der italienische Designer das Geschäft mit „collaborations“ auf eine andere Ebene.
„Promenade Blue“, das neue Album des amerikanischen Soul-Sängers und Gitarristen Nick Waterhouse, beschäftigt sich mit einem universalen Gemütszustand
Bild-Odyssee: Eines der schönsten Frührokoko-Gemälde im Louvre wurde von Napoleon aus Frankfurt geraubt, die meisten Vorzeichnungen befinden sich in Tirol. Jetzt sind sie dort erstmals zu sehen.
2021 ist ein Beuys-Jahr. Vor 100 Jahren wurde der Künstler in Krefeld geboren. In Darmstadt und Frankfurt hat er starke Spuren hinterlassen.
Der Dirigent Franz Welser-Möst sieht rauhe Jahre auf die Orchester in Amerika zukommen. Überleben werde nur, wer sich lokal stark engagiere. Europa aber mangele es an Selbstkritik. Systemrelevanz der Kultur sei nicht gottgegeben.
Die Arbeiten von Heba Y. Amin verändern die Bilder und Repräsentationen des Nahen Ostens. Porträt einer Künstlerin, die sich ihren Themen mal wie eine Wissenschaftlerin, mal wie eine Journalistin nähert.
Der Maler Franz von Defregger ist aus dem Kanon der Kunstgeschichte gefallen, weil er Hitler gefiel. Die erste große Retrospektive seit langem im Tiroler Landesmuseum Innsbruck könnte das ändern.
Als nur wenige kamen, gab es kein Problem. Als die DDR zusammenbrach, kippte im Westen die Stimmung.
Wird das Haus verkauft, fürchten viele Mieter den Verlust der Wohnung. Dabei haben sie oft ein Vorkaufsrecht. Selbst fehlendes Eigenkapital muss kein Hindernis sein.
Musiker, Youtube-Vertreter und andere Lobbyisten fürchten die Reform des Urheberrechts. Die Fachleute streiten sich: Kommen die Kreativen zu kurz – oder die Meinungsfreiheit?
Viele Künstlerinnen und Künstler verlieren wegen der Pandemie ihre Krankenversicherung in der Künstlersozialkasse. Der Deutsche Kulturrat sieht den Bund in der Pflicht. Die Lösung des Problems liege auf der Hand.
Eine tiefe Jugendfreundschaft verband Caspar Neher und Bertolt Brecht, die selbst durch die Mitwirkung des Bühnenbauers an der NS-Propaganda nicht bröckelte. Der Bruch kam später, wie bislang unbekannte Briefe zeigen. Ein Gastbeitrag.
Fridolin Freudenfett +++ Freihandel +++ Allensbach-Umfrage +++ Roland Koch +++ Viola Priesemann +++ Benin-Bronzen +++ Gendern bei Audi +++ Ironie
Der „Salvator Mundi“ wurde 2017 für 450 Millionen Dollar versteigert. Es ist das teuerste Gemälde der Welt. Und es steht im Mittelpunkt einer Staatsaffäre zwischen Frankreich und Saudi-Arabien. Das enthüllt ein aufsehenerregender Film.
Der Kampf im Hanauer Stadtteil Großauheim um Fassadenmalerei des Künstlers August Peukert ist verloren. Die Bürger werden sich an neue Ansichten gewöhnen müssen.
Sie war Helmut Newtons Muse, Kuratorin, Ehefrau, Partnerin auf Augenhöhe: Zum Tod der Fotografin June Newton.
Vor einem Jahrzehnt wagten die Generäle eine vorsichtige Öffnung Myanmars. Nach dem Putsch im Februar ist nichts davon übrig – und das Militär macht sich weiterhin die Taschen voll.
Christopher Tauber zeichnet die Comics zur Detektivserie „Die drei ???“. Nun hat er einen Band veröffentlicht, in dem die ewig jugendlichen Ermittler als von der Midlife-Crisis geplagte Männer auftreten.
Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, warnt davor, sich selbst das Recht zu nehmen, Denkmäler zu stürzen. Es müsse eine Debatte geben, um herauszufinden, wofür die Mehrheit der Gesellschaft eintritt.
Im vergangenen Jahr fiel das Rheingau Musik Festival coronabedingt aus. Jetzt im Sommer aber soll es größer werden denn je: Ein mobiler Konzertsaal und ein Stadion machen es möglich. Konzerte sind schon ausverkauft.
Konfektioniert und perfektioniert: Das Museum der bildenden Künste in Leipzig richtet dem gebürtigen Leipziger Fotografen Andreas Gursky eine Retrospektive aus.
Elias kann sich nicht bewegen und nicht sprechen. Aber er kann schreiben. Für den jungen Mann löst sich in diesen Momenten die Not.
Die beiden Begründer der modernen Literatur kamen 1821 zur Welt. Heute ist der Jubiläumstag von Charles Baudelaire. Was verbindet ihn mit Gustave Flaubert, und was uns mit ihnen? Ein Gastbeitrag.
Fiktive Welten, reale Probleme: Rassismusvorwürfe und Machtmissbrauch erschüttern die Theater. Der Streit ist heftig, die Suche nach neuen Formen des Miteinanders mühsam. Ein Gastbeitrag.
Vor Corona hat sich der Stimmkünstler Jo van Nelsen oft mehr Ruhe gewünscht. Jetzt erschreckt er manchmal, wenn er nach zwei Tagen nicht reden plötzlich seine eigene Stimme wieder hört.
Städte sind auch Bühnen für die Demokratie, und sie brauchen Ikonen: Warum eine Renaissance der Kunst im öffentlichen Raum überfällig ist.
In der Champions League gegen Manchester City verbreitet BVB-Kapitän Marco Reus, der immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen wird, alten Glanz. Doch es bleiben Zweifel.
Eine Ausstellung in New York zeigt Werke lateinamerikanischer Einwanderer und ihrer Nachkommen. Sie trägt den hoffnungsvollen Titel „Estamos bien“. Eine heile Welt bebildert sie aber nicht.
Wie sähe Westeuropa unter arabischer Besatzung aus? Die Galerie Zilberman in Berlin präsentiert Manaf Halbouni mit einer subversiven Dresdner Kartographie.
Kinder tanzen vor, Profis machen daraus eine Choreographie: Célestine Hennermann und ihr Ensemble Hennermanns Horde bringen Kinder und Jugendliche in Bewegung.