Abi nach acht Jahren bringt Ungleichheit
Über kaum ein Schulthema gibt es so leidenschaftlichen Streit, wie über die Verkürzung des Gymnasiums. Diese Studie beleuchtet einen neuen Aspekt.
Über kaum ein Schulthema gibt es so leidenschaftlichen Streit, wie über die Verkürzung des Gymnasiums. Diese Studie beleuchtet einen neuen Aspekt.
In seinem neuen Bilderbuch widmet sich Jörg Mühle einem altbekannten Konflikt. „Zwei für mich, einer für dich“ zeigt, wie oft die einfache, freche und kluge Lösung ganz nah liegt, führt aber weiter.
Nach dem schlechten Ergebnis von Andrea Nahles bei der Wahl zur SPD-Vorsitzenden stellt sich die Parteispitze demonstrativ hinter sie. Die Linke hofft auf einen Linkskurs der Sozialdemokraten. Und der FDP-Vorsitzende Christian Lindner will die Partei geeint sehen.
Die Deutsch-Israelischen Literaturtage beschäftigen sich in diesem Jahr mit der Frage nach Gerechtigkeit. Am Eröffnungsabend suchen Mira Magén und Clemens Meyer nach einer Antwort – ein wirkliches Gespräch findet allerdings nicht statt.
In rund sieben Monaten ist Landtagswahl in Hessen. Der Staatsgerichtshof muss sich deshalb mit seiner Entscheidung über die Rechtmäßigkeit der Wahlkreisreform beeilen.
In einer Talkshow sagte Peterson, ein Grund dafür, dass Frauen weniger verdienen, sei, dass sie weniger konfrontativ aufträten.
Hohe Bonuszahlungen und starke Gehaltsunterschiede können die Gesellschaft ins Wanken bringen. Das beste Mittel gegen Neidgefühle ist Transparenz und eine umfassende Informationskultur.
Laut der neuen Oxfam-Studie ist die extreme Ungleichheit von Reichen und Armen immer noch „katastrophal“. Doch die Methoden der Organisation geraten immer wieder in Kritik.
Die AfD frohlockt, Lindner mahnt – die Linke spricht gar von Selbstmord: Das knappe „Ja“ der SPD zu Koalitionsgesprächen mit der Union ruft gemischte Reaktionen hervor. Die Kanzlerin ist ganz zufrieden.
Alle Reformen werden nicht viel bewegen, wenn die SPD nicht zu der Erkenntnis gelangt, wer sie ist und für wen sie Politik machen will. Ein Gastbeitrag über die Heimatlosigkeit der Sozialdemokratie.
Geht die Schere zwischen Arm und Reich auseinander? Dazu gibt es viele unterschiedliche Zahlen und eine eindeutige Antwort. Aber die gefällt nicht jedem.
Thomas Piketty hat mit umstrittenen Zahlen zur Ungleichheit Furore gemacht – und dabei harte Kritik auf sich gezogen. Jetzt stellt er andere Daten zur Verteilung des Einkommens in der Welt zusammen – und verleitet zu falschen Schlüssen.
Internet, Smartphone und Laptops verändern dramatisch das Aufwachsen von Jungen und Mädchen weltweit. Der Unicef-Jahresbericht warnt vor Risiken, erkennt aber auch Chancen.
Die EU will den Widerspruch zwischen Sparpolitik und sozialer Gerechtigkeit auflösen. Aber das Vorhaben ist in doppelter Hinsicht problematisch.
Der Aufschwung in Europa hat Folgen: Auf dem Kontinent geht es wirtschaftlich gerechter zu, haben Fachleute der Bertelsmann-Stiftung ermittelt. Das gilt aber nicht überall gleichermaßen.
Deutschland geht es viel besser als vor zehn Jahren, stellen internationale Statistiker fest. Gleichzeitig gibt es so manche Ungleichheit – und dabei geht es nicht unbedingt ums Geld.
Die einen kämpfen sich nach oben, die anderen werden hinauf geschoben, und wer unten bleibt, fragt sich, was das mit sozialer Gerechtigkeit zu tun haben soll. Kein Wunder, dass Gleichstellung einen schlechten Ruf hat
Ungleichheit bekämpfen und Wettbewerb stärken: Zwischen diesen Polen suchen Union, FDP und Grüne einen Kompromiss in der Steuerpolitik. Dabei sind einige Pläne realistisch und wünschenswert, andere hingegen nicht.
Sigmar Gabriel nimmt die Wahlkampfstrategie seiner Partei aufs Korn. Die SPD will er damit warnen. Und auch klarmachen, dass er die Sache nicht verbockt hat.
Der frühere SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat seiner Partei vorgeworfen, im Wahlkampf die falschen Themen gesetzt zu haben. Besonders die Fixierung der Partei auf die soziale Gerechtigkeit sei ein Fehler gewesen. In der SPD-Führung versteht man die Kritik nicht.
Rückschritt statt Fortschritt: Nach einem neuen Ranking des World Economic Forums hat sich die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen im vergangenen Jahr verschärft.
Zu viel Ungleichheit schadet dem Wirtschaftswachstum - der Internationale Währungsfonds präsentiert eine hochbrisante These, die mit seiner Tradition kollidiert. Besonders ein wichtiges Land haben seine Fachleute im Visier.
Melania Trump wird mal wieder in den sozialen Medien verspottet, Peter Kraus muss unters Messer, und Madonnas Stalker kauft sich ein neues Auto – der Smalltalk.
Wäre die moderne Welt tatsächlich eine echte Klassengesellschaft, würde sie nicht mehr funktionieren. Doch woran liegt das eigentlich?
Von „sozialer Gerechtigkeit“ zu reden, hört sich irgendwie gut an. Doch sie ist unvereinbar mit den Prinzipien einer liberalen Gesellschaft.
Die Linke hat ein strategisches Problem: In manchen Regionen Deutschlands tritt sie als Volkspartei an – und versinkt dabei im politischen Establishment. Besonders deutlich wird das in ihren brandenburgischen Hochburgen.
Fast 80 Prozent der Deutschen meinen, dass es hierzulande an sozialer Gerechtigkeit fehle. Doch für lediglich ein Viertel der Wähler ist das Thema bei der Bundestagswahl am wichtigsten. Nur bei zwei Gruppen ist das anders.
Rund vierzig Prozent der Beschäftigten haben niedrigere Reallöhne als noch vor zwanzig Jahren, heißt es in einem Papier des Ministeriums. Die Ungleichheit sei auf einem historisch hohen Niveau.
Internationale Popstars stellen sich in den Dienst der guten Sache: Coldplay & Co unterstützen „Weltbürger“ im Kampf gegen Armut. Sie treten vor dem G20-Gipfel in Hamburg kostenlos auf. Auch politische Größen sind dabei.
Neue Studien zeigen, dass Frauen in der Wissenschaft unterrepräsentiert sind. Aber brauchen wir deswegen eine Frauenquote für akademische Publikationen? Eine Glosse.
Die Wirtschaftsorganisation OECD fordert mehr Umverteilung und höhere Staatsausgaben. Deutsche Ökonomen halten die Ratschläge zumindest für zweifelhaft. Eine Analyse stört sie besonders.
Die Ungerechtigkeitsdebatte in Deutschland ist überzogen und birgt die Gefahr politischer Fehlentscheidungen. Der Korrekturbedarf liegt nicht dort, wo ihn die lautesten Kritiker vermuten. Ein Gastbeitrag.
Martin Schulz muss dringend sein Image aufpolieren. Der SPD-Spitzenkandidat setzt weiter auf Nähe zum Wähler. Die sucht er jetzt auf Twitter - mit einer Frage nach Gerechtigkeit.
Schulz hat das Zeitfenster für einen Imagewechsel nicht genutzt. Nun läuft er Merkel hinterher. Es ist Zeit für ihn, sich einige Fragen abermals zu stellen.
Martin Schulz hat mehr soziale Gleichheit versprochen – und ist damit gescheitert. Unter Gerechtigkeit verstehen die Deutschen etwas anderes.
Der Kandidat lobt Umverteilung, aber auch Wachstum. Und, besonders deutlich: Europa. Wessen Geistes Kind ist Macron also? Eine Einordnung.