Prophet mit klarer Form-Sprache
Dass der 1981 gestorbene Künstler HAP Grieshaber mit seinen Holzschnitten viele aktuelle Themen vorwegnahm, macht die Ausstellung im Museum Wiesbaden deutlich.
Dass der 1981 gestorbene Künstler HAP Grieshaber mit seinen Holzschnitten viele aktuelle Themen vorwegnahm, macht die Ausstellung im Museum Wiesbaden deutlich.
Die Rolling Stones und andere Bands werden von jungen Musikern zutiefst bewundert. Trotzdem können sie es nicht lassen, auf den Nachwuchs herabzuschauen.
Robert Bergmann und Maximilian Seegert spielen in ihrer Videoarbeit mit dem Mythos vom „Wilden Westen“. Die Arbeit ist im Satellit von Saasfee zu sehen.
Polizist und Tierärztin waren einmal: Ein großer Teil der Generation Z möchte heute am liebsten als Influencer arbeiten. Wie soll das gehen?
Eine Tür zur Welt von Akrobatik, Magie und Illusionen: im Marburger Circus-, Varieté- und Artistenarchiv wird ein Stück Kulturgeschichte gepflegt. Erhaltenswerte Dokumente liegen dort neben sehenswerten Requisiten.
Aus Venedig konnte man schlecht fliehen, also galt es, besonders vorsichtig zu leben. Die Alte Pinakothek in München zeigt an herausragenden Gemälden, wie in der Stadt sanft Politik gemacht wurde.
Nach etlichen Feldversuchen kam es am 29. Oktober 1923 zur Geburtsstunde des deutschen Rundfunks in Berlin. Das Programm sollte die Hörer erbauen, wurde aber schnell politisch.
Ein exemplarischer Fall: Wie die einflussreiche Architekturzeitschrift „The Funambulist“ und ihr Herausgeber ihre Israelfeindschaft ausagieren.
Es läuft nicht mehr alles bestens: Die Abendauktionen der Frieze-Woche spiegeln das schwieriger gewordene Marktumfeld. Zufrieden können die Versteigerer immer noch sein.
Seit mehr als 50 Jahren arbeitet Jim Broadbent als Schauspieler. Im Interview spricht er über seine jüngste Paraderolle als Rentner, die Flüchtigkeit seines Berufs und was ihn von Morgan Freeman unterscheidet.
Kein Feuerwerk, aber solide: Die großen Auktionshäuser können mit dem Ergebnis ihrer Versteigerungen zur Messe Paris+ zufrieden sein. Ein Werk von Miró überstrahlt alles.
Da sind Milla und Matti platt: Im Garten finden sie ein kuscheliges Tier, das es eigentlich gar nicht geben sollte. Wie es weitergeht, verrät Autorin Bettina Obrecht bei einer Lesung am 5. November 2023.
Die Sängerin ist in ihrer Milliardärs-Ära angekommen: Das Vermögen von Taylor Swift wird auf 1.100.000.000 US-Dollar geschätzt – das Geld hat sie dabei mit ihrer Musik und Konzerten erwirtschaftet.
KI auf Droge: Mit Programmen wie „Nightshade“ und „Glaze“ sollen sich Künstler gegen Kunstraub durch Tech-Konzerne wehren, indem deren Trainingsdaten manipuliert werden.
Er war der wahre Erbe des „Mönchs am Meer“: Die Frankfurter Schirn zeigt alle Hauptwerke des deutsch-amerikanischen Malers Lyonel Feininger.
Dass Lyonel Feininger auch fotografiert hat, ist erst seit Kurzem erforscht. Auch diesen Aspekt zeigt jetzt die große Retrospektive in der Schirn.
Diamantenschädel und Hai inklusive: Damien Hirst zeigt im Münchner MUCA seine erste größere Überblicksschau in Deutschland.
Ein bitterer Verlust, ein dringendes Verlangen und der Pakt mit einer bösen Schattenleserin: Mit „Die Farbe der Rache“ setzt Cornelia Funke ihre „Tintenwelt“-Saga nach sechzehn Jahren fort.
Der Comedian Shahak Shapira ist in Israel geboren und aufgewachsen. Ein Interview über Humor zur Traumabewältigung, Witze über die Hamas und die Art, wie sich Greta Thunberg nach dem Massaker geäußert hat.
Charles Aznavour war unter den französischen Chansonniers der größte Bohemien, Schwermut prägt sein Werk. In „Je m’voyais déjà“ aber ist eines anders: Darin blickt des Sängers Seele sarkastisch auf sich selbst.
Unter Lydia Rillings Leitung werden die Donaueschinger Musiktage demonstrativ weiblicher und dokumentieren eine angespannte Achtsamkeit in der Gegenwartskunst der Vereinigten Staaten.
Kataloniens Weinbau hat in den vergangenen Jahren spektakuläre Fortschritte gemacht. Zwischen Pyrenäen und Ebro liegt heute ein ganzer vinophiler Kosmos voller Überraschungen – die sich nicht aufs Glas beschränken.
Bei der DDR-Jugend war Udo Lindenberg äußerst beliebt. Jahrelang bemühte der Rocksänger sich bei der SED-Führung um eine Tour durch Ostdeutschland – die ihn schließlich widerwillig für ein Konzert ins Land ließ.
Generisches Maskulinum im Duden +++ Repertoire des Christian Thielemanns +++ vereinigte Ärzteschaft gegen Lauterbach
Sie vermisst ihre Heimat, aber in Rüsselsheim gelingt es der jungen Malerin Daria Kolesnyk, in der lokalen Szene viel zu bewegen.
Meinungsäußerung in Konzertsaal und Oper ist sehr ritualisiert. Das war früher mal anders. Ein Plädoyer für spontanere Reaktionen.
Für die Ausstellung „Make it til you fake it“ in der Galerie Parisa Kind bringt Künstler Mike Bouchet auch einen neuen kreierten Raumduft mit.
Von der transatlantischen Sklaverei bis zu den NS-Vernichtungslagern: Iris Därmann untersucht den Sadismus als organisierte Gewaltpraxis – und erklärt, warum der Marquis de Sade ein bizarrer Abolitionist gewesen ist.
Glücklich die Kunst, unselig das transhistorische Kontextualisieren: Belgien zeigt in Leuven die größte Schau des spätgotischen Malers Dieric Bouts seit Jahrzehnten.
Staatsfinanzen +++ Judenfeindlichkeit +++ Literatur und Sachbuch +++ Schriftsteller-Nachwuchs +++ Schreibweisen in der F.A.Z.
Ein Seenotschiff der Kunst: 53 Leiter französischer Kulturinstitutionen rufen zur Verwirklichung eines lebensrettenden Werks auf.
Die Nutzer wollen nicht mehr richtig, neue Ideen floppen und unterm Strich steht eine halbe Milliarde Verlust. Und nun?
„Es ging mit einem Funken Wahrheit los und breitete sich aus“: John Le Carrés Söhne Simon und Stephen Cornwell über ihren berühmten Vater und Errol Morris’ Dokumentation „Der Taubentunnel“, die sie mitproduziert haben.
Wer teilnimmt, setzt ein Zeichen der Solidarität: Mit dem Jewish Chamber Orchestra aus München beginnen die Jüdischen Kulturwochen in schweren Zeiten.
Wären die jungen Galeristen damals nicht so wagemutig gewesen - es gäbe ihre Edition heute nicht mehr. Wie das war, zeigt eine anregende Ausstellung.
Die Hanauer Baugesellschaft will mit Märchenmotiven auf ihren Gebäuden mehr Farbe in die Stadt bringen. Den Anfang macht der Rapunzelturm an der Ameliastraße.