Wir waren mittellos und unbekümmert
Eine Ausstellung des Goethe Instituts zeigt Anna und Günter Grass in jungen Jahren in Paris – und holt eine Künstlerin aus dem Schatten ihres Mannes.
Eine Ausstellung des Goethe Instituts zeigt Anna und Günter Grass in jungen Jahren in Paris – und holt eine Künstlerin aus dem Schatten ihres Mannes.
Darf Israel trotz seines militärischen Vorgehens im Gazastreifen am ESC 2026 in Wien teilnehmen? Darüber herrscht Uneinigkeit in den Teilnehmerländern. Die Bundesregierung vertritt indes eine klare Haltung.
Künstliche Intelligenz schafft Bilder, Videos oder Texte – und fordert das deutsche Urheberrecht heraus. Wie das dafür gerüstet ist und was Kreative wissen sollten, beantwortet eine Fachanwältin im Gespräch.
Apple kann in der Künstlichen Intelligenz nicht mit Google mithalten. Und Mark Zuckerberg präsentiert eine neue smarte Brille. Das wirft auch die Frage auf: Beginnt langsam die Zeit nach dem Smartphone?
Nach einem Filmdreh musste die Schauspielerin Golshifteh Farahani ihre Heimat Iran verlassen. Den Schmerz des Exils spürt sie mehr als 15 Jahre danach noch immer.
Nach mehr als achtzig Jahren in Familienbesitz ist ein noch nie öffentlich ausgestelltes Gemälde von Pablo Picasso wieder aufgetaucht. Das Porträt von 1943 zeigt seine Geliebte Dora Maar und kommt bald zur Auktion.
Sechs Verbände und Institutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz legen einen Fünf-Punkte-Plan gegen Antisemitismus auf. Den unterschreiben viele, der FC Bayern etwa. Die Film- und Medienbranche aber duckt sich weg.
Gina Rinehart ist die reichste Australierin. Sie kämpft gegen die Energiewende – und gegen die eigenen Kinder.
Auftrag erfüllt und verfehlt: Johannes Heisig hat drei ehemalige Frankfurter Oberbürgermeister porträtiert. Während er den beiden Randfiguren eher schmeichelt, setzt er die prägende Gestalt Petra Roth in ein ungünstiges Licht. Das wird ihr nicht gerecht.
Eine Dokumentation begleitet eine Spurensuche quer durch Europa bis nach Israel, und in einer norwegischen Dramedy-Serie hat die Mutter zweier Teenager alle Hände voll zu tun. Was sonst noch neu ist in der Arte-Mediathek im September 2025.
Die Stadt Frankfurt hat drei ehemalige Stadtoberhäupter in Öl malen lassen. Doch ausgerechnet Petra Roths Porträt irritiert viele, die bei der Enthüllung dabei sind.
Jeden Tag rund 100.000 neue Songs auf Spotify & Co und unzählige Plattformen, die bespielt werden wollen: Was braucht es, um erfolgreich zu sein auf einem Markt, in dem ein Musiker fast alles selbst machen kann?
Deutsche Nachkriegskunst +++ Merz und Putin +++ Debatte um Reformen +++ Gillamoos-Volksfest +++ Ali Mitgutsch +++ Berliner Philharmoniker
Zwischen der Gruppe Reuß und den „Vereinten Patrioten“ gab es Verbindungen. Im Frankfurter Prozess geht es nun um die Frage: Wie tief reichten sie?
Verführung ist kein körperlicher Gewaltakt: Der Dirigent Iván Fischer übt mit seiner Inszenierung von Mozarts „Don Giovanni“ in Budapest Kritik an der gängigen Praxis von Opernregie. Im Dezember kommt die Produktion nach Baden-Baden.
Obwohl er sich „seit langem öffentlich für Frieden und Versöhnung einsetze“, habe ihn das Flandern-Festival in Gent ausgeladen, sagt der israelische Dirigent. In seinem ersten öffentlichen Statement nach dem Vorfall erinnert er an die zivilen Opfer in Gaza.
Gegenüber Amerika sind wir heillos im Hintertreffen, sagt der der Fotohistoriker Hans-Michael Koetzle über die Lage der Fotografie in Deutschland.
Meine Verbeugung vor der Meisterin der Dystopie, der Autorin des heute wieder furchtbar möglich scheinenden Romans „Der Report der Magd“: Über die Friedenspreisrede von Margaret Atwood im Jahr 2017.
Rilkes Panther hat das leider nicht mehr miterlebt, aber es würde nicht nur Nilgänsen und Waschbären gefallen: Silke Scheuermann blickt in neuen Gedichten humorvoll auf die Eskapaden der Evolution.
Die meisten Menschen wollen schön sein und investieren viel Zeit und Geld, um dieses Ziel zu erreichen – denn Schönheit kann das Leben leichter machen. Ein Blick auf aktuelle Studien und neue Erkenntnisse.
Nach der Ausladung von einem Festival in Belgien werden die Münchner Philharmoniker und ihr künftiger Chefdirigent Lahav Shani in Berlin gefeiert. Bundespräsident Steinmeier findet für den Fall klare Worte.
Monumentale Harmlosigkeit? Ernst Ludwig Kirchners „Bergbauern“, die sonst das Bundeskanzleramt schmücken, sind auf Staatsbesuch im Kunstmuseum Bern.
Alles ganz leicht: Mit der aufblasbaren Ark Nova und einem Waldweben auf Darmsaiten in Richard Wagners „Siegfried“ nimmt Michael Haefliger nach 26 Jahren Abschied vom Lucerne Festival.
Aufarbeitung +++ Neue Debatte über Wahlrecht +++ Van Morrison +++ KI und Kunst +++ 75 Jahre Friedenspreis
Nach der Ausladung des Komponisten Lahav Shani hat der belgische Premierminister ein richtiges Zeichen gegen Antisemitismus gesetzt. Das Verhalten der Kulturministerin hingegen muss Konsequenzen haben.
Im Rahmen der Berliner Art Week ist eine beeindruckende Retrospektive über den britischen Künstler Mark Leckey zu sehen. Wer sie sich anschaut, erlebt einen Drogentrip – und die Ernüchterung, die darauf folgt.
Sein Markenkern wird stärker, je länger sein Tod zurückliegt: Über die allgemeine Unsterblichkeit von Ernest Hemingway.
Vier Bilder wurden veräußert, vier blieben hängen: Im Streit um das Eigentum an den Krefelder Mondrians beharren alle Ratsfraktionen auf einem Rechtsstandpunkt, der politisch unhaltbar geworden ist.
Die Leitung des Musikfestivals von Flandern verteidigt die antisemitische Ausladung von Lahav Shani: Chronik eines Versagens.
Die Hirzbacher Kapelle ist eine der ältesten Sakralbauten im Rhein-Main-Gebiet. Ein Förderverein mit gerade einmal 24 Mitgliedern rettet das historische Bauwerk und füllt es mit neuem Leben.
Einer Studie zufolge wird unser Musikgeschmack mit zunehmendem Alter individueller - das ist erst mal keine Überraschung. Aber wir haben dann auch weniger Lieblingslieder. Woran liegt das?
Seitdem Maxim Billers Roman „Esra“ verboten wurde, ist es üblich geworden, vor der Veröffentlichung juristisch auf Nummer sicher zu gehen. Was passiert, wenn Büchern der Prozess gemacht wird.
In den letzten Jahren hatte sich der einstige „Hitparade“-Liebling weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Nun ist Andreas Martin mit 72 Jahren gestorben.
Das Schöne begreifen, um es zu erschaffen: Das Osthaus Museum in Hagen, einst die Keimzelle der Folkwang-Idee, zeigt die schönsten Kunstwerke aus seinen reichen Beständen – „Von Renoir bis Warhol“.
In Pozzuoli bespielen Galerien den Stadtraum mit zeitgenössischen Werken, und im nahe gelegenen Neapel eröffnen neue Ausstellungen. Was unter der Überschrift „Panorama“ stattfindet, ist auch ein Augenöffner für den kulturellen Reichtum der italienischen Regionen.
Tausende sind zu einer Kundgebung gegen den Gazakrieg in Berlin gekommen. Sahra Wagenknecht, Dieter Hallervorden, der Rapper Massiv und Roger Waters zeigen sich dafür auf der Bühne.