Hofnarr ist keine Beleidigung
Die Öffentlichkeit echauffiert sich über ein Wort, das Kanzler Scholz an den Berliner Kultursenator Joe Chialo gerichtet haben soll: Aber ist „Hofnarr“ wirklich eine rassistische Beleidigung?
Die Öffentlichkeit echauffiert sich über ein Wort, das Kanzler Scholz an den Berliner Kultursenator Joe Chialo gerichtet haben soll: Aber ist „Hofnarr“ wirklich eine rassistische Beleidigung?
Im Kasseler Rassismusskandal legt der Oberbürgermeister dem Direktor der Museumslandschaft den Rücktritt nahe. David Zabel, der von Martin Eberle beleidigt wurde, wirft der Lokalzeitung Täter-Opfer-Umkehr vor.
Als erster regierender US-Präsident will Donald Trump den Super Bowl in New Orleans besuchen. Das sorgt für Wirbel – auch weil ein Slogan gegen Rassismus vor dem NFL-Finale plötzlich verschwindet.
Am 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz sehen Überlebende die Welt an einem gefährlichen Abgrund. Die fast 100 Jahre alten Zeitzeugen berichten über das NS-Vernichtungslager, so lange sie noch können.
Das Gedenken an zwei Völkermorde vereint heute Juden, Deutsche und Ruander. Es wäre verfehlt, die Leiden gegeneinander auszuspielen.
Ein weiterer Rassismus-Vorfall in Spaniens Fußballliga überschattet das enttäuschende Remis des FC Barcelona gegen den abstiegsgefährdeten FC Getafe. Trainer Hansi Flick greift anschließend zu scharfen Worten.
Die Reaktionen auf den Meinungsbeitrag von Elon Musk in der „Welt“ zeigen, wie klein Journalisten, Professoren und Politiker in Deutschland denken. Sie kapieren nicht, worum es wirklich geht.
Die Verurteilten sollen Anhänger Maccabi Tel Avivs angegriffen und getreten und im Internet zu Gewalt aufgerufen haben. Bei den Ausschreitungen wurden im November fünf Israelis schwer verletzt.
„Lumumba“ steht unter Rassismusverdacht. Dabei ist das nur einer von vielen nach großen Persönlichkeiten benannten Drinks. Auch die „Bloody Mary“ hat einen historischen und wenig amüsanten Hintergrund.
Weil die Wände mit ausländerfeindlichen Parolen beschmiert waren, galt der Brand eines Wohnhauses schnell als Brandanschlag. Die Staatsanwaltschaft aber hat die Bewohner wegen Brandstiftung angeklagt. Nun beginnt in Hanau der Prozess.
In Frankfurt wird über den Namen eines Heißgetränks auf dem Weihnachtsmarkt gestritten. Doch ist es nur der dünne Aufguss einer an sich berechtigten Debatte.
Die Frankfurter Debatte um ein mit Rum angereichertes Kakaogetränk erreicht auch die anderen Weihnachtsmärkte der Region. Der Name „Lumumba“ ist jetzt tabu. Dafür gibt es neue Glühweintassen.
Eine heiße Schokolade mit Rum soll auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt nicht mehr „Lumumba“ heißen. Wie eine Diskussion um einen Namen zum Thema zwischen Weihnachtsbuden wird.
Das Buch der Kabarettistin sorgte im Frühjahr für Streit: Eine Bloggerin sah sich darin rassistisch angegriffen. Vor Gericht gewann Gruber allerdings. Nun erscheint dennoch eine Neuauflage.
Eine als rassistisch eingestufte Bemerkung über seinen koreanischen Teamkollegen Heung-Min Son kommt Tottenham-Profi Rodrigo Bentancur teuer zu stehen. In der Premier League fehlt er seinem Team bis Weihnachten.
Schuld ist das Schlüsselthema der extremen Rechten – und Beleg für die zerstörerische Kraft der Identitätspolitik. Eine Dankesrede bei der Verleihung des Frank-Schirrmacher-Preises.
Der Franzose war Fußball-Weltmeister, heute ist er Ehrendoktor und Aufklärer. Lilian Thuram kämpft gegen Rassismus und sagt: „Dann denkt man, man braucht die anderen nicht. Das ist gefährlich.“
Der Zeichner Dany und der Szenarist Yann gelten als Legenden des Comics. Für ihren Band „Spirou und die blaue Gorgone“ haben sie jetzt so viel Gegenwind bekommen, dass der Verlag ihn zurückzieht.
Mit dem Hessischen Integrationspreis werden Initiativen ausgezeichnet, die sich gegen Rassismus und Antisemitismus einsetzen. Das Preisgeld wird auf unterschiedliche Initiativen aufgeteilt.
Kann Kunst anders ermitteln als Polizei und Justiz? Anhand eines Filmwochenendes in Hanau, Frankfurt und Offenbach kann das Publikum das Prinzip selbst nachvollziehen. Im Fokus stehen Rassismus und rechtsextreme Gewalt.
Erst Udo Lindenbergs „Oberindianer“ und jetzt Helene Fischers „Aramsamsam“: Ein Lied auf ihrem Kinderlieder-Album soll diskriminierend sein. Wir haben bei einem Musikethnologen nachgefragt.
Lucy Gasser und Anna von Rath zeichnen die Debatte um eine gendergerechte und rassismuskritische Sprache nach. Für sie ist klar: Der Sprachwandel muss forciert werden, damit die Welt gerechter wird. Leider kommen die Gegenargumente zu kurz.
Eine Rassismusdebatte: Die Berliner Stiftung Humboldt Forum hat beschlossen, bei einer Aufführung von Udo Lindenbergs „Sonderzug nach Pankow“ das Wort „Oberindianer“ wegzulassen.
Darf man die nordamerikanischen Ureinwohner Indianer nennen? Allerdings, sagt die Vorsitzende des Verbands der Native Americans in Deutschland. Sie beklagt, der Begriff werde aus Unwissenheit kritisiert. Es wäre nicht das erste Mal.
Dem türkischen Politikwissenschaftler Kenan Engin wird von seiner Hochschule gekündigt – weil er Diskriminierung publik gemacht hat?
Zum 20. Mal prämiert der Deutsche Fußball-Bund Initiativen, die sich für Demokratie und Menschenwürde sowie gegen Diskriminierung jeder Art einsetzen. Die Verleihung steht auch im Zeichen des 7. Oktober.
Fünf Jahre nach dem Anschlag von Halle wird mit einer Feier an die Opfer erinnert. Ministerpräsident Haseloff gedenkt der brutal ermordeten Menschen – und fordert mehr Einsatz gegen Rechtsextremismus.
In einem Testspiel mit seinem damaligen Klub Como 1907 soll Marco Curto den Südkoreaner Hwang Hee-chan beleidigt haben. Der italienische Klub spricht von einem „unverhältnismäßig aufgeblasenen“ Vorfall.
In der F.A.Z. haben Cem Özdemir und Ninve Ermagan ein Tabuthema der Linken aufgegriffen: Die Gewalt von patriarchal geprägten Männern an Frauen. Wie wichtig das ist, deuten die Reaktionen an. Insbesondere ein offener Brief.
Cem Özdemir hat in der F.A.Z. ein Problem benannt, das die Linke nicht wahrhaben will: die Gewalt von Männern mit Migrationshintergrund gegen Frauen. Im Internet wird Özdemir als Rassist gescholten. Das ist Unsinn. Ich weiß, wovon ich rede.
Sissi Chen teilt auf Instagram mit viel Erfolg chinesische Rezepte. Im Interview spricht sie über ignorante Esser, kulinarische Wertschätzung – und verrät ihr Rezept für Mapo Tofu.
Der amerikanische Schriftsteller Ta-Nehisi Coates meldet sich mit einem neuen Buch zurück: „The Message“. Seine Generalabrechnung mit Israel macht es sich zu einfach.
Beim wahlentscheidenden Thema kommt es auf den Unterschied zwischen Aslysuchenden und Arbeitsmigranten an: Was wir Zuwanderern in diesem Land geben wollen – und was wir von ihnen fordern müssen.
Eine Studie über Polizeiarbeit besagt, dass „rassistische Diskriminierung“ durch Routine gefördert werden kann. Doch was soll daraus folgen? Die Beamten arbeiten auf Grundlage ihrer Erfahrung – und so muss es auch bleiben.
Elon Musk schießt gegen Taylor Swift – und mischt dabei Frauenverachtung und Rassismus. Die gängige Erklärung der Anziehungskraft solcher Rhetorik mit einem Gefühl des „Zurückbleibens“ besonders unter jungen Männern greift zu kurz.
Haitianische Migranten würden in Springfield Haustiere essen: Mit dieser Falschbehauptung sorgte Donald Trump für Aufsehen. Nun gab es in der Kleinstadt eine Bombendrohung.