Mit dem Leuchtturm ändert sich alles
William Heinesen war einer der wichtigsten Autoren der Färöer. Sein Roman „Noatun“ von 1938 liegt jetzt in neuer deutscher Übersetzung vor und erzählt vom abgeschiedenen Leben in Freiheit.
William Heinesen war einer der wichtigsten Autoren der Färöer. Sein Roman „Noatun“ von 1938 liegt jetzt in neuer deutscher Übersetzung vor und erzählt vom abgeschiedenen Leben in Freiheit.
Die Rücktrittsforderungen an Macron werden immer lauter. Schwarz-Rot trifft sich zum Koalitionsgipfel. Und das EU-Parlament stimmt heute über Namensverbote für Veggie-Produkte ab. Der F.A.Z. Frühdenker.
Im Duo lässt es sich leichter entwerfen. Darum finden sich im Design immer mehr Paare zusammen. Der Erfolg gibt ihnen recht, wie diese fünf Beispiele aus Deutschland zeigen.
In der alten Hauptstadt Kasachstans eröffnet das erste Museum für moderne Kunst von Privat, in dem man sehr viel über das Land erfährt – und überraschend auch Etliches über sich.
Wissenschaftler erklären, wie man Bauch und Hirn richtig einsetzt, um kreativ zu werden – und was Denkpausen damit zu tun haben.
Am Jahrestag des 7. Oktobers gedenken Israelis und Palästinenser ihrer Opfer. Gerade jetzt wäre es ein Fehler, ihr Leid und ihre Schmerzen gegeneinander auszuspielen.
„Wir weigern uns, das zuzulassen“: Wie einst ihr Vater Henry Fonda wendet sich Jane Fonda gegen die amerikanische Regierung. Trump wolle seine Kritiker zum Schweigen bringen. Mehr als 600 Künstler stimmen ihr zu.
Was hinter seinen Filmen steckt, verrät Helge Schneider im Interview: Sein Kurzfilm „Le Privatier“ feiert im Frankfurter Filmmuseum Premiere.
„An Opera Out of Time“ heißt die Ausstellung des kosovarischen Künstlers Petrit Halilaj in Berlin. Sie ist vieles auf einmal: eine Fabel, eine Oper, eine Installation und ein Gesamtkunstwerk.
Das Prêt-à-porter in Paris dreht seine letzten Runden. Zeit für Rückblicke – auf geniale, aber auch missglückte Mode.
Die Brandenburger BSW-Fraktion hat zu einer Ausstellung geladen. Auch der russische Botschafter steht auf der Gästeliste. Das solle gegen „diplomatische Kälte“ helfen.
Michail Prischwins hellsichtige Sondierungen des sowjetischen Terrorjahrs 1936 sind ein historisches Dokument ersten Ranges. Sie zeigen einen Schriftsteller, für den Anpassung unmöglich und das Exil keine Option ist.
Der puertoricanische Rapper tritt in der Halbzeit-Show des Super Bowls auf – diese Entscheidung kritisieren Konservative und Rechtspopulisten scharf. Bad Bunny nimmt die Empörung gelassen hin.
Die vier jungen Popmusiker aus Hannover treffen einen Nerv. Liebe und Sehnsucht in Drei-Minuten-Songs faszinieren auch beim ausverkauften Konzert in Frankfurt.
Klassischer Musik einen filmischen Ausdruck zu geben, ist das Lebenswerk des Regisseurs Brian Large. Manche seiner Aufnahmen schrieben Geschichte. Nun hat er eine Autobiographie vorgelegt, die man nicht aus der Hand legen will.
Kein Bucherfolg ohne Lesereise. In Literaturverlagen arbeiten unbeachtet von Branche und Publikum zumeist Frauen, die dafür sorgen, dass Bücher zu Menschen in alle Winkel finden, dass Autoren stattfinden und Karrieren gelingen. Ein Gespräch mit fünf von ihnen.
Eine aktuelle Studie belegt: Juden in Deutschland werden belehrt, beleidigt und angefeindet. Viele ziehen sich deshalb aus der Öffentlichkeit zurück. Das ist beschämend.
Wo bitte findet man in einer Ausstellung Gemälde von Botticelli, Lippi und Bellini, die man noch überhaupt nicht kennt? Im Freisinger Diözesanmuseum. Der Besuch ist augenöffnend.
Er ist innig, feierlich und schön wie Musik, aber wie lässt sich Rainer Maria Rilke ins Deutsche übersetzen? Jan Wagner erzählt von 100 Versuchen seiner deutschen Dichterkollegen.
In Deutschland ist der katalanische Künstler Albert Ràfols-Casamada kaum bekannt. Umso lohnender, sich in einer kleinen Pariser Galerie ein Bild von seinem außerordentlichen Können zu machen.
Seine Arbeiten sollen pur gezeigt werden: In seiner brandenburgischen Heimat wird das Lebenswerk von Wolfgang Joop erstmals ausgestellt. Der Designer und Künstler zeigt sich sichtbar ergriffen.
Aufmüpfig, eigenwillig, unorthodox: Die irische Hafenstadt Cork bekennt sich zur Rebellion, schert sich nicht um Stilbrüche und will mit der Hauptstadt Dublin nichts zu schaffen haben.
Je größer Arbeiten von Klára Hosnedlová werden, desto gefragter sind sie. Kritiker feiern die junge Künstlerin, deren Arbeiten inzwischen ganze Hallen in Museen füllen. Wie erklärt sich der Hype?
Die ganze Musikwelt redet derzeit von einem Club in Wuppertal. Das Open Ground soll den besten Sound haben, den es je gab. Ein Besuch
Bundeskanzler Merz feiert die deutsche Einheit mit dem französischen Präsidenten Macron in Saarbrücken. Dort kritisiert Ministerpräsidentin Rehlinger am 35. Jahrestag das Denken in Ost-West-Schablonen.
Lenin will auch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung nicht verschwinden. Er steht in Schwerin, in Berlin und auch in Gelsenkirchen. Eine Reise in die deutsche Vergangenheit.
Erst sagte er dem Rapper Chefket ab, dann blieben auch alle anderen Musiker weg: Was der Fall Böhmermann im HKW über erwartbare Probleme lehrt.
Er ist der beliebteste Fernradweg Deutschlands: der Elberadweg. Ob er diesen Titel zu Recht trägt? Wir sind zur Probe von Prag nach Dessau geradelt.
Martin Freeman spielte schon einen Vertriebsmitarbeiter, einen ehemaligen Militärarzt und einen Hobbit – nun wird er in „Momo“ zum Hüter der Zeit. Ein Gespräch über Humor als Waffe und ewige Jugend.
In Japan ist eine neue Kunstfälschung von Wolfgang Beltracchi aufgetaucht. Offenbar handelt es sich um eine Imitation des Bildes „Kiki de Montparnasse“ von Moise Kisling. Es ist im Besitz einer Firma in Okayama.
Er schrieb Lieder wie „Vincent“ und „Empty Chairs“. Sein größter Hit, „American Pie“, gibt noch immer Rätsel auf. Dem amerikanischen Sänger und Songwriter Don McLean zum 80. Geburtstag.
Dalí oder doch nicht? In Italien hat die Polizei gleich 21 Kunstwerke sichergestellt, die fälschlich dem spanischen Meister des Surrealismus zugeschrieben worden sein sollen.
Vom Großmeister der japanischen Beton-Architektur: Tadao Ando hat ein weiteres Museum auf der Insel Naoshima gebaut. In den Hang eingelassen führt seine Betonpromenade zu unterirdischen Galerien; der Meerblick bleibt dem Café.
Der die Wellen peitscht: Das Kunst Haus Wien zeigt den deutschen Radikalkünstler Julius von Bismarck – und wie er unsere Ohnmacht im Umgang mit der Natur erkundet.
Im Rennen um den F.A.Z. Feuilleton-Preis: sieben Texte, die auf unterschiedliche Weise der Frage nachgehen, wie Kunst und Zeit heute zusammenhängen – und was das im Zeitalter der KI bedeutet.