Tausende Menschen nehmen im Petersdom Abschied
Nach dem Tod von Benedikt XVI. ist der Vatikan im Ausnahmezustand. Tausende kommen zum aufgebahrten Leichnam in den Petersdom. Der Vatikan gab unterdessen bekannt, wo genau Benedikt begraben wird.
Nach dem Tod von Benedikt XVI. ist der Vatikan im Ausnahmezustand. Tausende kommen zum aufgebahrten Leichnam in den Petersdom. Der Vatikan gab unterdessen bekannt, wo genau Benedikt begraben wird.
Am Vormittag stehen zahlreiche Menschen vor dem Petersdom Schlange, um Benedikt XVI. die letzte Ehre zu erweisen. Die ersten sind schon in der Nacht auf den Petersplatz gekommen.
Der verstorbene frühere Papst Benedikt XVI. wird im Vatikan aufgebahrt. Die Ukraine ruft das „Jahr der Heimkehr“ aus. Und die Ampelkoalition startet das sozialpolitische Jahr der Superlative. Der F.A.Z.-Newsletter.
Das Pontifikat des deutschen Papstes Benedikt XVI. hatte unter besten Vorzeichen begonnen. Umso größer war die Überraschung, als er vor bald zehn Jahren auf sein Amt verzichtete. Joseph Ratzinger prägte die Kirche über Jahrzehnte.
Schon vor 16 Jahren setzte sich Benedikt XVI. in einem „geistlichen Testament“ noch einmal mit Glauben und Wissenschaft auseinander. Wir dokumentieren den Text.
Nach seinem Tod am Silvestermorgen laufen im Vatikan die Vorbereitungen für die Beerdigung Benedikts XVI. Er soll am Donnerstag beigesetzt werden.
Enge Mitarbeiter und einige Kardinäle besuchen den aufgebahrten Leichnam des früheren Papstes in einem Vatikankloster. Nach dieser privaten Aufbahrung beginnt die öffentliche Aufbahrung des Leichnams im Petersdom.
In dem Text, den Benedikt schon vor einigen Jahren verfasst hat, äußert er sich über das Verhältnis von Religion und Naturwissenschaft. An anderer Stelle bittet der frühere Papst ausdrücklich um Verzeihung.
Die Welt trauert um Benedikt XVI. Am Silvesterabend dankt Papst Franziskus im Petersdom für das Zeugnis seines verstorbenen Vorgängers. In andere Würdigungen mischen sich auch kritische Töne.
Römer sind auf dem Petersplatz am Samstag kaum anzutreffen. Und eine brasilianische Pilgergruppe trauert mindestens so sehr um ihren „Fußballgott“ Pelé wie um den emeritierten Papst.
Der frühere Papst Benedikt XVI. ist tot. Wie der Vatikan mitteilte, starb er am Samstag im Alter von 95 Jahren. Seitdem er sein Amt 2013 niedergelegt hatte, lebte er zurückgezogen im Vatikan.
Das Pontifikat des deutschen Papstes hatte unter besten Vorzeichen begonnen. Umso größer war die Überraschung, als Benedikt XVI. vor bald zehn Jahren auf sein Amt verzichtete. Joseph Ratzinger prägte die Kirche über Jahrzehnte.
Trauer um Pelé und Vivienne Westwood, ein Jahr Annalena Baerbock und die besten Songs aus 2022. Der letzte F.A.Z.-Newsletter vor dem neuen Jahr.
„Der emeritierte Papst konnte sich letzte Nacht gut erholen, er ist absolut klar und wach“, teilt Vatikansprecher Matteo Bruni mit. Der Vatikan plant einen Gottesdienst für den schwerkranken früheren Papst.
Laut italienischen Berichten soll der emeritierte Papst schon vor Weihnachten unter Atemproblemen gelitten haben. Nun sollen lebenswichtige Körperfunktionen des 95 Jahren alten Benedikt nachlassen.
Im Streit über die Kölner Hochschule hatte die Düsseldorfer Regierung Kardinal Woelki mit einem Verfahren gedroht. Jetzt macht sie einen Rückzieher. Dass ihre Bedingungen erfüllt wurden, ist fraglich.
Nach zwei Jahren kann Papst Franziskus Weihnachten wieder mit Tausenden Gläubigen im Petersdom feiern. Er wirbt für Nächstenliebe und geißelt Kriege, ohne die Ukraine explizit zu nennen.
In Südanatolien wurden in den letzten Jahren die ältesten Großbauwerke der Welt gefunden. Wie wurden sie errichtet, was fand in ihnen statt? Interview mit dem Grabungsleiter Necmi Karul über neueste Erkenntnisse.
Franziskus hat verfügt, dass im Falle seiner Amtsunfähigkeit ein anderer die Führung der katholischen Kirche übernehmen soll. Das hat noch kein Papst vor ihm öffentlich erklärt.
Bischof Bode habe päpstliche Vorgaben missachtet, werfen ihm Kritiker vor. Sie sehen nun den Vatikan am Zug.
Der slowenische Mosaikkünstler Marko Ivan Rupnik wurde vom Jesuitenorden und vom Papst protegiert. Missbrauchsermittlungen sollen verschleppt worden sein.
Die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken lässt ihrer Verärgerung über den Vatikan freien Lauf – und lobt die deutschen Bischöfe.
Georg Bätzing versuchte, das Positive an der Rom-Reise der deutschen Bischöfe herauszustellen. Doch eine nun veröffentlichte Rede zeigt, wie tief der Graben zwischen dem Vatikan und den Verfechtern des „Synodalen Wegs“ ist.
Luis Tagle gilt manchen in Rom als Franziskus’ Wunschnachfolger für das Papstamt. Jetzt hat Franziskus den Kardinal als Präsidenten des internationalen Caritas-Dachverbandes entlassen – wohl auch wegen Mobbingvorwürfen.
Angesichts von Zahlenspielereien sprechen Opferorganisationen von einem „Witz“. Meinen es Italiens Bischöfe ernst mit der Aufarbeitung?
Zwischen dem Vatikan und den deutschen Katholiken gibt es in wesentlichen theologischen und kirchenrechtlichen Fragen einen Dissens. Wie geht es weiter auf dem Synodalen Weg?
Bei ihrem Ad-limina-Besuch im Vatikan prallen die deutschen Bischöfe mit ihren Reformanliegen ab. Auch in der Causa Kardinal Woelki stößt der Vorsitzende der Bischofskonferenz beim Papst auf taube Ohren.
Das Verhältnis zwischen der katholischen Kirche in Deutschland und dem Vatikan ist seit mehr als sechzig Jahren angespannt. Man schenkte sich nichts. Warum ist das so?
Die Deutsche Bischofskonferenz hatte für Freitag ein zweites Treffen mit dem Papst in Rom angekündigt. Es sollte um das Reformprojekt „Synodaler Weg“ gehen. Doch Franziskus kam nicht. Warum?
Viele Jahre stritt Julius Kardinal Döpfner mit Paul VI. über das Thema Empfängnisverhütung. Hätte sich der Papst von dem Münchner Erzbischof überzeugen lassen, wäre die „Pillenenzyklika“ Humanae vitae so nie geschrieben worden. Stattdessen obsiegte 1968 der Krakauer Erzbischof Karol Kardinal Wojtyla. Zehn Jahre später wurde er zum Papst gewählt.
Nur eine Minderheit der Gläubigen beteiligt sich am „synodalen Prozess“ der Weltkirche. Und am Ende des „gemeinsamen Wegs“ entscheidet der Papst allein.
Öffnet der Synodale Weg die Weltkirche zur Jetztzeit, oder untergräbt er deren Fundament in der Urzeit? Ein katholischer Bischof in den Niederlanden sorgt in der Debatte für einen Eklat.
Das Verhältnis der deutschen Katholiken zum Vatikan hat einen Tiefpunkt erreicht. Daran sind auch die deutschen Bischöfe schuld. Aber nach Canossa müssen sie nicht gehen.
Im Bundesrat droht das Vorhaben am Widerstand der Union zu scheitern, Biden und Xi treffen sich und die deutschen Bischöfe reisen in schwierigen Zeiten zu Papst Franziskus nach Rom.
Der Vatikan soll grüner werden und die Katholiken über den Freitagsbraten nachdenken. Kurz vor dem UN-Gipfel in Ägypten schaltet der Heilige Stuhl in den Klimakampfmodus.
Noch im April war der 73 Jahre alte Geistliche zu einer Audienz im Vatikan gewesen. Nun tritt er zurück, um Jüngeren Platz zu machen und Reformen des Synodalen Wegs zu ermöglichen.