Ein Picabia in der Arena, zwei Hammerschläge für Van Gogh
Inmitten der Versteigerung wurde der Verkauf eines Gemäldes von Vincent van Gogh für ungültig erklärt. Ein Irrtum und zwei besondere Ergebnisse sorgen bei Sotheby’s in Paris für Herzklopfen.
Inmitten der Versteigerung wurde der Verkauf eines Gemäldes von Vincent van Gogh für ungültig erklärt. Ein Irrtum und zwei besondere Ergebnisse sorgen bei Sotheby’s in Paris für Herzklopfen.
Das österreichische Parlament hat eine Studie zum Antisemitismus im Land veröffentlicht. Oskar Deutsch und Wolfgang Sobotka über die Rolle der FPÖ, Corona-Demonstrationen und den Simon-Wiesenthal-Preis.
Was passiert, wenn zwei Künstler in der Einsamkeit eines eingeschneiten Residenzhauses zusammenleben müssen? Anna Haifisch legt die Dynamiken einer isolierten Existenz bloß – vor einem Hintergrund, der noch ganz andere reale Hintergründe hat als die Pandemie.
Covid-19 hat weltweit auch den Handel mit der Kunst affiziert. Doch trotz massiver Einbrüche hat die Pandemie nicht zum Kollaps geführt. Jetzt hofft der Kunsthandel auf eine neue Sammlergeneration.
Seit einem Jahr herrscht Auftrittsverbot: Wie lange können jene Künstler, die nur von Auftritten leben, sich noch halten?
Gemeinsam mit Ministerpräsident Volker Bouffier führt Tarek Al-Wazir Hessen durch die Corona-Krise: Der hessische Wirtschaftsminister von den Grünen spricht im Interview über die Hilfsprogramme und die Aussichten fürs Frühjahr.
Eine Schau in der Fahrbereitschaft in Berlin-Lichtenberg versammelt um das Werk des Künstlers Benoît Tremsal herum Werke von Albert Oehlen, Angela Bulloch, Joseph Beuys und jüngeren Künstlern.
Vom Usurpator zum Angestellten, vom Visionär zur schattenhaften Gestalt: David Thomson erzählt in seinem neuen Buch „Light in the Dark“ die Geschichte der Filmregisseure.
Das Streetwear-Unternehmen LFDY wächst rasant. Exklusivität erzeugen die Düsseldorfer über Knappheit. Jugendliche stehen vor den Läden Schlange.
Als „Paula“ wurde sie berühmt: Angelica Domröse kann auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken, auch wenn ihr Weg nicht immer leicht war. Am Sonntag wird die Schauspielerin achtzig Jahre alt.
Wuhan verbinden viele nur mit dem Ausbruch des Coronavirus. Dabei ist die alte Handelsstadt eigentlich die Stadt der Frühstücksnudeln, der Seen, der Studenten – und die Wiege des chinesischen Punk.
Was es mit Digitalkunst als „NFT“ auf sich hat, wissen Sammler nicht wirklich. Oder gar nicht. Trotzdem werden irre Summen geboten. Der Künstler Damian Hirst macht sich darauf nun einen Reim.
Vom lebendigen Netzwerk: Kathrin Meyer, seit einem Jahr Direktorin des Museums Sinclair-Haus, stellt wissenschaftliche neben künstlerische Betrachtungen der Natur.
Ist das geplante „Flussbad“ im Herzen der Hauptstadt der Beginn einer neuen Stadtkultur – oder ein Ärgernis? Über den neuen Streit um Deutungshoheit.
Jonathan Anderson führt ein Unternehmen in London und ist Kreativdirektor des Modehauses Loewe. Im Interview spricht er über die Herausforderungen von Kooperationen, Experimente in der Mode und über die Idee, dass alles besser wird.
Von der surrealen Suche danach, was inmitten der Hölle nicht Hölle ist: Kunst kann Ausdruck des Grausamsten und Trost zugleich sein.
Kunsthistoriker rümpfen über die neogotische Pietà im Kaiserdom in Frankfurt die Nase. Die Gläubigen verehren sie. Das hat Spuren hinterlassen, die nun mühsam getilgt werden.
Für eine Nummer des Kabarettisten Helmut Schleich in der Rolle eines fiktiven afrikanischen Strauß-Sohnes gab es Kritik. Der BR hingegen verteidigte die „satirische Überhöhung“.
Auch Paul Simon gibt gegen eine wohl stattliche Einmalzahlung die Rechte an seinem Autorenkatalog ab. Sony Music wird alles daran setzen, dass sich das Investment auszahlt. Wichtig fürs Prestige ist es schon jetzt.
Ab Herbst wieder ins Musical oder ins Konzert? Ralf Kokemüller, Chef des Veranstalters Mehr-BB Entertainment, ist optimistisch. Einen Theaterbesuch in naher Zukunft mit Impfnachweis hält er für wahrscheinlich.
Seit fünfzig Jahren fordert Nigeria die Restitution der geraubten Benin-Bronzen. Jetzt ist es Zeit für konkretes Handeln. Ein Gastbeitrag.
Auch der Simon & Garfunkel-Songwriter und 16-fache Grammy-Gewinner verkauft seinen Autorenkatalog. Zum Zuge kommt in seinem Fall Sony Music.
Man ist buchstäblich auf der Höhe des Lebens, aber dieses damit eben auch auf der Kippe: Was macht die Mittelalten zu einer so gefährdeten Gruppe? Ein Blick in die Literaturgeschichte.
Hunter Biden schreibt in einer Biografie über seine überwundenen Suchtprobleme. Während der Präsidentschaftswahl wurde der Sohn von Joe Biden auch wegen seiner früheren Rauschmittel-Eskapaden zur Zielscheibe.
Die Musiker des Ensemble Modern: Hermann Kretzschmar spielt seit 1985 Klavier in dem Spezialensemble für zeitgenössische Musik, das im vorigen Jahr 40 Jahre alt wurde.
Tischtennis ist großartig, um auch während der Pandemie Gemeinschaften zu pflegen und munter zu bleiben. Im Frankfurter Holzhausenpark trifft man sich täglich – mit 2,74 Meter Abstand.
Über einen Ort, der auf Rundgängen durch Paris nicht fehlen sollte: Lukas Fuchsgruber erforscht in seinem neuen Buch die Geschichte des Auktionshauses Hôtel Drouot.
Den Algorithmen der Streamingdienste will sich der Schweizer Mundartmusiker David Bucher auch in der Pandemie nicht unterordnen.
Unsagbar glücklich sind die fränkischen Fastnachtsstars nach Fernsehauftritten. Obwohl diesmal kein Publikum im Saal sitzt.
Karl Ernst Osthaus begeisterte sich als Sammler für Kunsthandwerk aus dem Orient ebenso wie für die neuesten Werke aus den Pariser Ateliers. Mit seiner wegweisenden Kollektion gründete er das Folkwang-Museum. Vor hundert Jahren ist er gestorben.
In allen künstlerischen Ausdrucksformen verkörpert Wolfgang Niedecken ein Ideal der ständigen Rechtfertigung, ob es um Deutschlandkritik oder die eigene Liebesgeschichte geht. Nun wird der BAP-Sänger siebzig.
Prominente Musiker in Bayern sind mit ihrer Geduld am Ende. Die fortgesetzte Schließung der Opern- und Konzerthäuser bei gleichzeitigen Lockerungen im Einzelhandel verstoße ihrer Meinung nach gegen das Grundrecht der Kunstfreiheit. Jetzt gehen sie juristisch gegen die Regierung vor.
Die Auktionen in London bei Christie’s und Sotheby’s konnten Brexit und Lockdown trotzen: Es gab Rekorde und hohe Zuschläge für Moderne und Zeitgenossen.
Einst landeten Schenkungen des Bildhauers hier unter parkenden Autos. Jetzt feiert Florenz Henry Moore und zeigt, was der Bildhauer während seiner vielen Aufenthalte in der Stadt lernte.
Wieder wird die Zeit umgestellt. Dabei hat die Pandemie unser Zeiterleben ohnehin schon durcheinander gebracht – was Schülerinnen und Philosophen gleichermaßen umtreibt.
Die Online-Auktion eines NFT war für Christie’s ein geschickter Coup. Aber müssen solche Token deshalb Kunst sein?