Übersteht die Demokratie den Rechtspopulismus?
Die Politik muss sichtbar an dem arbeiten, was den Menschen im Alltag wichtig ist. Sie braucht außerdem Gelassenheit – und den Mut, etwas zu wagen.
Immer weniger junge Menschen und dafür immer mehr Rentner: Die Alterung Deutschland schreitet voran. Dabei zeigen sich regional deutliche Unterschiede.
Die Politik muss sichtbar an dem arbeiten, was den Menschen im Alltag wichtig ist. Sie braucht außerdem Gelassenheit – und den Mut, etwas zu wagen.
Eine Polarisierungsstudie der Technischen Universität Dresden präsentiert ein spannendes Meinungsbild der Deutschen. Es geht von der Zeitenwende bis hin zur Regenbogenflagge.
Die Geburtenrate in Thüringen liegt so niedrig, wie seit 30 Jahren nicht mehr. Holger Poppenhäger, der Chef des Statistischen Landesamts, fordert politische Maßnahmen gegen den Schwund.
Politiker streiten sich nicht über die Themen, die einer Mehrheit wichtiger sind. Das ergibt sich aus einer internationalen Umfrage.
Mehr Arbeit darf kein Tabuthema sein. Wir brauchen mehr Flexibilität, mehr Netto vom Brutto – und eine bessere Betreuungsinfrastruktur.
Die größte Partei des Landes will den Zustrom aus der EU bremsen und die Personenfreizügigkeit beenden. Für die Wirtschaft wäre das ein harter Schlag. Sie ist auf Zuwanderer angewiesen.
Selbst mit gleichen Qualifikationen verdienen Migranten weniger als Einheimische. Das liegt aber weniger an einer direkten Diskriminierung bei der Bezahlung, zeigt eine neue Studie.
Cem Özdemir soll an diesem Samstag Spitzenkandidat der baden-württembergischen Grünen werden. Ein Gespräch über Zumutungen bei der Zuwanderung, KI und Klimaschutz.
Das Land drohe „eine Insel der Fremden“ zu werden, sagt Premierminister Starmer – und erregt Aufsehen. Die Partei des Brexit-Kämpfers Nigel Farage profitiert davon.
Nach zwanzig Jahren in Berlin geht Cem Özdemir nach Stuttgart. Im Interview spricht er über das Berliner Politikerdasein, die AfD und seine Hoffnungen für Baden-Württemberg.
Am Wissenschaftszentrum Berlin ziehen Migrationsforscher zehn Jahre nach der Flüchtlingskrise eine gemischte Bilanz. Die Arbeitsmarktintegration zeigt Erfolge, über Kriminalität weiß man wenig.
Die kommende Regierung sollte die Ressourcen unserer Gesellschaft besser nutzen, sagt Katharina Spieß, die Direktorin des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung. Sie zeigt die vier wichtigsten Ansätze, um fit für die Zukunft zu werden.
Eine Studie des ifo-Instituts kommt zu dem Schluss: Migration erhöht die Kriminalität nicht systematisch. Doch es gibt Kritik.
Für drei Tage führt Frank-Walter Steinmeier seine Amtsgeschäfte von der Kleinstadt im Kreis Marburg-Biedenkopf aus. Ziel des Besuches ist es, mit Bürgern ins Gespräch zu kommen – insbesondere über die Themen Zuwanderung und Integration.
Im Frankfurter Stadtteil Sossenheim begegnen sich zwei Milieus: Das eine ist kleinbürgerlich, das andere migrantisch geprägt. Was bewegt die Menschen hier vor der Bundestagswahl?
Das drittgrößte deutsche Uniklinikum kommt ohne Fachkräfte mit ausländischen Wurzeln nicht mehr aus. Sein Ärztlicher Geschäftsführer Ardeschir Ghofrani sagt: „Das gesamte Gesundheitswesen ist auf Anwerbung angewiesen.“
Wie geht es nach der Bundestagswahl weiter? Und wie steht es um Migration, Schuldenbremse und Klimapolitik? Darum ging es beim „Bürgergespräch“ der F.A.Z. mit den Ressortleitern Heike Göbel und Jasper von Altenbockum.
Wie sieht eine sinnvolle Sicherheitspolitik nach der Bundestagswahl aus? Die Frage wird vor allem von einem Thema überlagert: der Migration. Dabei gibt es weitere Themen, die für die Ermittlungsbehörden von Bedeutung sind.
Scholz bescheinigt sich die größtmögliche Führungskraft, Habeck gibt mal wieder Fehler zu, und Alice Weidel versucht, eine abgelehnte Asylbewerberin zum Bleiben zu bewegen: Bei „Klartext“ im ZDF werden die Kanzlerkandidaten mit Bürgerfragen konfrontiert.
Nun ist das passiert, was die meisten Parteien verhindern wollten: Die Zuwanderung dominiert den Wahlkampf. Doch das wird der Lebenswirklichkeit vieler Wähler nicht gerecht.
Von der Ampel hat sich Christian Gülich mehr erhofft. Seine Stimme wird er wohl nicht mehr der FDP geben. Die Interviewreihe „Sieben Fragen, sieben Antworten“.
Die Erfolge der extremen Parteien haben den Fokus auf strukturschwache Regionen in Deutschland gelenkt. Dort breiten sich Gefühle des Abgehängtseins und eine wachsende Unzufriedenheit mit der Regierung aus. Zu tun gibt es einiges.
In Frankreich sind erfolgreiche Handballtalente mit Migrationshintergrund zu einer unverzichtbaren Konstante geworden. Auch der deutsche Verband hat das Potential von Zuwanderung für sich erkannt.
Auch wenn Merkel Merz in den Rücken fällt: CDU und CSU dürfen in der Migrationspolitik nicht Gefangene von SPD und Grünen bleiben. Das würde die AfD stärken.
Der kanadische Premier musste gehen, weil seine Bürger ihn für Wohnungsnot, hohe Zuwanderung und vor allem die Wirtschaftsmisere verantwortlich machen. Donald Trump könnte diese allerdings verschlimmern.
Ein Araber, der zugleich Islamhasser ist – Taleb Al A. passt nicht ins Klischee, das die AfD gern beschwört. Die Partei konzentriert sich darum auf Behördenkritik.
Gerne wird auf die Politik geschimpft. Diese wirtschaftlichen Indikatoren zeigen: Unsere Erinnerungen an „Good old Germany“ sind zum Teil auch verklärt. Rückblickend betrachtet ging es immer nach oben.
Vier Jahre nach dem Scheitern des Rahmenabkommens stellen EU und Schweiz ihr Verhältnis auf eine neue Grundlage. Wann das Abkommen in Kraft treten kann, ist aber offen.
Ärzte, Pfleger, Krankenschwestern: Ohne Zuwanderung kollabiert das Gesundheitswesen. Um das zu erkennen, braucht es die Syrien-Debatte nicht.
Deutschland benötigt einer Studie zufolge jedes Jahr knapp 290.000 Zuwanderer als Arbeitskräfte. Zwischen den Bundesländern gibt es dabei große Unterschiede.
Die Ampelfraktionen und die Union haben sich auf eine Antisemitismus-Resolution geeinigt. Es geht dabei auch um die Rolle von Zuwanderung aus bestimmten Regionen und das Asylrecht.
In Umfragen unter Zuwanderern schneidet Deutschland nicht gut ab. Das könnte auch an der Tabuisierung von deren kulturellen Herkünften liegen. Regeln allein schaffen offenbar keine Zugehörigkeit.
In der F.A.Z. haben Cem Özdemir und Ninve Ermagan ein Tabuthema der Linken aufgegriffen: Die Gewalt von patriarchal geprägten Männern an Frauen. Wie wichtig das ist, deuten die Reaktionen an. Insbesondere ein offener Brief.
Beim wahlentscheidenden Thema kommt es auf den Unterschied zwischen Aslysuchenden und Arbeitsmigranten an: Was wir Zuwanderern in diesem Land geben wollen – und was wir von ihnen fordern müssen.
Der Bundespräsident fordert Ampelregierung und Union zur Verständigung im Streit über die Migrationspolitik auf. Es sei ihre Aufgabe, „Lösungen für Fragen zu erarbeiten, die viele Bürgerinnen und Bürger umtreiben“.
Internationale Pressestimmen zum Wahlerfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen.