Keine Entspannung bei Unwettern im Südosten Europas
Wassermassen bahnen sich durch Straßen ihren Weg, reißen Menschen und Autos mit: Griechenland erlebt eine Regen-Katastrophe, und ein Ende der sintflutartigen Niederschläge ist nicht in Sicht.
Wassermassen bahnen sich durch Straßen ihren Weg, reißen Menschen und Autos mit: Griechenland erlebt eine Regen-Katastrophe, und ein Ende der sintflutartigen Niederschläge ist nicht in Sicht.
Nicht nur Europa ist aktuell von schlimmen Unwettern betroffen: Bei Überschwemmungen im Süden Brasiliens sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Brasilien ist in Folge des Klimawandels verstärkt von Extremwetterlagen betroffen, wie zuletzt im Juni.
Während ein Hochdruckgebiet über Mitteleuropa hängt, geht im Süden Europas heftiger Starkregen nieder. In der Türkei und in Griechenland werden mehrere Tote gemeldet. Ein Meteorologe erklärt die Lage.
Ein heftiges Unwetter ist über Spanien gezogen. Ein Vater wird vermisst, nachdem das Auto der Familie von Wassermassen fortgerissen worden war. Sein Sohn konnte nach stundenlanger Suche von einem Baum gerettet werden.
Das Unwetter vom Wochenende soll auch am Montag weiter anhalten. Viele Straßen stehen völlig unter Wasser und es kam zu zahlreichen Stromausfällen. Die Behörden raten den Bewohnern, zu Hause zu bleiben.
Tausende Haushalte sind von der Stromversorgung abgeschnitten, mehr als 7000 Bewohner sind zuvor evakuiert worden. Die Böen haben Geschwindigkeiten von bis zu 190 Stundenkilometern erreicht.
Wegen der Gefahr schwerer Überschwemmungen sollen die Einwohner im katalanischen Alcanar ihre Häuser nicht verlassen. Auch der Tod von zwei Männern am Samstag wird auf die Unwetter zurückgeführt.
Die durch Unwetter verursachten versicherten Schäden lagen in der ersten Jahreshälfte bei 1,9 Milliarden Euro und damit leicht unter dem langjährigen Durchschnitt.
Am Donnerstag fegte das Unwetter mit Windgeschwindigkeiten von über 200 km/h über den Golf von Mexiko. Viele Häuser und Fahrzeuge der Küstengemeinden wurden zerstört. Hunderttausende Haushalte waren ohne Strom.
Erdmassen und Geröll haben in einem Schweizer Dorf mehrere Häuser verschüttet. Wenige Stunden später rollte abermals eine Schlammlawine auf die Gemeinde.
Eine Maschine der US-Fluggesellschaft Delta Airlines ist am Dienstag in schwere Turbulenzen geraten. Das Flugzeug konnte sicher in Atlanta landen, einige Passagiere und Crew-Mitglieder wurden jedoch verletzt.
Nach den heftigen Unwettern in Bayern und Österreich beginnt das Aufräumen: Das Kloster Benediktbeuern wurde durch Hagelschlag stark beschädigt. In Bad Bayersoien sind von 400 Häusern 370 betroffen.
Am Sonntag gab es über der Baleareninsel ein schweres Unwetter. Zahlreiche Flüge mussten gestrichen werden, der Notdienst zählte mehr als 300 Einsätze – und zwei deutsche Segler werden vermisst.
Hagel birgt große Risiken – und ist wissenschaftlich kaum verstanden. Windkanäle sollen nun klären, wie die eisigen Körner entstehen.
Am Wochenende fegt ein heftiges Unwetter über Bayern hinweg. Besonders im oberbayerischen Bad Bayersoien sind die Schäden immens: 80 Prozent der Gebäude in dem Ort sind laut Behörden schwer beschädigt worden.
In Südhessen rund 250 Feuerwehreinsätze wegen Unwetter
Als das Unwetter aufzog, waren die Personen mit dem Aufbau des Zelts beschäftigt. Beim Versuch, es gegen den Wind festzuhalten, wurden Dutzende verletzt.
In Bayern und Baden-Württemberg haben Unwetter in der Nacht zum Freitag für schwere Schäden gesorgt. Im Zollernalbkreis wurde ein Mann von einem Baum erschlagen, am Bodensee musste ein Campingplatz mit 900 Menschen geräumt werden.
Das neue Warnsystem funktioniert tadellos: Anlässe für Warnmeldungen sind etwa Unwetter, Brände oder Funde von Weltkriegsbomben.
Das Unwetter ist am Sonntagnachmittag auf die kalifornische Küste getroffen. In Los Angeles wurden etliche Tagesrekorde für Niederschlagsmengen gebrochen. In Mexiko starben zwei Menschen.
Wegen eines heftigen Unwetters in Nürnberg sind die Rettungskräfte zu hunderten Einsätzen ausgerückt. Alleine die Polizei sei zu 300 Einsätzen gerufen worden, sagte ein Sprecher.
Die örtliche Feuerwehr ist wegen Unwettern im Dauereinsatz. Mehrere Unterführungen sind wohl mit Wasser vollgelaufen und eine Familie mit Babys musste aus den Fluten gerettet werden.
Gewitter und Starkregen haben im Rhein-Main-Gebiet Hunderte Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei beschäftigt. Tausende Passagiere strandeten am Flughafen Frankfurt.
Tausende Notrufe waren die Folge von Gewitter und Starkregen im Rhein-Main-Gebiet am Mittwochabend. Die Schäden können noch nicht beziffert werden.
Nachdem eine Gruppe am Samstag von einem Blitz getroffen wird, stirbt ein 35-Jähriger. Nun erliegt ein weiteres Opfer seinen Verletzungen.
In Erfurt und Brandenburg an der Havel ziehen Böen mit bis zu 148 Stundenkilometern über Stadt und Land. „So einen Sturm habe ich noch nie erlebt“, sagt ein Einsatzleiter. Auch im Rest des Landes wird vor heftigen Unwettern gewarnt.
Tagelange sintflutartige Regenfälle haben im Norden Indiens Gebäude und Brücken zerstört. Dabei kamen mindestens 58 Menschen ums Leben. Vielerorts sind Stromleitungen und Kommunikationsnetze gestört.
Nach den schweren Überschwemmungen ist in Norwegen eine wichtige Bahnverbindung unterbrochen. Zwischen Lillehammer und Trondheim stürzte eine 170 Meter lange Eisenbahnbrücke teilweise ein. Verletzt wurde niemand.
In einem Ausflugslokal saßen mehrere Personen an einer Biertischgarnitur unter einem Baum, als dort ein Blitz einschlug. Ein 35-Jähriger ist nun seinen Verletzungen erlegen.
Am Wochenende kommt es zu kräftigen Schauern und Gewittern. Im Süden Deutschlands muss örtlich auch mit schweren Sturmböen und Hagel gerechnet werden.
Nach dem verheerenden Unwetter wurde in Norwegen ein Wasserkraftwerk überflutet, es droht eine Flutwelle. Auch andernorts kam es zu Überschwemmungen und Erdrutschen.
In Schweden und Norwegen ist es aufgrund heftiger Stürme zu Überschwemmungen und Erdrutschen gekommen, viele Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Der schlimmste Teil des Unwetters sei laut meteorologischem Institut jedoch vorüber.
Sturmtief „Hans“ versetzt Skandinavien in den Ausnahmezustand. Nördlich von Stockholm entgleiste ein Zug, im schwedischen Malmö sind 5000 Menschen ohne Strom. Auch über das Baltikum ziehen schwere Unwetter hinweg.
Die Pegel in den Hochwassergebieten Sloweniens und Österreichs sinken. Doch die Zahl der Todesopfer ist inzwischen auf sieben gestiegen – und die Gefahr ist noch nicht gebannt.
Zerstörte Wohnhäuser, verwüstete Straßen und unter Wasser stehende Betriebe haben Unwetter in Slowenien hinterlassen. Die erwarteten Schäden wären ein schwerer Schlag für die Wirtschaft des kleinen Landes.
Infolge eines Unwetters mit Hagelschauern sah es am Wochenende in der norditalienischen Region Friaul-Julisch Venetien aus wie mitten im Winter. In den betroffenen Orten hieß es dann: Schippe raus und schaufeln.