„Ich muss niemandem beweisen, dass ich regieren kann“
Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir will für die Grünen die Staatskanzlei erobern. Ein Gespräch über Einwanderung, Klimapolitik – und was er von Volker Bouffier gelernt hat.
Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir will für die Grünen die Staatskanzlei erobern. Ein Gespräch über Einwanderung, Klimapolitik – und was er von Volker Bouffier gelernt hat.
Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir setzt bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels vor allem auf zwei Maßnahmen.
Die Mehrheit der Franzosen spricht sich gegen weitere Zuwanderung aus – auch wegen des Mords an einer Schülerin. Die mutmaßliche Täterin wurde über Jahre nicht abgeschoben. Ein neues Gesetz soll den Missstand beseitigen.
Die Bundesregierung beschließt die Eckpunkte für mehr Zuwanderung von Fachkräften. Kritik kommt vom Oppositionsführer. Dennoch zeigt sich Friedrich Merz offen für Diskussionen.
Die Ampel muss aufpassen. Es ist zu befürchten, dass sie kaum eines ihrer Ziele erreicht und noch Öl ins Feuer gießt. Sie selbst muss das Ganze nicht ausbaden.
In Berlin beginnt die Sicherheitskonferenz, im Prozess um die Polizistenmorde bei Kusel fällt das Urteil, das Kabinett berät über die Zuwanderung von Fachkräften und Karl-Theodor zu Guttenberg sucht die Öffentlichkeit.
Deutschland braucht Fachkräfte: Die Bundesregierung will daher die Hürden für qualifizierte Zuwanderer deutlich senken. Erstmals soll es auch ein Punktesystem geben.
Die Regulierung der Migration war ein Argument der Brexit-Befürworter. Jetzt verzeichnet Großbritannien einen neuen Zuwanderungsrekord. Die überraschende Statistik setzt die britische Regierung unter Druck.
Obwohl die Kontrolle über die Immigration den Brexit-Wählern besonders wichtig war, hat die Zuwanderung zugenommen. Darunter sind viele Ukrainer und Hongkonger.
Der Brexit sollte die Zuwanderung begrenzen, versprachen dessen Befürworter. Nun ist die Zahl an Einwanderern so hoch wie nie. Das liegt unter anderem am Krieg in der Ukraine.
Acht Milliarden Menschen leben jetzt auf der Erde. Doch schon in absehbarer Zeit könnte die Weltbevölkerung wieder schrumpfen – zum ersten Mal seit der Pest im 14. Jahrhundert.
Die Bundesregierung plant ein neues Aufenthaltsrecht. Es setzt falsche Anreize. Die Probleme in der Migrationssteuerung sind außerdem auf die europäische Rechtsprechung zurückzuführen.
Deutschland muss lernen, Einwanderung als Teil der Lösung aktueller und künftiger Krisen zu sehen, meint der FDP-Politiker Konstantin Kuhle. Ein Gastbeitrag.
Wenn die Gesellschaft nicht immer weiter auseinanderdriften soll, müssen die mit der Zuwanderung verbundenen Schwierigkeiten bewältigt werden.
Die Flüchtlingsdebatte bietet Einblicke in die Funktionsweise der schwarz-grünen Koalition. Daneben fordert die AfD, nicht um Konstruktivität bemüht, den generellen Aufnahmestopp und wirbt mit alten Konzepten.
Bayerns Innenminister wirft der Bundesregierung vor, den Ernst der Lage zu verkennen. Die Kommunen seien bei der Unterbringung der Menschen am Anschlag – und die Ampel sende „ausschließlich Signale für mehr Zuwanderung“.
Streit über Sozialtourismus? Schlag nach beim Nobelpreisträger.
Noch nie zuvor haben so viele Menschen in Deutschland gelebt wie jetzt. Grund dafür ist Zuwanderung - vor allem aus der Ukraine.
Als Amerika einst die Zuwanderung stark einschränkte, gehörten auch die Einheimischen zu den Verlierern.
Mit einem neuen Punktesystem will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) die Zuwanderung von Fachkräften voranbringen.
Wer drei von vier Kriterien erfüllt, soll nach Deutschland kommen dürfen, um Arbeit zu suchen. Laut Arbeitsminister Hubertus Heil wird das ein Eckpunkt des neuen Einwanderungsgesetzes, das bald vorliegen soll.
Alle Industrieländer brauchen ausgebildete Arbeiter. Deshalb suchen die Regierungen in Australien und Singapur nach Rezepten, um Ausländer anzuwerben. Nicht alle aber sollen bleiben.
Die Zuwanderung von Flüchtlingen aus der Ukraine und anderswo kommt nun auch an den Schulen in Hessen an. Dessen ungeachtet sollen sich die Schulen nach den Corona-Regeln wieder mehr ihren Kernanliegen zuwenden.
Die Bundesregierung möchte die Zuwanderung künftig mit einem Punktesystem steuern. Das ist eine gute Idee. Für jede Tätigkeit eignet es sich aber nicht.
Deutschlands Mangel an qualifiziertem Nachwuchs wird zum größten Hindernis für die Wirtschaft. Welche Hebel die Bundesregierung jetzt in Gang setzen sollte. Ein Gastbeitrag.
Kurzarbeit, Arbeitszeitverkürzung, Bürgergeld: Sozialpolitik federt vor allem Mangel an Arbeit ab. Kritiker finden das vor allem in diesen Zeiten überholt. Der Staat dürfe keine „Stilllegungsprämien“ für Arbeitskräfte zahlen.
Ob Flughafenchaos oder verkürzte Öffnungszeit der Bäckerei: Überall fehlt Personal. Viele Betriebe bemühen sich um Ersatz im Ausland – aber die Zuwanderung scheitert oft am Ämterdickicht.
Die deutschen Gasspeicher sind nicht ausreichend gefüllt. Die Welthungerhilfe blickt auf die Ernährungskrise. Und das „James Webb“-Teleskop hat erste Bilder aus den Tiefen des Alls geliefert.
Gastronomie und Hotels litten ebenfalls unter einem enormen Personalmangel, beklagt deren Verband – und fordert eine ähnliche Lösung wie für die Luftfahrt.
Der Kampf gerade um junge Einwohner wird härter. Orte und Regionen könnten gänzlich abgehängt werden. Was passiert, wenn Deutschlands Einwohnerzahl bald deutlich sinkt?
Die EU braucht gleich aus zwei Gründen mehr legale Zuwanderung, argumentiert die Kommission: Um den Fachkräftemangel zu beheben und als Instrument gegen illegale Migration. Eine Talentplattform soll dabei helfen.
Eine Befragung zeigt, dass sich die Haltung der Deutschen zur Migration verbessert – teilweise bis auf das Niveau vor der Krise von 2015. Die Skepsis ist aber keineswegs verschwunden.
Nirgends in Europa sinkt die Bevölkerungszahl schneller als in Bulgarien. Einwanderung aus anderen Ländern lehnt die Mehrheit aber ab – auch weil Populisten Ängste schüren.
Hunderttausende Erzieher und Pflegekräfte werden in den kommenden Jahren fehlen, beklagt der Deutsche Städtetag. Die Bundesregierung müsse schnell konkrete Schritte für mehr Zuwanderung ergreifen.