Der modernen Welt ausgeliefert
An Sarkophage, Wiegen und Kinderwagen erinnern die Arbeiten von Bruno Gironcoli. Seine Bildhauerzeichnungen sind nun in der Galerie Middendorff zu sehen.
An Sarkophage, Wiegen und Kinderwagen erinnern die Arbeiten von Bruno Gironcoli. Seine Bildhauerzeichnungen sind nun in der Galerie Middendorff zu sehen.
Erstmals seit mehr als 100 Jahren hat die in New York ansässige Frick Collection zehn ihrer Gemälde holländischer Meister in das Land ihrer Entstehung ausgeliehen. Eine einmalige Gelegenheit die Preziosen in Europa zu sehen.
Punk und New Wave, Pop, Rock und Country brachte die Band Fortuna Ehrenfeld mit in die Frankfurter Brotfabrik. Auf die Bühne ging es im Schlafanzug.
Von der Farm auf die Bühne: Der Singer-Songwriter Gregory Alan Isakov tourt durch Europa.
Der Frankfurter Portikus macht mit der Miniatur-Messe „How(ever“) Kunstbücher zum Kunstprojekt. Parallel zur Buchmesse wird verkauft und geredet.
Ein ästhetisches Vergnügen ist das Thema dieses Romans, und das ist er auch selbst: Martin Mosebachs „Taube und Wildente“.
Unter dem Hofpflaster lag der Punk: Das Kulturlabor Trafo in Jena zeigt autonome Kunst in der späten DDR und erzählt die persönlichen Geschichten des Widerstands gegen das SED-Regime.
Die französische Hauptstadt steigt im Kunstmarkt-Ranking auf: Das zeigt auch das Angebot der großen Auktionshäuser zur neuen Messe Paris+ par Art Basel.
Konzerttickets verkaufen sich gerade sehr schlecht. Ein Rückschlag für viele Bands. Auch etablierte Künstler sind jetzt gezwungen, wieder Kisten zu schleppen.
Tore wie gemalt: Der argentinische Künstler German Aczel über große Kunst am Ball und mit dem Bleistift und warum ihm Heimspiele des FC Bayern manchmal wie Theaterstücke vorkommen.
Wir vermüllen die Welt, bändigen Flora und Fauna, doch am Ende treffen wir uns selbst: Wie die Illusion kultureller Autonomie gegenüber der Natur sich auflöst, zeigen drei sehenswerte Schauen in Basel.
Nach zwei Jahen Zwangspause findet das Neujahrs-Varieté der Ovag wieder statt
Vom Leben Donatellos erfährt man fast nichts aus Akten und Urkunden – und fast alles aus den Geschichten, die man sich über ihn erzählte.
Wir finden Farben, Muster und Gesänge von Tieren schön, so wie wir Kunstwerke schön finden. Kunst ist vom Menschen für Menschen gemacht, aber was ist die Rolle der Schönheit im Tierreich? Gedanken einer Nobelpreisträgerin.
Die Straße der Maßschneider in London hat schon viele Krisen überstanden. Die Pandemie setzte ihr jedoch besonders zu. Ein Besuch in der Savile Row
Vor 25 Jahren war Bilbao eine heruntergekommene Industriestadt. Dann kam das Guggenheim-Museum. Heute ist Bilbao eine Pilgerstätte für Stadtplaner. Das Museum allein erklärt diese Erfolgsgeschichte nicht.
Das epische Gefühl für den Lauf der Zeit: Edgar Reitz, der Alltagshistoriker des Neuen Deutschen Films, verleiht seiner Autobiographie einen Hauch von Proust.
Die in Offenbach gezeigten frühen Werkgruppen von Bernd Wolf waren vermutlich seit Jahrzehnten nicht zu sehen.
Die Bildhauerin Emilia Neumann hat den ausgelobten Wettbewerb „Kunst am Bau des Rhein-Main Congress Center“ (RMCC) für sich entschieden.
Öl machte die Gettys reich, das Geschäft mit der Datenverarbeitung den Microsoft-Mitgründer Allen: Ihre Kunstsammlungen erzählen von der Wertschöpfung in zwei Jahrhunderten und könnten Rekordsummen für wohltätige Zwecke einspielen.
Das neue Programm des Zirkus Roncalli ist eine opulente Reise durch die Kunstgeschichte. Es darf gestaunt, gelacht und den verwunderten Augen misstraut werden.
Der Tag musste kommen: Die koreanische Boyband kommt ihrer Bürgerpflicht nach. Als Erster wird Jin eingezogen – schon Ende des Jahres könnte es soweit sein.
Georg-Heinrich Wiedemann hat sich mit seinem Weinessiggut „Doktorenhof“ in der pfälzischen Winzergemeinde Venningen einen Namen gemacht. Im Programm hat er Dutzende erstaunlicher Kreationen.
Vor 20 Jahren verjagte das Militär linke Milizen aus einem Armenviertel in der kolumbianischen Großstadt. Heute kommen Touristen, um den Wandel zu bewundern. Für viele, die hier leben, ist der eine Legende.
Lothar Schirmer blickt auf ein langes, erfolgreiches Leben als Kunstbuchverleger und Sammler zurück. Im Interview erklärt er, wie man angesichts der Endlichkeit locker bleibt.
Der Musiker, der mit bürgerlichem Namen Michael Benjamin hieß, wurde 41 Jahre alt. Er hinterlässt eine schwangere Frau. Der haitianische Ministerpräsident reagierte erschüttert auf den plötzlichen Tod.
Russische Okkupanten haben den ukrainischen Dirigenten Juri Kerpatenko erschossen, der nicht mit ihnen kollaborieren wollte. Unterdessen schickt Russland die eigenen Kulturschaffenden als Kanonenfutter an die Front.
Was wurde aus dem Projekt einer Demokratisierung des Kunstkonsums? Die Preisentwicklung einer Mappe von Sigmar Polke gibt Aufschluss.
Hirst verbrennt Kunst, überall drängen sich riesige Leinwände auf, doch Herausragendes gibt es immer noch zu entdecken: Eindrücke von den Frieze-Messen.
René Redzepi und das Noma haben weltweit Zeichen gesetzt: Kopenhagens nächste Gastronomen-Generation schwimmt auf der Welle der New Nordic Kitchen: lokal, nachhaltig, sauber.
Auf dem Wiesbadener Artistik-Festival in Wiesbaden zeigen junge Artisten aus ganz Europa ihr Können. Viele erhoffen sich nach den durch Corona bedingten Zwangspausen nun den großen Durchbruch.
Seine Welt ist die Nahzauberei, wenn das Publikum dicht bei ihm sitzt und er das Staunen erkennt. Im eigenen „Black Rabbit Theatre“ im Frankfurter Bahnhofsviertel lebt Remo Kell seinen Traum.
Was als längeres Engagement angekündigt war, endet als Pop-up: Der Berliner Galerist Johann König zieht sich aus Wien zurück.
Gemeinde Walluf rüstet Fußgängerampel auf den Rheingauer Spätlesereiter „Karl“ um
Auch Machiavellismus ist bloß Kunstwollen auf Pump: „Cousine Bette“, Balzacs Studie über das Ressentiment, von Nicola Denis neu übersetzt.
Von Zwängen freimachen, das würden sich viele Planer und Bauherren gerne. Gerade in diesen Zeiten. Designer Hassan Ragab hat einen Weg gefunden.