In NRW hat sich der Wind gedreht
Im Bundesland sollen bis 2027 mindestens 1000 zusätzliche Windturbinen in Betrieb gehen. Weil die Landesregierung die Abstandsregel abschafft, werden neue Projekte wie in Monheim und Leverkusen möglich.
Im Bundesland sollen bis 2027 mindestens 1000 zusätzliche Windturbinen in Betrieb gehen. Weil die Landesregierung die Abstandsregel abschafft, werden neue Projekte wie in Monheim und Leverkusen möglich.
Migranten aus Simbabwe waren in Südafrika einmal sehr willkommen, vor allem als Arbeitskräfte. Doch das hat sich geändert.
Richard Owen zählte zu den wichtigen Kunsthändlern des frühen 20. Jahrhunderts, dann erschütterten Skandale sein Geschäft. Heute ist er fast vergessen. Eine Spurensuche.
Episoden einer langen Geschichte: Hubert Locher versammelt und erläutert kunsttheoretische Texte.
Er hat das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt mit aufgebaut: Der Kunsthistoriker Andreas Bee wird 70 Jahre alt.
Wenn die Buddy-Bots die Haut wölben: Die Ausstellung „Shift“ über die Zukunft mit Künstlicher Intelligenz im Marta Herford
Bei dem kleinen Festival in Friedberg geben Stars der Gitarrenszene wie Zoran Dukić und Raphaël Feuillâtre Konzerte und Meisterkurse – diesmal ausnahmsweise in der Musikschule.
Im weißen Psycho-Kleid: PJ Harvey webt ihre zehnte Platte „I Inside the Old Year Dying“ als verstörende Heimarbeit abermals am Webstuhl der Albträume. Im Musikvideo wird das künstlerisch potenziert.
Einer ahnte Pfusch, ein anderer kindische Kritzelei: Bis zur angemessenen Würdigung von Emily Dickinsons lyrischem Genie war es ein langer Weg, wie ein Blick auf ihre Rezeption in der angelsächsischen Moderne zeigt.
Die Friedberger Galerie Hoffmann zeigt in ihrer Ossenheimer Ausstellungshalle Arbeiten von Klaus Staudt und Helmut Dirnaichner.
Der Neue Kunstverein Aschaffenburg zeigt die Ausstellung „Sehen“: eine veritable Wahrnehmungsschulung mit dem ehemaligen Städelschuldirektor Raimer Jochims.
Die Raritäten der Klaviermusik in Husum erinnern an den polnischen Pianisten Raoul von Koczalski, fördern jede Menge alter Schätze zutage, aber auch neue Musik von und mit Fabian Müller.
Der Spätsommer ist die ideale Zeit für einen Kurzurlaub in Deutschland. Für alle, denen Neuschwanstein zu überlaufen, Sylt zu saturiert und Berlin zu abgegrast ist, hätten wir ein paar Vorschläge für Ziele abseits der ausgetretenen Pfade.
Dice will als unabhängige Alternative zu den Platzhirschen Eventim oder Ticketmaster punkten und Nutzern obendrein Konzertempfehlungen liefern. Eine neue Finanzierungsrunde bringt frisches Geld.
Die clevere Wahl der Testamentsvollstrecker und ihrer verschiedenen Fähigkeiten kann entscheidend sein. Bei dem Popstar wurde aus einer finanziellen Schräglage eine prall gefüllte Nachlass-Kasse.
Gefälschter Basquiat-Rahmen: Die Wiener Staatsanwaltschaft stellt das Verfahren gegen André Heller ein.
Mit „Shelter“ hat Amazon endlich einen eigenen Thriller von Harlan Coben im Angebot. Der Mystery-Meister zeigt, dass er nicht nur Spannung inszenieren kann.
Die Sommerausstellung des Museums Thyssen-Bornemisza in Madrid zeigt die andere Seite der Vernunft: Dämonen, Teufel, Träume, Alchemie und geheimes Wissen. Und auf einem Barockgemälde enthüllt sie ein verborgenes Detail.
Eine Gruppe um Abba-Songwriter Björn Ulvaeus, den Rapper Yo Gotti und auch die Nachlassverwalter von Frank Sinatra sollen mit Tools experimentieren. Abseits rechtlicher Probleme verspricht sich die Musikindustrie viel von KI.
Ohne all die ausdrucksvollen Nachtstimmungen, ohne die Gedichte, Lieder und Gemälde mit Mond und Sternen ist die Romantik undenkbar. In der Verklärung der Nacht spiegelt sich eine Geisteshaltung der Epoche.
Bei den Birgit-Nilsson-Days in Südschweden profitiert der Nachwuchs vom Millionen-Vermögen, das die Jahrhundert-Sopranistin hinterlassen hat. Sie selbst ist auch postum mit Witz, Charme und Größe allgegenwärtig.
International und vielfältig zeigte sich Spaniens Auktionsmarkt im ersten Halbjahr gut aufgestellt und konnte mit Überraschungen aufwarten: die Top Ten.
Vor hundert Jahren hatte Kurt Schwitters El Lissitzky nach Hannover eingeladen. Die Kestnergesellschaft zeigt die Folgen eines Besuchs und Stahlskulpturen und Klangobjekte der zeitgenössischen Nachfolger.
Die Care-Ästhetik will die Kunst für moralische Ziele einspannen. Ist dann noch von freier Kunst zu reden? Das versucht eine Konferenz in Frankfurt zu klären.
Seit Jahrzehnten beschäftigt sich der Mainzer Künstler Anton Kokl mit Interferenzfarben. Seine Gemälde mit „Inner Colours“ zeigt nun das Museum Wiesbaden.
Irene Warnke, eine mittlerweile über achtzigjährige (Lebens)Künstlerin zieht in ihrem Comic „Heroine“ Bilanz: meist stumm, aber höchst beredt.
Georgien hat dem Tbilisi Filmfestival die Unterstützung gestrichen und ersetzt an kulturellen Leitungsposten Experten durch Juristen: Gaga Chkheidze erhält die Goethe-Medaille und tadelt die Kulturpolitik seiner Heimat.
Die Livraria Lello in Porto zählt zu den schönsten Buchhandlungen Europas.
Evolution? De-Evolution? Die amerikanische Band Devo, gegründet 1972, tourt gerade durch Europa. Ihr Art-School-Pop ist erstaunlich zeitlos geblieben.
Im vergangenen Jahr verlief der „Ukraine-Tag“ in Köln friedlich. Dieses Jahr hat eine Frau einen prorussischen Autokorso angemeldet – zur gleichen Zeit. Für die Organisatoren ist das eine Provokation.
Der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP) hält es für einen schweren Fehler, die AfD als „Schlechte-Laune-Partei“ abzutun. Damit werde die bisher größte Gefahr für die deutsche Demokratie kleingeredet.
Von Béla Bartók bis Arnold Schönberg, von Louis Armstrong bis Bessie Smith: Tobias Bleek hat ein brillantes Buch über Musik und Gesellschaft im Jahr 1923 geschrieben.
Früher kam man nur zu Fuß zum Nordpol. Jetzt bringt einen der Luxuseisbrecher Le Commandant Charcot mit allem Komfort dorthin. Ein Vergleich.
Auch Spotify hat mittlerweile die Preise angehoben – sehr zur Freude von Universal, Sony und Warner Music. Schon werden die nächsten Erhöhungen gefordert – und auch für ein neues Streamingmodell gibt es klare Wünsche.
Mysteriöse Frau W.: Nach 30 Jahren kehrt eine Statue des von den Nationalsozialisten als entartet verfemten Bildhauers Eugen Hoffmann in ihre einstige Dresdner Schwimmhallen-Atmosphäre zurück.
Vor 90 Jahren feierte Max Reinhardts „Faust“-Inszenierung in Salzburg eine fulminante Premiere. Es sollte die letzte Arbeit des jüdischen Theatermanns sein. Eine Ausstellung erinnert daran.