Rot für Spieler, die Trikot vor den Mund ziehen
FIFA-Präsident Gianni Infantino fordert im Kampf gegen Rassismus eine besondere Maßnahme. Spieler, die beim Sprechen ihren Mund bedecken, sollen vom Platz gestellt werden.
Wieder sind in Deutschland rassistische Gesänge in einer Diskothek angestimmt worden. Diesmal waren es Kinder und Jugendliche ab elf Jahren im brandenburgischen Falkenberg. Was der Club-Betreiber dazu sagt.
FIFA-Präsident Gianni Infantino fordert im Kampf gegen Rassismus eine besondere Maßnahme. Spieler, die beim Sprechen ihren Mund bedecken, sollen vom Platz gestellt werden.
Eine Woche nach dem Rassismus-Eklat lässt Real-Star Vinícius im Rückspiel gegen Benfica wieder ein Tor und einen Jubel für sich sprechen. Ein Hitlergruß auf den Rängen sorgt jedoch für den nächsten Aufreger.
Letztes Hindernis für Bau des Riederwaldtunnels weicht. Rassismus im Kommunalwahlkampf. Planung für Umspannwerk ruht. Größeres Abschiebezentrum am Flughafen. Mehlwurmwaffeln in Marburg. Der F.A.Z.-Podcast Rhein-Main Feierabend-Briefing informiert über die Themen der Region.
Bayern-Trainer Vincent Kompany bricht mit seiner Kritik an José Mourinhos Verhalten einen Ehrenkodex. Damit erinnert er seine Branche daran, warum manches ausgesprochen werden muss.
Der Clásico gegen Dortmund? Drohende Gelb-Sperren? Das Frankfurt-Heimspiel? Das alles ist nach einem Zwölf-Minuten-Statement von Bayern-Coach Kompany zum Thema Rassismus nicht mehr ganz so wichtig.
Rassismus, menschliche Hybris, Ausbeutung der Natur: Christoph Nußbaumeders Roman „Das Herz von allem“ verhandelt die großen Themen der Kolonisierung Amerikas. Sprachlich ist er allerdings misslungen.
Liegt die Wurzel der heutigen Cancel Culture in der Schreckensherrschaft der Jakobiner und vor allem im Denken der Aufklärung? Dieser Frage gehen wir in der dritten Folge unserer Kulturkampf-Serie im F.A.Z. Geschichtspodcast nach.
Unbekannte haben einen jungen Mann in Erfurt brutal niedergeschlagen. Hintergrund könnte ein rassistisches Motiv sein.
Die US-Regierung will gleichgesinnten Kräften in Europa finanziell unter die Arme greifen. Wir sprechen mit der Amerikaexpertin Clüver Ashbrook über Hintergründe und Folgen.
Donald Trump teilt ein Video, das Michelle und Barack Obama als Affen darstellte. Später rudert das Weiße Haus zurück, Trump selbst will „keinen Fehler“ gemacht haben. Alles nicht so schlimm?
Der HRW-Jahresbericht zeigt, wo Rechte systematisch untergraben werden. Länder wie Afghanistan, Iran und Russland stehen auf der Liste. Aber auch Deutschland verliert demnach an Glaubwürdigkeit.
Mit dem Historiker Götz Aly diskutieren wir die immer wieder auftauchende These, dass die Nationalsozialisten links waren. Die erste Folge unserer vierteiligen Serie zum Kulturkampf im neuen F.A.Z.-Geschichtspodcast.
Lobbygruppen, die in den USA Bücher aus Bibliotheken verbannen wollen, knüpfen an einen jahrzehntealten Kulturkampf an. Dabei bringen sie vor allem Schwarze, Queere und Frauen zum Schweigen.
Wer bekommt die Zugänge in die Führungsetagen? Wer gilt als Straßenfußballer? Und warum werden muslimische Spieler härter bestraft? Eine Forscherin erklärt, wie der strukturelle Rassismus den deutschen Fußball prägt.
Nach dem Rassismus-Vorfall gegen einen Schalker Spieler kommt Lokomotive Leipzig mit einer reduzierten Strafe davon. Zeugen berichten im DFB-Sportgericht von Affenlauten und einer „aggressiven Grundstimmung“ in Leipzig.
Vor mehr als hundert Jahren ließ der Frankfurter Zoo in sogenannten „Völkerschauen“ Menschen aus kolonialen Gebieten teils wie Zootiere vorführen. Nun untersuchen Historiker das damalige Vorgehen.
„Kindisch und dumm“: Mehrere Abgeordnete der finnischen Rechtspopulisten solidarisieren sich mit einer zurückgetretenen Schönheitskönigin. Nun streitet die Regierung in Helsinki über Rassismus.
Eine fragwürdige Geste hat der amtierenden Miss Finnland den Titel gekostet. Sie behauptete zunächst, sie habe nur versucht, Kopfschmerzen wegzumassieren.
Statistiken belegen einen Zusammenhang zwischen Migration und Kriminalität. Trotzdem bestimmen Emotionen und Tabus den öffentlichen Diskurs.
Als die sechsjährige Ruby Bridges aus New Orleans im November 1960 zum ersten Mal die Schule besuchte, schlug dem afroamerikanischen Mädchen Hass von Weißen entgegen. Ihr Mut half, die Rassentrennung zu überwinden.
Die Liste wird von Tag zu Tag länger: Ausgerechnet in den USA, dem Land der Meinungsfreiheit, sollen immer mehr Bücher verboten werden. Das betrifft vor allem Literatur, die queere Liebe oder Rassismus verhandelt.
Zunächst folgte die Stadtbild-Debatte der sattsam bekannten Dramaturgie. Neuerdings gibt es allerdings Ansätze für die dringend notwendige Differenzierung.
Nicht erst in Istanbul wurde Deniz Undav Ziel antikurdischer und antijesidischer Hetze. Tuğba Tekkal kennt diesen Rassismus. Er bedroht unsere Gesellschaft – aber Fußballfans kennen das Gegenmittel.
Im Kampf gegen den Rassismus ist ein erzrassistisches Wort sagbar geworden. Es kommt eben darauf an, wer es ausspricht. Und wem es gilt.
Glänzend: In ihrem ersten Roman „Daily Soap“ macht sich die Schweizerin Nora Osagiobare über den alltäglichen Rassismus in ihrem Land lustig.
Thomas Chatterton Williams weist auf die blinden Flecken des Antirassismus hin. Er plädiert für eine Post-Race-Theory, die Gleichberechtigung statt Sonderbehandlung anstrebt.
Der Kanzler hat das „Stadtbild“ als Motivation für eine restriktive Migrationspolitik genannt. Die Integrationsbeauftragte seiner Regierung gibt Kontra.
Islamisten nutzen Rassismuserfahrungen gezielt für Radikalisierung im Netz. Eine Studie zeigt, wie Social-Media-Videos junge Menschen emotional ansprechen.
Ein Mitarbeiter prangert Rassismus in einer Ausländerbehörde an und behauptet, deshalb entlassen worden zu sein. Doch die Sache ist komplexer, als sie auf den ersten Blick scheint.
Die ehemalige Waldorfschülerin Bettina Schuler hadert mit ihrer Schulzeit: Ein Gespräch über problematische Frauenbilder, das Erbe Rudolf Steiners – und Eltern, die eine Alternative zum maroden öffentlichen System suchen.
Ein Reporter dokumentiert Rassismus und Frauenfeindlichkeit bei der Londoner Polizei. Bürgermeister Khan zeigt sich angewidert – und hält doch am Polizeichef fest.
Sie hatten zwei aus Ghana stammende Mädchen angegriffen. Jetzt sind zwei Jugendliche dafür verurteilt worden. Der Fall verursachte 2024 bundesweit Aufsehen und führte zu Demos gegen Rassismus.
Nach dem Attentat auf den amerikanischen Aktivisten versagen auch viele Deutsche aus politischen Gründen ihre Anteilnahme. Etwas ist ins Rutschen gekommen.
Charlie Kirk war wichtig für die republikanische Partei. Mit seiner Organisation „Turning Point USA“ begeisterte er junge Menschen für Donald Trump, für rassistische Ideen und den christlichen Nationalismus.
Der nordrhein-westfälische Innenminister will in der Kriminalstatistik auch Personen erfassen, die mehrere Nationalitäten haben. Sogleich wird ihm „Rassismus“ vorgeworfen. Doch das ist falsch.
Als Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus fördert Natalie Pawlik auch „community-basierte“ Beratungsstellen. Was zeichnet die aus?