Kunst ist keine Frage der Hautfarbe
Die Tate Modern in London zeigt moderne Kunst aus Nigeria. Die britische Kritik schwankt zwischen Begeisterung und Hohn über die „klobige Folklore“. Das Publikum kommt in Scharen.
Die Tate Modern in London zeigt moderne Kunst aus Nigeria. Die britische Kritik schwankt zwischen Begeisterung und Hohn über die „klobige Folklore“. Das Publikum kommt in Scharen.
Drew Struzan prägte das Kinogedächtnis mit ikonischen Plakaten zu „E.T.“, „Star Wars“, „Indiana Jones“, „Planet der Affen“ und „Harry Potter und der Stein der Weisen“. Der Hollywood-Illustrator ist im Alter von 78 Jahren gestorben.
Zum Frühstück eine Erweckung: Die seltsamen Stillleben von Daniel Spoerri verblüffen noch heute. Aktuell hängen die besonderen Tafelbilder in Hamburgs Deichtorhallen.
Vier Überspannungen haben der liberalen Demokratie zugesetzt. Aber es bleibt eine Chance zu ihrer Renaissance: Sie muss die Politik gegenüber einer Verrechtlichung zurückgewinnen.
Die neue Video- und Social-Media-KI Sora 2 von Open AI war bisher nur in Nordamerika, nicht aber in Europa zugänglich. Seit wenigen Tagen kann man die KI jedoch auch hierzulande über Zweitanbieter nutzen. Was die KI kann.
Kann ich mal Ihre Bechers haben? Das Ismaninger Kallmann-Museum macht einen Hausbesuch beim Verleger und Sammler Lothar Schirmer – und zeigt ausgewählte Gegenwartskunst von Twombly bis Handke.
Auf den ersten Blick karg, aber eine gute Plattform für sehr viel Programm: Die diesjährigen Ehrengäste wollen auch ausgewanderte Filipinos und ihre Kinder erreichen.
Berthe Weill stellte Picasso schon aus, als er noch ein unbekannter Maler war. Von der Kunstgeschichte wurde die Galeristin trotzdem lange vergessen. Eine Schau in Paris würdigt sie nun als treibende Kraft der Moderne.
Die Moderne steht unter Druck. Bedeutet das weltweite Erstarken autoritärer Kräfte das Ende ihres Fortschrittsversprechens? Und ist die Linke wirklich selbst daran schuld? Eine Tagung in Basel untersucht die Dynamik der „Gegenmoderne“.
Susanne Schmitt ist seit 25 Jahren Hutmacherin. In ihrem Geschäft im Darmstädter Martinsviertel präsentiert sie Exemplare aus völlig unterschiedlichem Material.
Manche seiner Kompositionen lagern unveröffentlicht in Strahlenschutz-Kisten, manche sind unaufführbar. Trotzdem ist La Monte Young als Pionier der Minimal Music eine prägende Figur. Nun wird er neunzig.
Taylor Swift will vorerst keine Konzerte spielen. Dafür lässt sie ihre „Eras Tour“ mit gleich zwei Ankündigungen wieder aufleben.
Vor gut einem Jahr eröffnete Ina Simone Mautz ihren Elvis-Plattenladen in Bad Nauheim. Dieses Unikum hat ihr gute Kunden, eine regelmäßige Kolumne im „Rolling Stone“ – und kuriose Begegnungen eingebracht.
Der Rapper Chefket beklagt sich über die Absage seines Konzerts am 7. Oktober. Er hätte kein Problem damit gehabt, am Jahrestag des Massakers der Hamas aufzutreten. Dass man das anders sehen kann, versteht er offenbar nicht.
1888 eröffnete das „Café Gijón“ in Madrid. Seither wurde es in einem Dutzend Romanen beschrieben, ein Literaturpreis trägt seinen Namen. Nun wurde es von einer Kaffeekette übernommen.
Madagaskars Präsident war einmal beliebt, vor allem bei jungen Wählern. Jetzt fürchtet er um sein Amt. Eine Militäreinheit stellt sich auf die Seite der protestierenden Studenten.
Hahnemühle produziert mit reinem Quellwasser hochwertiges Papier. In der Digitalisierung sieht das Unternehmen aus Niedersachsen eher Chancen als Gefahren.
Der Kunstmarkt ist nicht gerade für seine Transparenz bekannt. In einer Galerie offenbart ein Gespräch am Rande, an welche sensiblen Punkte die Frage nach dem Preis von Kunst rühren kann.
Geprägt von der Kulturstadt Frankfurt: Der in Frankfurt geborene Peter Forster kennt die Sponti-Szene wie das gutbürgerliche Leben. Das nutzt ihm bis heute als Kustos am Museum Wiesbaden.
Der seit 17 Jahren leer stehende Paradieshof in Sachsenhausen soll eine neue Nutzung bekommen. Ohne Kosten für die Stadt geht das nicht.
Elke Heidenreich, Daniel Glattauer und viele andere: Der Hanser Verlag will sein Programm sichtbarer machen und bringt deshalb eigene Taschenbücher heraus. Was bedeutet das für den Buchmarkt?
Alles löst sich auf im Digitalen, aber das hier ist handfest: Die Techno-Marching-Band Meute begeistert ihr Publikum in der Frankfurter Festhalle.
Regisseur Luk Perceval sucht seit langem nach anderen Arbeitsweisen im Theater. Auch am Staatstheater Wiesbaden beginnt er jeden Tag mit gemeinsamem Yoga. Jetzt hat dort sein „Mephisto“ Premiere.
Widerstand ist nicht für jeden: In seinem neuen Roman blickt Alaa al-Aswani ins Alexandria der Sechzigerjahre zurück – und zeigt Parallelen zwischen Vergangenheit und Gegenwart auf.
Die Regierung von Bundeskanzler Christian Stocker bedrängt den ORF, als Ausrichter abzusagen, falls Israel vom ESC ausgeschlossen wird. Zuvor hatte sich schon Bundeskanzler Friedrich Merz eindeutig geäußert.
Ein Phänomen und Phantom: Die Frankfurter Schirn würdigt Suzanne Duchamp als Dada-Pionierin und Erfinderin des gemalten Readymades mit einer ersten Retrospektive.
Die Fehde der beiden Rapper spitzte sich im vergangenen Jahr zu – und fand ihren Höhepunkt, als Kendrick Lamar in „Not Like Us“ Drake Pädophilie vorwarf. Nun entschied ein Gericht: Der Song ist keine Rufschädigung.
Er hat seine Fernseh-Erfolge regelrecht ausgetüftelt. Die Serie „Die Hesselbachs“ fasziniert bis heute. Ein Festival in Friedberg feiert Wolf Schmidt und seine geniale Erfindung.
Sein verletztes Gerechtigkeitsempfinden war der Antrieb seines Schreibens – und der Geheimdienst der ideale Rahmen für sein Denken: Die Bodleian Library in Oxford gewährt erste Einblicke ins Archiv von John le Carré.
Es geht überschaubar los, aber dann sind sechsstellige Jahresgehälter möglich. Allerdings bei hohem Arbeitspensum. Eine Zahnärztin berichtet.
Die Einladung an den Schriftsteller Arye Shalicar für einen Vortrag über die Lage in Israel entzweit Wiesbaden. Kritiker werfen ihm Propaganda vor, die Jüdische Gemeinde spricht von Angriffen auf Meinungsfreiheit.
In den Gyms arbeiten mehr Deutsche als je zuvor mit Gewichten an ihren Körpern, aber die großen Muskelberge „echter“ Bodybuilder gelten oft immer noch eher als skurril. Wir haben zwei dieser starken Athleten nach perfekten Formen und ihrer Motivation gefragt.
Nach der Ausladung, nach dem Eklat: Jan Böhmermann und Wolfram Weimer debattieren in Berlin über einen Antisemitismusskandal, die politische Mitte und die Freiheit der Kunst.
In Berlin arbeiten viele zeitgenössische Designer – doch bislang fehlte ein Format, das sie vernetzt. Die drei Gründer der Conceptual Biennale im Berliner Stadtteil Lichtenberg wollen das ändern.
Vom Sozialismus zum Windrad: Das Wolfsburger Kunstmuseum zeigt den Wandel von Utopien im Spiegel der Kunst. Manche davon können sogar als Gegenbild zur dystopischen Stimmung dieser Tage dienen.
Als moderner Maler nahm er sich die Alten Meister zum Vorbild. Keins seiner Menschenbilder muss sich vor Rubens und der Renaissance verstecken: Aschaffenburgs Kunsthalle zeigt das Lebenswerk von Johannes Grützke.