Der Hort der Filmkultur
Hilmar Hoffmanns Traum und Vorbild für einen ganzen Kulturzweig: Das Kommunale Kino Frankfurt ist vor 50 Jahren eröffnet worden. Der Gründungsboom nach dem „Frankfurter Urteil“ hatte 150 Kommunale Kinos zur Folge.
Hilmar Hoffmanns Traum und Vorbild für einen ganzen Kulturzweig: Das Kommunale Kino Frankfurt ist vor 50 Jahren eröffnet worden. Der Gründungsboom nach dem „Frankfurter Urteil“ hatte 150 Kommunale Kinos zur Folge.
Ob in Berlin, München oder Frankfurt: Der Kunstsupermarkt ist zur Weihnachtszeit eine beliebte Pop-up-Adresse für alle, die sich gerne Bilder an die Wand hängen.
Siebzig Jahre war er nur gekürzt und zensiert zu lesen: Zur Wiederentdeckung von Wassili Grossmans Epos über die Schlacht von Stalingrad.
Er halte sich selbst nicht für einen Dichter, sagt Sting bescheiden bei einem Interview auf der Couch. Sein neues Album „The Bridge“ kann einen vom Gegenteil überzeugen: Er knüpft damit an seine besten Zeiten an.
Eine Frau sucht im Internet die Liebe – und findet einen Mann, der sie nicht nur um Geld bringt. Die Geschichte eines Love Scammers, wie sie immer wieder vorkommen kann.
Noch ist genug Zeit für die wirklich wichtigen Dinge: In sechs Rubriken empfehlen Feuilleton-Redakteure Filme, Bücher, Alben, Serien, Ideen, Haltungen, Hoffnungen und Hits.
Im Film „House of Gucci“ spielt Jared Leto ein Mitglied der Modefamilie. Im Interview berichtet er von den Dreharbeiten und wie er in die Rolle unter viel Make-up und Maske hereingefunden hat.
Zweitausendmal Erfolg, trotzdem anonym: Lübeck stellt den bisher fast unbekannten Cranach-Schüler Hans Kemmer als eigenständigen Maler vor.
Fließender Übergang vom Foto zur Kunst: Die Ausstellung „True Pictures“ in Hannover historisiert die Fotografie der vergangenen Jahrzehnte und fragt nach ihrer Wirklichkeit.
Diese Revolution könnte das Modegeschäft für immer verändern: Modemarken und Luxuskonzerne entdecken die Blockchain und NFT-Technologie – und bieten digitale Mode an. Was macht man mit Kleidung, die man nicht anziehen kann?
Das Quartier Latin wird zum Fest. Joséphine Baker zieht in den Ruhmestempel der Nation ein. Präsident Macron hat dabei noch mehr im Sinn für die Frau, die für die Freiheit kämpfte.
NFT sind die neuen Celebrities im Kulturbetrieb. Kein Wunder, dass Art Review ein Blockchain-Protokoll, das dem boomenden Handel mit den digitalen Token zugrunde liegt, zum einflussreichsten Player in der Szene kürt.
Ellen Wagner und Axel Rössler verkaufen ihre Siebdrucke in einem Laden – aber nur für kurze Zeit. Bis zum Ende des Jahres kann man vor allem auch Retro-Drucke mit Ebbelwei-Motiven erwerben.
Für Autorenkataloge wurde in jüngster Zeit viel Geld ausgegeben. BMG übernimmt nun die Rechte an den Aufnahmen der US-Band – bislang ein eher seltener Fall im aktuellen Run auf Rechte.
Rechteverkäufe etablierter Musiker häufen sich seit einiger Zeit. Auch milliardenschwere Finanzinvestoren sind längst mit von der Partie. Ein Überblick über die größten Deals der vergangenen Monate mit einzelnen Künstlern.
Phantastische Räume der Unvernunft: Die Gemälde und Zeichnungen von Rudi Hurzlmeier sind in einer Ausstellung im Frankfurter Caricatura Museum zu sehen.
Abschied von einer Legende der Theaterwelt: Nach vierzig Jahren, in denen sie mit ihren Geschöpfen Klassiker belebten, Festivals eroberten und Millionen von Zuschauern erreichten, löst sich die Handspring Puppet Company auf.
Umsatzeinbußen, Vorverkaufsrückgänge, Platzbeschränkungen: Schon jetzt kämpfen die deutschen Kultureinrichtungen mit den Folgen der Pandemie. Ein neuerlicher Lockdown würde viele vollends zerstören.
Das Werk des Künstler Markus Lüpertz für die Marktkirche ist in Hannover umstritten. Jetzt haben sich die Kirchengemeinde und der Erbe des Architekten auf einen Kompromiss geeinigt.
Seltsames Getier und Werke hervorragender Provenienz gehören zu den Highlights der anstehenden Winterauktionen bei Koller in Zürich.
Das Courtauld Institute hat umgebaut und setzt seine Sammlung in ein neues Licht. Von störendem Gerümpel befreit, bekommen die großzügig gehängten Kunstwerke nun Luft zum Atmen.
Patrick Bonato erzählt in „Toubab im Senegal“ auf höchst kluge und amüsante Weise von seinen Erlebnissen während eines Künstlerresidenzaufenthalts.
Berlin-Steglitz hält Heinrich von Treitschke die Treue, Stuttgart nicht: Was die Umbenennung von Straßennamen angeht, herrscht in Deutschland bunte Vielfalt. Wieso ist das so?
Der Schauspieler Charly Hübner findet die Beatles furchtbar, liebt dagegen Motörhead, die „lauteste Band der Welt“ – und hat über diese Leidenschaft ein Buch geschrieben. Ein Gespräch.
Sie nannte sich stolz eine „Rote“: Mit der spanischen Bestsellerautorin Almudena Grandes stirbt eine der bekanntesten Intellektuellen des Landes.
Der „Tatort“ aus Dortmund krabbelt auf die dunkle Seite von Beziehungen. Das ist ein sehr kunstfertiger Film, der mit dem Blick des Zuschauers spielt. Aber wo bleibt das Kapputnik-Image von Kommissar Faber, das wir so lieben?
Die neue Dauerausstellung „Moderne Zeiten“ im Historischen Museum Schloss Philippsruhe in Hanau führt die Besucher durch die Zeit zwischen 1848 und 1946. Nach langem Umbau ist sie endlich offen.
Werke von Camille Pissarro, Paula Modersohn-Becker und Cindy Sherman führen die Offerten moderner und zeitgenössischer Kunst bei Lempertz und Van Ham in Köln an. NFT gibt es auch.
Die haltlosen Behauptungen der Impfskeptiker dringen immer weiter in die bürgerliche Mitte vor. Für die neue pandemische Situation ist das fatal.
Österreich ist im Lockdown, die Schweiz startet in die Wintersaison. Wieso auch nicht? Hier kennt man sich seit 150 Jahren mit Krankheit und Niedergang aus. Ein Besuch in Davos.
Die Komponistin Farzia Fallah ist für drei Monate als „Composer in Residence“ in Frankfurt. Ob es um ihre Musik geht oder ihre Herkunft: Sie lässt sich nicht festlegen.
Die Münchner Antikensammlung zeigt eine Ausstellung zur Seeschlacht bei Salamis. Sie nimmt dabei auch die Perspektive der besiegten Perser ein.
Zum zehnten Mal vergibt in diesem Jahr die F.A.Z. den Michael-Althen-Preis für Kritik. Der Gewinner ist Ulrich Gutmair.
Jährlich animieren Rabatte und Angebote in der sogenannten Black Week zum Kaufrausch. Eine Gegenaktion – der Kauf-nix-Tag – soll zum Nachdenken anregen.
Mit dem Film „Pulp Fiction“ gelang dem Regisseur der Durchbruch. Jetzt will er aus dem Manuskript ein digitales „Non Fungible Token“ machen und kräftig verdienen. Die Produktionsfirma hält dagegen. Wer behält Recht?