„Wir decken keine Straftäter“
Rassismus-Vorwürfe, Drohschreiben NSU 2.0 und gewalttätige Mobs: Warum es die Polizei in Hessen derzeit nicht einfach hat. Ein Gastkommentar vom Landesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei.
Rassismus-Vorwürfe, Drohschreiben NSU 2.0 und gewalttätige Mobs: Warum es die Polizei in Hessen derzeit nicht einfach hat. Ein Gastkommentar vom Landesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei.
War Winston Churchill ein Kind seiner Zeit? Das Vereinigte Königreich streitet erbittert über die Bewertung des „größten Briten aller Zeiten“.
Peter Norman war einer von drei Olympioniken, die 1968 gegen Rassismus demonstrierten. Auch für ihn bedeutete es das Ende seiner Karriere. Doch erst nach seinem Tod wurde seine Geschichte allmählich bekannt.
Stuart Hall, der Mitbegründer der „Cultural Studies“, ließ seine Lebensgeschichte in seine Theorien einfließen. Seine Autobiographie ist jetzt ein Wegweiser in den aktuellen Debatten über Rassismus.
Was alte Linke über Minderheiten sagen, finden junge Linke rassistisch. Und was die Jungen sagen, galt bei den Alten früher als Vorstufe des Faschismus. Es geht ein tiefer Riss durch das linke Lager.
Immer mehr Ligen in den Vereinigten Staaten setzten ein Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt. Die NHL hatte bisher auf das Knien verzichtet. Nach teils harscher Kritik folgten nun auch die Eishockeyspieler der Geste.
Hat die hessische Polizei ein Rassismusproblem? Seit den Vorfällen am Frankfurter Opernplatz werden Stimmen einer Pauschalkritik immer lauter. Jetzt liegt es an den Beamten selbst, verlorengegangenes Vertrauen wieder zurückzugewinnen.
Über das Paar, das auszog, um ein anderes Leben zu führen, erscheint bald ein Buch: „Finding Freedom“. Es illustriert das Ausmaß des Scherbenhaufens im britischen Königshaus.
Der Frankfurter Polizeipräsident bestreitet Kontrollen mit „racial profiling“. Die Leiterin der Pädagogischen Abteilung der Bildungsstätte Anne Frank kennt die Erfahrung von schwarzen Jugendlichen.
Die „New York Times“ -Journalistinnen Jodi Kantor und Megan Twohey deckten den Weinstein-Skandal auf. Ihr jetzt auf Deutsch erschienenes Buch beschreibt einen Anstoß für eine globale Bewegung, der zur richtigen Zeit kam.
Am Freitag haben Hunderte Demonstranten in Lissabon gegen Rassismus demonstriert. Sie forderten Gerechtigkeit für Bruno Cande, ein Schauspieler guineischer Herkunft, der am vergangenen Wochenende auf offener Straße erschossen wurde.
Die NBA hat wieder losgelegt. Sportlich bieten die ersten beiden Spiele Spannung bis zur letzten Sekunde. Viel wichtiger war LeBron James und seinen Kollegen aber ein Zeichen gegen Rassismus.
Amerika verabschiedet sich von dem einstigen Weggefährten Martin Luther Kings: Bei der Trauerfeier für den Bürgerrechtler John Lewis sprachen gleich drei frühere Präsidenten. Der Geehrte hinterließ am Tag seines Todes noch einen letzten eindringlichen Appell an die Menschen.
In der Rassismus-Debatte ändert Football-Klub Washington Redskins seinen Namen. Die Chicago Blackhawks gehen einen anderen Weg. Sie untersagen ihren Fans das Tragen traditioneller Indianer-Kopfbedeckungen.
Wenn Kant das genetische Erbe der Amerikaner in einen Gegensatz zur Kultur brachte, war das Teil eines „Hypothesenspiels“, das Naturtatsachen keine Zwecke unterschieben wollte.
Die Gouverneurin von Oregon und die amerikanische Regierung sollen sich auf einen Abzug der Bundespolizisten aus Portland geeinigt haben. Jedoch erst, wenn sich die Lage beruhigt habe. Donald Trump droht mit dem Einsatz weiterer Truppen.
Welche Begriffe wir verwenden dürfen und welche nicht, ist eine äußerst komplizierte Frage. In den Selbstbezeichnungen diskriminierter Gruppen stecken nicht selten komplexe Begriffsgeschichten, die viel über ihr Selbstverständnis verraten, in der deutschen Sprache aber oft sperrig wirken.
Warum er am Prozess gegen den mutmaßlichen Halle-Attentäter als Beobachter teilnimmt und wie man Radikalisierung im Netz verhindern kann, erklärt Cem Özdemir im Interview.
Unruhestifter würden zur Rechenschaft gezogen, warnt der amerikanische Präsident. Zudem sollen offenbar mehr Bundespolizisten nach Portland geschickt werden.
Es geht nicht darum, ob eine Berliner U-Bahn-Station ihren historischen Namen behalten darf, sondern ob und wann die weiße Mehrheitsgesellschaft das Zuhören lernt: Der Fall Moses Pölking.
Neun Menschen wurden beim Anschlag im Münchner Olympia-Einkaufszentrum vor vier Jahren ermordet. Einer von ihnen war Can. Erinnerung an meinen Sohn, der Opfer dieses Terrorakts wurde. Ein Gastbeitrag.
Der Protest gegen Rassismus in den Vereinigten Staaten geht weiter. Beim Start der Basketball-Profiliga der Frauen setzen die Spielerinnen ein Zeichen. Für die Deutschen verläuft es sportlich ernüchternd.
Die durch den Tod von George Floyd ausgelösten Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus in den Vereinigten Staaten dauern an. Dass amerikanische Polizisten auch Waffen aus Deutschland erhalten, sorgt nun für Kritik aus der Opposition.
In der Stadt im Bundesstaat Oregon ebben die Proteste nicht ab. Seit der Präsident eine Spezialeinheit des Heimatschutzministeriums entsandt hat, eskaliert die Lage. Es geht nicht mehr allein um Rassismus, es geht um Trump.
Das Fundament der Vereinigten Staaten ist brüchig geworden. Wer ist in der Lage, den Anfang für eine innere Versöhnung zu machen, das Band der Einheit neu zu knüpfen?
Der Sturm auf die Straßennamen wird von einem magischen Glauben an die Macht von Namen angetrieben. Verkannt wird, welche Funktionen sie im alltäglichen und im kulturellen Gedächtnis tatsächlich haben. Ein Gastbeitrag.
Für seine Anhänger ist der FC Tractor Sazi aus Täbris mehr als nur ein Fußballklub – für das Regime in Teheran ist er eine Bedrohung. Darf das selbsterklärte „beliebteste Team Asiens“ deshalb nie Meister in Iran werden?
Erst die Ausschreitungen in Stuttgart, dann die Krawalle in Frankfurt. Was ist da los?
In Portland, im amerikanischen Bundesstaat Oregon, kommt es seit Wochen zu Ausschreitungen zwischen Anti-Rassismus-Demonstranten und Bundesbeamten.
Der „Mohr“ ist altertümlich, aber nicht rassistisch, doch das will eine kleine und lautstarke Minderheit einfach nicht wahrhaben. Ein Gastbeitrag.
Der amerikanische Sport positioniert sich weiter gegen Rassismus. Nun gingen auch die Baseballer zum Start in die Saison auf ein Knie. Die Ehre des ersten Wurfs erhält nicht Präsident Trump.
Im Afrika-Museum in Tervuren kreuzen sich Debatten um Rassismus, Kolonialismus und die Rückgabe von Raubkunst. Das ist kein Nachteil, sondern eine Chance.
In einem kleinen Ort nahe New York soll ein Weißer seine schwarze Nachbarin schikaniert haben. Anthony Herron harrt daher seit Tagen zu ihrem Schutz vor dem Haus aus. Zum Schlafen kommt er kaum noch.
Der frühere Formel-1-Chef Bernie Ecclestone reagiert auf die persönliche Kritik von Motorsport-Star Lewis Hamilton. Dabei geht es vor allem um die aktuelle Rassismus-Debatte in der Rennserie.
Der amerikanische Präsident will abermals Bundespolizisten in amerikanische Städte schicken. Auch gegen den Willen der Bürgermeister. Es gehe nicht um „Unruhen“ sondern um Kriminalitätsbekämpfung, sagt er.
Der Einsatz von Bundesbeamten in Portland bei Anti-Rassismus-Protesten hatte in Amerika für heftige Kritik gesorgt. Auf Videos war zu sehen, wie Beamte mit Schusswaffen und ohne klare Abzeichen auf ihren Uniformen Menschen festnehmen und in nicht gekennzeichneten Fahrzeugen abtransportieren.