Lügen und Protzen
Das neue Buch von Watergate-Journalist Bob Woodward bringt Donald Trump in Erklärungsnöte. Es zeigt einen Präsidenten, der die Gefahr durch das Coronavirus bewusst herunterspielt und sich mit geheimen Waffensystemen brüstet.
Das neue Buch von Watergate-Journalist Bob Woodward bringt Donald Trump in Erklärungsnöte. Es zeigt einen Präsidenten, der die Gefahr durch das Coronavirus bewusst herunterspielt und sich mit geheimen Waffensystemen brüstet.
Donald Trump fiel im Frühjahr mit verharmlosenden Äußerungen zur Gefahr durch das Coronavirus auf. Aus Interview-Mitschnitten geht nun hervor, dass er damals die gravierenden Risiken durchaus kannte.
Wer im Netz bewegte Bilder senden will, ist bei der Videoplattform, die zu Google gehört, richtig. Doch nicht alles erscheint. Es wird gesiebt und gelöscht, millionenfach, ganz automatisch.
Naomi Osaka nutzt ihre Popularität und Reichweite, um auf Rassismus aufmerksam zu machen. Der japanische Tennisstar verarbeitet dabei auch eigene Erfahrungen.
Amerikanische Sportmedien halten sich traditionell zurück, was Politik angeht. Die jüngsten antirassistischen Streiks und Spielausfälle in den Profiligen aber könnten das ändern – weil sie populär sind.
Aus der Not eine Tugend machen: Die Inszenierung „Atem/Souffle“ im Hessischen Staatstheater verknüpft die Themen Corona und Rassismus. Und legt damit einen unkonventionellen Neustart hin.
Trotz landesweiter Proteste gegen Rassismus sollen amerikanische Behörden nach Willen ihres Präsidenten keine Gelder mehr ausgeben für „spaltende, un-amerikanische Propaganda-Trainingseinheiten“, die suggerierten, Amerika sei „ein von Natur aus schlechtes Land“.
Nach Trump reist nun auch Präsidentschaftskandidat Joe Biden in die Stadt in Wisconsin. Beide Besuche hätten unterschiedlicher nicht ausfallen können.
In Amerika kommt es seit dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd im Mai durch einen weißen Polizisten in zahlreichen Städten zu Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt.
Der Kabinettsausschuss berät nach den Ausschreitungen am Wochenende in Berlin über konkrete Schritte gegen Rechtsextremismus. Erste mögliche Maßnahmen sollen im Oktober präsentiert werden.
Donald Trump nutzt Kenosha als Bühne für seinen Wahlkampf. Die große Gegendemonstration bleibt jedoch aus. Die afroamerikanische Community veranstaltet ein Nachbarschaftsfest – mit Barbecue und Covid-Tests.
Der 29 Jahre alte Mann sei angehalten worden, weil er gegen Radfahrvorschriften verstoßen habe, heißt es von der Polizei. Wegen einer halbautomatischen Waffe, die er fallen gelassen habe, hätten die Beamten das Feuer eröffnet.
Mit deutlichen Worten zum Thema Rassismus wendet sich Deutschlands Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger vor den anstehenden Länderspielen in der Nations League an die Öffentlichkeit. Dabei spricht er auch eine Forderung aus.
Amerikas Präsident legt nahe, dass der 17 Jahre alte mutmaßliche Todesschütze von Kenosha aus Notwehr gehandelt hat. Am Dienstag will Donald Trump die Stadt besuchen – obwohl ihn Bürgermeister und Gouverneur ausgeladen haben.
Jello Krahmer ringt für seine Heimat Deutschland. Warum können das so viele nicht akzeptieren? Nun spricht er über den Kampf gegen deutschen Alltagsrassismus – und verrät, was er schon alles erleben musste.
Der Rahmen war wesentlich kleiner als zu Martin Luther Kings Zeiten, aber trotz Corona kamen Tausende zur Antirassismus-Demo in Washington. Dabei wurde wieder einmal klar, dass nicht alle in die gleiche Richtung marschieren wollen.
Tausende Menschen sind in der Hauptstadt Washington zu einem Protestmarsch gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Schwarze zusammengekommen. Die Demonstranten versammelten sich unter dem Motto „Nehmt euer Knie aus unseren Nacken" vor dem Lincoln Memorial.
Sportler protestieren gegen Polizeigewalt. Donald Trump lästert, auch seine Sekundanten melden sich mit deutlichen Worten. Nun vermittelt offenbar einer der größten Basketballspieler der Geschichte in der aufgeheizten Debatte.
Tennisstar Naomi Osaka verzichtet beim Masters-1000-Turnier auf ihr Halbfinale und schließt sich der Protestwelle gegen Rassismus und Polizeigewalt an.
Der Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt erreicht eine neue Stufe: Die Milwaukee Bucks verzichten auf ihr Playoff-Spiel gegen Orlando Magic - und treten eine Welle der Solidarität und des Protests los. Die Konsequenzen sind offen.
Am rechten Rand der Republikaner wächst die Subkultur der Verschwörungs-Phantasten von „Q-Anon“. Viele Frauen wirken daran mit – und verbreiten die Botschaft auf ihre ganz eigene Art.
Wieder erschüttert Polizeigewalt gegen einen schwarzen Bürger die Vereinigten Staaten: Während Trump gewaltsame Proteste in Wisconsin schnell unterbinden will, kommen von der Familie des Verletzten dramatische Worte.
Der neue Fall von Polizeigewalt in den Vereinigten Staaten entwickelt sich zum Politikum. Joe Biden schaltet sich ein, die Republikaner warnen vor voreiligen Schlussfolgerungen.
In rund 30 Städten haben Tausende bei Kundgebungen in ganz Deutschland an die Opfer des Terroranschlags von Hanau erinnert. In Hanau selbst gingen nur rund 250 auf die Straße – wegen der Corona-Pandemie.
Tausende wollten am Samstag der neun Menschen gedenken, die ein rassistisch motivierter Schütze vor einem halben Jahr in Hanau tötete. Verhindert wird die Demo von einem Virus, das derzeit die ganze Welt beschäftigt.
Nach Rassismuskritik soll die Mohrenstraße im Berliner Bezirk Mitte umbenannt werden. Sie soll künftig den Namen des ersten bekannten Philosophen afrikanischer Herkunft in Deutschland tragen.
Im Jahr 1965 trafen sich in Cambridge James Baldwin und William F. Buckley Jr. zu einer öffentlichen Diskussion über den Preis des amerikanischen Traums. Hatten die Schwarzen ihn bezahlt? Rückblick auf eine historische Debatte.
Nichts ist unveränderlich: Die Pulitzer-Preisträgerin und „New York Times“-Journalistin Isabel Wilkerson zeigt in ihrem neuen Buch, wie hartnäckig die sozialen Hierarchien in den Vereinigten Staaten verteidigt werden.
Um Rassismus und Vergessen entgegenzuwirken, will die CDU Schulexkursionen zu KZ-Gedenkstätten fördern.
Filiz Kaya ist mit zwei Kulturen aufgewachsen. Vor 40 Jahren kam sie mit ihren Eltern nach Deutschland. Ausgrenzung und Rassismus hat sie hier kaum erlebt.
Man hat Donald Trumps Auftritte in den letzten Monaten häufig mit denen des ehemaligen Präsidenten Richard Nixon verglichen. Über das Drama rassistischer Wahlkampfstrategien von Nixon bis Trump.
Die Ehefrau von Prinz Harry, Meghan Markle, hat sich bei einem öffentlichen Auftritt in den Vereinigten Staaten zu Rassismus und ihrer Rückkehr in ihr Heimatland geäußert.
Wieder knien Sportler in den Vereinigten Staaten bei der Nationalhymne, um gegen Rassismus zu demonstrieren. Diesmal aber werden sie dafür von eigenen Fans ausgebuht. Ein Spieler versteht die Welt nicht mehr.
Ein Jugendtrainer des FC Bayern soll rassistische Ausdrücke benutzt haben. Vorstandschef Rummenigge zeigt sich erbost. Die Bayern-Spieler Goretzka und Kimmich engagieren sich gegen das Vergessen.
Als Sammelbüchsen dienten die „Nickneger“ eigentlich einem humanitären Zweck. Sind sie trotzdem auch ein Zeichen für deutschen Rassismus?
Der Streit zwischen dem amerikanischen Präsidenten und mehreren Basketball-Stars aus der NBA geht mit sehr deutlichen Worten weiter. Derweil soll die Football-Liga NFL pünktlich starten – aber nur, wenn die Profis nicht während der Hymne knien.