„Ich war schon immer ein Kämpfer“
Graham Nash singt mit 83 Jahren gegen Militarismus und Autokratie. Ein Gespräch über Protestsongs, Woodstock und die politische Spaltung der USA.
Graham Nash singt mit 83 Jahren gegen Militarismus und Autokratie. Ein Gespräch über Protestsongs, Woodstock und die politische Spaltung der USA.
Donald Trump will die Smithsonian-Museen in Washington ideologisch auf Linie bringen. Deren Sicht auf die amerikanische Geschichte ist differenziert und orientiert sich an der Forschung. Gezeigt wird auch viel politische Kunst, die nun weg soll.
Belgische Politiker reagieren scharf auf die Ausladung des israelischen Dirigenten Lahav Shani. Im Zentrum der Kritik: die flämische Ministerin für Kultur.
Im Potsdamer Kunsthaus Minsk widmet sich eine Ausstellung dem Plattenbau im Wandel der Zeit. Die Arbeiten vorwiegend ostdeutscher Künstler beschäftigen sich mit sozialer Utopie und Prägung, aber auch mit Verfall und Verlust.
Wer in Paris schwimmen möchte, muss dafür wirklich nicht in die Seine steigen: Das Glück des Augenblicks in einem blau gekachelten Becken gibt es für drei Euro ebenso wie für 230 Euro – und einen kleinen Ausschnitt Pariser Alltagslebens gratis dazu.
Aussteiger, Lebensreformer und schließlich geflohene Nazis: Sie alle zog es nach Südamerika. Michi Strausfeld hat Episoden der deutsch-lateinamerikanischen Beziehung gesammelt.
Das Auktionshaus Christie's löst seine Abteilung für digitale Kust auf. Gegründet wurde sie in den Hochzeiten des NFT-Booms. Der ist längst vorbei. Was ist geblieben?
Nach der Absage eines Konzertes der Münchner Philharmoniker mit ihrem israelischen Dirigenten Lahav Shani im belgischen Gent zeigen sich deutsche Politiker entsetzt.
Das Flandern-Festival für Musik in Gent lädt die Münchner Philharmoniker aus, weil sie von einem Israeli dirigiert werden. Die Begründung ist ein Dokument der Niedertracht und kommt der Sichtweise der Hamas auf Israel nahe.
Basketball-Weltmeister Deutschland spielt bislang eine perfekte Europameisterschaft und steht im Halbfinale. Während solche Erfolge im Fußball von Zehntausenden auf der Straße gefeiert würden, kommen zum Public Viewing in Frankfurt nicht einmal 50 Leute.
Am Freitagnachmittag wird beim Auktionshaus Heritage das bislang teuerste Comicmotiv versteigert: Schon vor dem letzten Gefecht stehen die Gebote für Frank Frazettas „Conan“ auf neuem Rekordniveau.
Vier Ausgaben sind genug: Als erster Direktor der Art Basel Paris hat Clément Delépine die internationale Expansion des Kunstmesseunternehmens vorangetrieben. Nun zieht es ihn in eine renommierte Firmenstiftung.
Weil Lahav Shani, der Chefdirigent der Münchner Philharmoniker, Jude ist, wird das Orchester vom Flandern-Festival in Gent ausgeladen. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer verurteilt die Konzertabsage scharf.
Die ersten Angeklagten sind nach den Krawallen beim Spiel der Eintracht Frankfurt gegen den VfB Stuttgart im November 2023 verurteilt worden. Und: Die Bundesjugendspiele sind ein „Sonderweg“. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Rebecca Ajnwojner und Carolin Hochleichter sind das neue Team für die Wiesbaden Biennale. Ihr Ziel ist ein transdisziplinäres Festival - auch für diejenigen, die sonst nicht ins Theater gehen.
Erstmals belegt eine Studie, welche wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Impulsen von Festivals ausgehen. Der ländliche Raum profitiert enorm, doch die Zukunft ist ungewiss.
Autorenverbände bejubeln die Zahlung als historischen Erfolg. Doch Kritiker warnen: Anthropic zahlt nur für Datendiebstahl, nicht für KI-Training. Die Techbranche atmet auf, denn das Training mit legal beschafftem Material bleibt erlaubt. Dennoch steigt der Druck auf Open AI & Co.
Nach 1945 war der Surrealismus Schnee von gestern. In der Kunst des geteilten Deutschland lebte er dennoch weiter. Eine Berliner Ausstellung folgt seinen Spuren – und zeigt, warum ostdeutsche Künstler dabei die Nase vorn hatten.
Kultureller Silberstreif am düsteren Brexit-Horizont: Zwei private Geldgeber ermöglichen die Vergrößerung des berühmten Museums.
Wenn Elefanten feiern, tanzen und raufen, haben Menschen ganz schlechte Karten: Eine Ausstellung in Kassels Grimmwelt widmet sich dem Tier im Comic.
In Großbritannien taucht ein neues Banksy-Werk auf. Der Street-Art-Künstler verewigt sich dieses Mal am Londoner Gerichtsgebäude und übt Kritik am britischen Umgang mit pro-palästinensischen Protesten.
Von den Zeitgenossen bewundert, von der Nachwelt lange vergessen: Die Erzählungen von Charlotte Mew liegen nun erstmals in einer deutschen Ausgabe vor. Und zeigen eine Autorin, deren realistischer Blick auf die Zeit um 1900 von phantastischen Schreibweisen begleitet wird.
Drei Preise für ihren Song „Brighter Days Ahead“: Die amerikanische Sängerin hat sich in ihrer Dankesrede bei den Video Music Awards bei zahlreichen Menschen bedankt – zum Beispiel ihrer Psychiaterin.
Kein Name steht so sehr für Musikstreaming wie Spotify. Doch die Schweden wollen längst mehr sein als ein Musikdienst. Über die Jahre hat sich vieles verändert – für die Kritik gilt das nur bedingt. Ein Blick in den Spotify-Kosmos.
Eine unerwartete Kündigung oder eine Insolvenz: Rückschläge gehören zum Berufsleben dazu, doch der Umgang damit fällt vielen Menschen schwer. Was Fachleute in solchen Fällen raten und wie man negative Gefühle bewältigt.
Er kam aus einer Familie, die in Musik und Politik Geschichte schrieb. Den Opernhäusern in Frankfurt und Hamburg, den Orchestern in Cleveland, London und Paris bescherte er großartige Jahre. Jetzt ist der Dirigent Christoph von Dohnányi mit fast 96 Jahren gestorben.
Kein queerer Aktivist, sondern ein Künstler mit zerschlagener Seele: Jens Harzer bringt Oscar Wildes mitreißenden Gefängnisbrief „De profundis“ ans Berliner Ensemble.
Die Galerien in Brüssel haben ihre Kunstwoche unter dem Titel „RendezVous“ reanimiert und laden zu Begegnungen mit Kunst zwischen Traum, Mysthik und Wirklichkeit ein. Ein Rundgang durch fünf sehenswerte Ausstellungen.
Unter dem Namen Mauve veranstalten Janina Sommerlad und Jill Stickler in kleinen Frankfurter Musikclubs Rockkonzerte. Sie wollen damit eine Lücke in der Subkultur schließen.
Am 12. September 2025 werde ich genau die Hälfte meines Lebens in Großbritannien gelebt haben. Brexit, Covid, der Aufstieg der Rechtsextremen, schwindende Gewissheiten, Kriege, Krisen: Ich habe in dieser Zeit viel gelernt.
Dem Echo der Vergangenheit lauschen: Das Museum Folkwang in Essen würdigt den Universalkünstler William Kentridge mit einer fünf Jahrzehnte umspannenden Ausstellung.
Bob Marleys „Redemption Song“ ist ein Protestlied – gegen die Unterdrückung der Schwarzen, die innere Sklaverei und den körperlichen Verfall. Es findet immer wieder neue Interpreten: von Manfred Mann bis zu Beyoncé.
Schon seine frühen Aufnahmen waren Explosionen von Kreativität: Ricky Riccardi beschließt seine monumentale Biographie von Louis Armstrong mit einem Band, der den Anfangsjahren des Jazzmusikers gewidmet ist.
Dem Kunsthandel im Rheinland geht die Energie nicht aus: Die neuen Ausstellungen der Galerien beim Saisonstart „DC Open“ in Köln und Düsseldorf beweisen es.
Georg Cornicelius war ein talentierter Maler, engagierter Kunstlehrer und bedeutender Porträtist im 19. Jahrhundert. Zu seinem zweihundertsten Geburtstag soll er mit der Ausstellung „Menschen, Märchen, Mythen“ im Schloss Philippsruhe vor dem drohenden Vergessen bewahrt werden.
Im Nachlass des Musikers David Bowie ist ein Musical aufgetaucht, von dem man bislang nicht wusste. Das Material soll demnächst in London ausgestellt werden.