„Die meisten Flüchtlinge werden bleiben“
Welche Lehren zieht Stephan Weil aus den drei Landtagswahlen für Niedersachsen? Und wie steht er zu der Flüchtlingspolitik der SPD? Ein Interview mit dem Ministerpräsidenten.
Welche Lehren zieht Stephan Weil aus den drei Landtagswahlen für Niedersachsen? Und wie steht er zu der Flüchtlingspolitik der SPD? Ein Interview mit dem Ministerpräsidenten.
Deutschland diskutiert über die Flüchtlinge – und testet bald in einem Bundesland ein Zuwanderungssystem, das explizit nicht für Flüchtlinge gedacht ist. Wie passt das zusammen?
Die Türkei hat der EU angeboten, künftig alle illegal nach Europa reisenden Flüchtlinge zurückzunehmen. Ratspräsident Tusk erklärt: „Die Zeiten der irregulären Zuwanderung sind vorüber.“
Baden-Württemberg führt ein Punktesystem ein, mit dem Fachkräfte aus dem Ausland gezielt angeworben werden sollen.
Die Debatte über die Flüchtlinge hat Deutschland im Griff. Ausgerechnet jetzt senden zwei SPD-Politiker mit ihrem neuen Punktesystem ein starkes Signal für mehr qualifizierte Zuwanderung. Richtig so!
Es ist eine kleine Revolution: Andrea Nahles stellt ein Punktemodell vor für die Zuwanderung von Fachkräften. Ein Bundesland soll es ab Herbst testen.
In Hessen sind derzeit 40.000 Stellen unbesetzt, hinzu kommen voraussichtlich 32.000 neue Stellen in diesem Jahr. Gute Aussichten also, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
In der Sendung von Sandra Maischberger zur Flüchtlingskrise wird schnell klar: In Deutschland ist einiges aus den Fugen geraten, so dass Neoliberale inzwischen sogar Gewerkschaftern die Grundlagen ihrer Arbeit erklären müssen.
In weiten Teilen Deutschlands steigen die Mieten kaum oder gar nicht. Doch in den großen Städten ist nach einer Branchenstudie keine Entspannung in Sicht. Die Zuwanderung erhöht den Druck.
Unter deutschen Muslimen sind Ressentiments gegen Einwanderer genauso verbreitet wie in der restlichen Bevölkerung, dabei waren viele von ihnen selbst mal Flüchtlinge. Woran liegt das? Eine Spurensuche in Hamburg.
Kurz nach der Wende machte Chemnitz Schlagzeilen als alternde Stadt, der die Einwohner abwandern. Jetzt geht es langsam bergauf.
EU-Ratspräsident Donald Tusk will Großbritannien weitere Ausnahmen und Sonderregelungen zugestehen, um einen Austritt des Landes aus der EU zu verhindern. Den Entwurf für ein entsprechendes Reformpaket hat er nun in Brüssel vorgelegt.
Steigt durch Zuwanderung die Kriminalität in Deutschland? Die „Soko Asyl“ der Polizei in Braunschweig hat das untersucht - und Unterschiede je nach Herkunft festgestellt. Im FAZ.NET-Interview fordert Soko-Leiter Ulf Küch: „Wer sich nicht fügt, fliegt raus“.
Das bisherige Tempo der Angleichung zwischen Nord und Süd reicht nicht aus, wenn man die Völkerwanderung in einem Rahmen halten will, der das Erreichte im Norden nicht gefährdet. Was ist zu tun? Ein Gastbeitrag.
Zwar sind auch 2015 mehr Alte gestorben als Kinder geboren. Wegen der starken Zuwanderung hat die Bevölkerung in Deutschland aber trotzdem um fast eine Million Menschen zugenommen.
Ralf Stegner will in der Sendung von Sandra Maischberger die AfD entzaubern. Das wäre gelungen, wenn es der SPD-Politiker mit Argumenten versucht hätte. Er bevorzugt allerdings plumpe Polemik.
Die Einwohnerzahl besonmders der Neuen Bundesländer sinkt tendenziell. Nur der Zuzug stabilisiert sie.
Wer suggeriert, der Prozess der alternden und schrumpfenden deutschen Gesellschaft könne allein durch Zuwanderung gestoppt werden, agiert gefährlich. Und fahrlässig.
Deutschland altert. Hilft die derzeit hohe Zuwanderung, dies zu verhindern? Das Statistische Bundesamt ist skeptisch.
In Davos beginnt das 46. Weltwirtschaftsforum, in Karlsruhe verhandeln die Bundesrichter die Frage der gewerblichen Weitervermietung und das Statistische Bundesamt gibt aktuelle Zahlen zur Zuwanderung und künftigen Bevölkerungsentwicklung bekannt.
In der Sendung von Anne Will geht es um die sexuellen Angriffe auf Frauen in Köln, um die Flüchtlingspolitik und Angela Merkel. Es wird viel um den heißen Brei geredet. Doch dann fällt ein Satz Wirklichkeit, wie wir ihn in Talkshows nicht oft hören.
Deutschland ist laut SPD-Chef Gabriel bei der Aufnahme von Flüchtlingen nah am Limit. Er fordert eine spürbare Entlastung bis zum Frühjahr. Finanzminister Schäuble schlägt zur Bewältigung der Flüchtlingskrise eine Benzinabgabe vor.
Die Deutschen wollen die Abschiebung krimineller Ausländer erleichtern. Die Schweizer stimmen demnächst darüber ab, wie schnell Ausländer des Landes verwiesen werden. Das ist gefährlich - denn das Alpenland spielt mit seinem Standortvorteil.
Es ist besser, eine Mauer um den Wohlfahrtsstaat zu bauen als um das ganze Land. Und es ist gut, wenn Immigranten arbeiten dürfen.
Zwei Kommissarinnen stehen am Scheideweg: Kerstin Signe Danielsson und Roman Voosen haben einen deutschen Schwedenkrimi geschrieben. Es geht um Fremdenhass, Zuwanderung, Ökologie und zwei ungewöhnliche Ermittlerinnen.
In der Flüchtlingspolitik sendet CSU-Chef Seehofer Friedensgrüße an die Kanzlerin. Zugleich stellt er klar, welche Größenordnungen er bei der Zuwanderung für verkraftbar hält.
Sind die Deutschen tatsächlich eine „verunsicherte Nation“? Wenn sie die Lösung der Flüchtlingskrise weiter mit der Suche nach der eigenen Identität finden wollen, wird sich das nicht ändern. Leider kann Helmut Schmidt nicht mehr helfen.
Die Eidgenossen wollen die Zuwanderung ab 2017 begrenzen – zur Not auch ohne Zustimmung der EU. Deutsche lockt das Land ohnehin schon weniger an.
Die neuen Daten der Arbeitsagenturen zeigen deutlich: Zuwanderung verläuft ganz und gar nicht ungeordnet, sondern folgt Regeln. Ihren eigenen.
In der Flüchtlingskrise kämpfen die Deutschen mit den Umständen und mit sich selbst. Dabei strapazieren sie die Geduld der anderen Europäer.
Einer neuen Studie zufolge belaufen sich die jährlichen Kosten der ungesteuerten Zuwanderung auf 17 Milliarden Euro je Jahr. Positive Folgen für die öffentlichen Haushalte gibt es nur unter einer Bedingung.
Jedes Bundesland sollte selbst bestimmen, wie viele Flüchtlinge es aufnehmen kann, sagt der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt. Reiner Haseloff nennt auch schon eine Zahl.
Vor der Rede der Bundeskanzlerin beim CSU-Parteitag hat Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer noch einmal klargemacht, was er von der Kanzlerin erwartet: Ein Bekenntnis, die Zuwanderung nach Deutschland deutlich zu begrenzen.
Erste führende CSU-Politiker verknüpfen die Flüchtlingsdebatte mit den Anschlägen von Paris und fordern verschärfte Grenzkontrollen. Die SPD-Spitze und auch die Kirchen widersprechen.
Deutschland müsse angesichts der vielen Flüchtlinge „wissen, wer durch unser Land fährt“, sagt Bayerns Ministerpräsident. Sein Finanzminister Söder will sich die Möglichkeit der Grenzschließung vorbehalten.
Sind die Flüchtlinge die gefragten Arbeitnehmer von morgen? Viele Dax-Konzerne sehen das so und engagieren sich kräftig. Andere tun gar nichts, zeigt unsere FAZ.NET-Umfrage. Wer positioniert sich wie?