Eine Stadt, die sich umformt
Für Kenneth Hujer ist Frankfurt ein Ort der Experimente. In seinem Buch „All das passierte in diesem irrsinnigen Milieu Frankfurt“ kommen Zeitzeugen zu Wort.
Für Kenneth Hujer ist Frankfurt ein Ort der Experimente. In seinem Buch „All das passierte in diesem irrsinnigen Milieu Frankfurt“ kommen Zeitzeugen zu Wort.
Es kamen rund 35 Millionen Pilger aus 160 Ländern: In Rom endet das Jubeljahr. Papst Leo XIV. besteht die erste Prüfung seines Pontifikats.
León Bonnat war der Porträtist der französischen Dritten Republik. Nun hat das ihm gewidmete Musée Bonnat-Helleu wiedereröffnet. Seine Sammlung würde jede Hauptstadt schmücken.
Detroit hat als Sportstadt schon viele Höhen und Tiefen erlebt. In der NBA leiten aktuell die Pistons wieder eine Aufbruchstimmung ein und mit dieser auch die Rückkehr der berüchtigten „Bad-Boy“-Mentalität.
Als albanischer Ministerpräsident ist Edi Rama umstritten. Als bildender Künstler schafft er einen Ausgleich zum Regierungsgeschäft – und wird immer erfolgreicher.
Marco Müller ist Küchendirektor im Berliner „Rutz“ mit drei Michelin-Sternen. Uns verrät er, was ihn inspiriert und was im Kühlschrank eines Sternekochs nie fehlen darf.
Alle Blicke richten sich auf Afrika, eine Performance-Bewegung entsteht – und anstelle von Protest und Widerstand zählen immersive Erlebnisse und Heilung: Was das neue Kunstjahr bringt und welche Namen man sich merken sollte.
Kulturelle Demokratisierung sieht anders aus: Im internationalen Kunsthandel werden die Grenzen zwischen Kunst, Mode und Luxus immer fließender. Das zeigt sich nicht nur am Golf.
Sein Schaffen soll dauerhaft gesichert werden: Die Familie des 2013 verstorbenen Künstlers Günther Förg erstellt ein Werkverzeichnis und bittet Eigentümer seiner Arbeiten um Mithilfe.
Weil Nicht-Verstehen oft produktiver als Bescheid-Wissen ist: Saâdane Afif überzeugt im Museum Hamburger Bahnhof mit „Five Preludes“.
Wer Heinz Rudolf Kunzes Songs zählt, kommt seit diesem Jahr auf eine Sammlung von 500 Aufnahmen. Man könnte glauben, alles sei gesagt. Trotzdem hat auch Album Nummer 47 eine eigene Berechtigung.
Eine Ausstellung im Düsseldorfer K21 fragt nach Bedingungen gerechten Zusammenlebens. Der Bezug zum Thema erschließt sich nicht bei jedem Kunstwerk.
Der französische Regisseur François Ozon hat Albert Camus’ „Der Fremde“ neu verfilmt. Er gibt dem Araber, der in diesem existenzialistischen Klassiker ermordet wird, einen Namen. Aber auch Rätsel auf.
Die Modemacherin Jacqueline de Ribes ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Ihre Ausstrahlung machte die elegante Frau aus adeligem Haus zu einer Ikone der Haute Couture.
Zum hundertsten Geburtstag von Ivan Gantschev zeigt das Frankfurter Struwwelpetermuseum passend zur Jahreszeit winterliche Werke des Kinderbuchkünstlers.
Rechtsextremisten in Frankreich bezeichnen das Arabische als „Idiom der Terroristen“. Jack Lang hält dagegen und zeigt auf, welchen Reichtum das frankoarabische Kulturleben dem Land verschafft hat.
Jürgen Wolfstädter war Koch, Elfenbeinschnitzer und Performancekünstler und ist Galerist. Jetzt hat er mit „Der Turm“ sein literarisches Debüt vorgelegt.
Die dritte Ehefrau von Dmitri Schostakowitsch erzählt von den letzten Jahren des berühmten Komponisten. Ihre Erinnerungen dokumentieren die Gefahr, der Intellektuelle in der Sowjetunion ausgesetzt waren.
In Mainz zieht der Gardeumzug am Neujahrstag durch die Innenstadt. Bei dem Aufmarsch zeigen die Narren auch ihre Unterstützung für den Wagenbauer Jacques Tilly, den die russische Justiz ins Visier genommen hat.
Munch und Nolde setzen ihre Gemälde Naturgewalten aus. Auch van Gogh und Richter präsentieren ihre Werke unter freiem Himmel. Ein Blick auf ungewöhnliche Kunstpraktiken.
Während die meisten Cineasten an den Feiertagen vom Sofa aus zu den Schauplätzen ihrer Lieblingsfilme reisen, ist das manchen von ihnen nicht genug: Sie wollen die Orte besuchen, an denen gedreht wurde. London eignet sich fürs Set-Jetting besonders gut.
Man wird ja nochmal träumen dürfen: zehn luxuriöse Orte, an denen man fern der realen Welt königlich entspannen könnte.
Friedrich Merz legt als Kanzler Hebel um. Aber sein Führungswille zerschellt immer wieder an den Realitäten. Manche sehen ihn als redlichen Regenten des Abstiegs ins zweite Amtsjahr ziehen.
Goethe, das Becherspiel, Fixierbändchen, Trickgeräte: In Hamburg erzählt das Museum Bellachini die Geschichte magischer Kästen aus drei Jahrhunderten.
Autoren kündigen Romane an, die sie nicht vollenden. Architekten entwerfen Gebäude, deren Bauherren der Mut verlässt. Regisseure müssen auf Stoffe aufmerksam gemacht werden: Zum Jahreswechsel schicken wir Mahnschreiben an Säumige und Hoffnungsträger.
Getöpferte Gefäße überleben fast alles: Eine Ausstellung in Almería kombiniert die Keramiken Pablo Picassos und Miquel Barcelós mit jenen der Urzeit.
Der Latin Palace Changó ist Europas größter Salsa-Club. Am Silvesterabend öffnet der Nachtclub in Frankfurt zum letzten Mal seine Türen.
So nahe kommt man dem Künstler so bald nicht wieder: Die Ausstellung „Emil Nolde – A Private Collection“ zeigt im Museum Bensheim erstklassige Werke.
Mehr als hundert Weihnachtskrippen verwandeln Köln: Von klassisch bis gesellschaftskritisch – jede Krippe öffnet einen neuen Blick auf das, was Menschen an den Feiertagen bewegt.
Noch ist alles so sauber und ordentlich, dass sich die Künstler kaum zu arbeiten trauen: Nach achtjähriger Sanierung ist das Atelierhaus der Stadt wieder in Betrieb.
Krise? Welche Krise? Die Luxusmarke Kiton wächst weiter. Zwei Mitglieder der neapolitanischen Gründerfamilie verraten im Interview, wie das funktioniert.
Ein Getränk, erfunden von den Engländern, perfektioniert von französischen Familien, die deutsche Namen tragen. Was hat es mit der prickelnden Provinzialität in Reims auf sich?
Noah Klein war lange alkoholkrank – jetzt betreibt er eine Bar in Mainz. Dort serviert er auch seinen einstigen Lieblingsdrink. Wie ist das, ständig von der Versuchung umgeben zu sein?
Dänemarks staatliche Post stellt keine Briefe mehr zu und baut alle Briefkästen ab. Wer noch immer etwas verschicken will, muss sich umstellen. In Deutschland ist die Lage anders.
Plantagenland in Bürgerhand: Willem de Rooij blickt mit den Gemälden von Dirk Valkenburg auf den niederländischen Kolonialismus des siebzehnten Jahrhunderts – eine Ausstellung im Centraal Museum in Utrecht.
Die Leipziger Galerie für Zeitgenössische Kunst zeigt, was die letzte Kybernetik-Anstrengung der DDR inspiriert hat: in Design und Malerei und Grafik.