Der Gesellschaftsvertrag steht auf dem Spiel
Radikal und durchgerechnet: Der britische Ökonom Anthony Atkinson präsentiert in seinem neuen Buch Vorschläge zum Abbau von zunehmender sozialer Ungleichheit.
Radikal und durchgerechnet: Der britische Ökonom Anthony Atkinson präsentiert in seinem neuen Buch Vorschläge zum Abbau von zunehmender sozialer Ungleichheit.
Weit weg von deutschen Wahlpleiten kümmert sich die Kanzlerin um die lahmende Weltwirtschaft und die Verlierer der Globalisierung.
Laut einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln ist die Ungleichheit der Einkommen zuletzt nicht gewachsen - im Gegenteil. Bei den Vermögen sieht es etwas anders aus.
Die Menschen träumen von einer besseren Zukunft in den Metropolen. Damit entstehen mehr Armutsquartiere. Dabei steigt die Ungleichheit weiter, und das Land verödet.
Akademiker bleiben gerne unter sich, das ist jetzt auch auf dem Heiratsmarkt zu beobachten. Für die Gesellschaft heißt das nichts Gutes.
Die genetische Revolution wird die Natur fundamental verändern. Doch was wird aus der Erde, wenn der Mensch sie gestaltet? Und welchen Beitrag kann die christliche Ethik zu der neuen Schöpfungsgeschichte leisten? Ein Gastbeitrag.
Roboter nehmen Menschen Arbeitsplätze weg. Mit diesem Argument wird für das Grundeinkommen geworben. Doch der Chefökonom des Weißen Hauses sieht das anders.
Die soziale Ungleichheit sei zu groß, wird oft moniert mit dem Hinweis, wie ungleich die Vermögen in Deutschland verteilt seien. Doch wenn Rentenanwartschaften zum Vermögen gezählt werden, schrumpft die Ungleichheit deutlich.
Umverteilung haben wir genug: von unten nach oben. Aber Gerechtigkeit gibt es nur durch mehr Gleichheit. Deswegen müssen die Grünen ihren vorauseilenden Gehorsam gegenüber der Wirtschaft ablegen. Ein Gastbeitrag.
Die Flüchtlingskrise hat der Migrationsforschung enormen Bedeutungszuwachs verschafft. Sie ist jetzt eine politische Stimme, die Fehleinschätzungen der Politik korrigieren will.
Das Brexit-Votum rüttelt die Finanzbranche auf, jetzt warnen gerade die Banker vor Ungleichheit. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie.
Wir Briten sind keine Freunde von politischen Ideen, und als alte Krämernation betrachten wir die EU ohnehin nur unter pekuniären Aspekten – eine krasse Fehleinschätzung. Ein Gastbeitrag.
Aus der Gesellschaft des sozialen Aufstiegs ist eine Gesellschaft des Abstiegs, der Prekarität und Polarisierung geworden. Wie konnte das passieren?
Ungleichheit schadet dem Wachstum, Umverteilung ist nützlich: So ist es in den Schlagzeilen der vergangenen Monate zu lesen. Vielleicht ist das ein Fehlschluss.
Papst Franziskus verdammt die „absolute Autonomie der Märkte“ und preist staatliche Eingriffe und Sozialprogramme. Sein Heimatland Argentinien zeigt: Dies ist eine Sackgasse. Die katholische Soziallehre hat einen blinden Fleck.
Es ist in Mode gekommen, soziale Ungleichheit zu beklagen. Doch tatsächlich profitieren wir alle davon.
1980 war das Chefgehalt in den Vereinigten Staaten „nur“ 42-mal so hoch wie das der Belegschaft. Dennoch gibt es in den letzten Jahren auch eine positive Entwicklung.
Es bringt nichts, nur die AfD für alles verantwortlich zu machen – das merkt man jetzt auch in der SPD. Das könnte ihre letzte Chance sein, eine Volkspartei zu bleiben.
Sigmar Gabriel führt die SPD zurück zu ihrem alten Trauma. Das Reden über die Fehler der Agenda 2010 lenkt ab von Fehlern jüngeren Datums und soll die Reihen schließen.
In einer phantastischen Erzählung erklären zwei Gastautoren, wie sich Einkommen in Körpergröße umwandeln lässt. Ein Hartz-IV-Empfänger würde so nur 18 Zentimeter groß. Wie steht es mit anderen? Ein Vergleich.
Die Ungleichheit der Einkommen steigt in Asien schneller und ist größer als im Rest der Welt. Das analysiert der Internationale Währungsfonds. Ist das ein Problem?
Der weltgrößte Staatsfonds will bald Prinzipien zu einer angemessenen Bezahlung für Top-Manager vorstellen. Die Institution ist an mehr als 9000 Unternehmen beteiligt.
In Deutschland geht es im Großen und Ganzen gerecht zu, findet der Finanzminister. Im Interview spricht er über gefühlte Ungleichheit, Manager-Boni und die Unterschiede zur AfD.
Der Weg zur „diconomy“ ist unumkehrbar. Doch lässt sie sich auch mit sozialer Gerechtigkeit verbinden? Dazu ist die Vorbereitung der Gesellschaft notwendig. Ein Gastbeitrag.
In Dänemark bestehen zwischen Kindern die geringsten sozialen Unterschiede, in Israel die größten. Das hängt laut Unicef auch mit der jeweiligen Politik zusammen.
Wie sieht die Zukunft des Sozialstaats aus? Der DDR-Forscher Klaus Schroeder beklagt die Debatte über die Ungleichheit. Wichtige Punkte fehlen, sagt er.
Massenarbeitslosigkeit hat vielen Kindern Armut gebracht. Und auch die Jüngsten in unser Gesellschaft nehmen Ungleichheit wahr. Was ist zu tun?
Die Politik der Zentralbanken kommt vor allem den Reichen zugute – so lautet jedenfalls ein häufiger Vorwurf. Wissenschaftler sehen das allerdings differenzierter.
Forscher bescheinigen Deutschland eine wachsende Ungleichheit. Doch Vorsicht ist geboten. Die Statistik hat ihre Tücken und Verteilungskämpfer geben sich gerne übereifrig.
Braucht es mehr Umverteilung, wenn es mehr Ungleichheit gibt? Das könnte man meinen. Doch in Wirklichkeit funktioniert die Weltgeschichte ganz anders.
Der Philosoph Harry G. Frankfurt hat kein Problem mit der Ungleichheit. Entscheidend sei nicht, dass jeder dasselbe hat, sondern dass jeder genug hat.
Eine Studie der OECD kommt zu dem Ergebnis, Ungleichheit bremse das Wachstum. Kölner Forscher haben sie geprüft – und verworfen. Mit welcher Begründung?
Ungleiche Einkommen bremsen die Wirtschaft, behauptet die OECD. Doch die Gesamtschau der Studien ergibt ein anderes Bild. Hat die OECD also unrecht?
Die Ungleichheit in Deutschland ist hoch. Das gefährdet den Wohlstand künftiger Generationen. Mehr Staat oder mehr Steuern sind nicht die Rettung. Sondern: Mehr Chancen. Ein Gastbeitrag.
In Deutschland gehen die oberen und die unteren Einkommen immer stärker auseinander - hat eine Studie der KfW herausgefunden. Diese Ungleichheit hat aber auch Vorteile.
Wachsende Ungleichheit wird besonders laut von denen beklagt, die von der Umverteilung leben. Dabei werden die Unterschiede zwischen armen und reichen Ländern immer kleiner. Doch das zu sagen, gilt als unpopulär.