Gegner von Corona-Maßnahmen ziehen schweigend durch Berlin
Mehrere Tausend Menschen haben sich an einem Schweigemarsch durch die Berliner Innenstadt beteiligt. Ihr Protest galt der deutschen Corona-Politik – richtete sich aber auch gegen Rassismus.
Mehrere Tausend Menschen haben sich an einem Schweigemarsch durch die Berliner Innenstadt beteiligt. Ihr Protest galt der deutschen Corona-Politik – richtete sich aber auch gegen Rassismus.
In Minsk wird auch um politische Evolution gekämpft – mit Frauen hat Diktator Lukaschenka nicht als Gefahr gerechnet. Aber auch anderswo regiert giftige Männlichkeit.
JP Morgan will mit viel Geld die Ungleichheit zwischen Schwarz und Weiß bekämpfen – etwa in Form von Krediten für den Hauskauf. Wie ernst meint die amerikanische Großbank das?
Ideologisch trennen Kamala Harris und Mike Pence Welten. Doch sie teilen ein Tabu: Über das Alter oder eine Krankheit ihrer Chefs wollen sie nicht reden. Dabei macht sie gerade das interessant.
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Fan-Gewalt, Korruption, Rassismus und Wettbetrug: David Goldblatt beschreibt in seinem 700 Seiten starken Werk „Das Zeitalter des Fußballs“ den Verfall eines Weltsports.
Die Krippe im Ulmer Münster wird in diesem Jahr etwas weniger voll sein als sonst. Der Grund: die „groteske Darstellung“ der Melchior-Figur, die eine Diskriminierung darstelle, sagt der Dekan.
Der Streit über die Rassismus-Studie dreht sich weiter. Derweil hat Horst Seehofer sein Lagebild zum Rechtsextremismus in den Sicherheitsbehörden vorgestellt. Die Datenlage ist dünn.
Ein Dozent der Uni Frankfurt vertritt rechte Thesen. Die Asta-Zeitung spricht Rechten die Meinungsfreiheit ab. Beides kann und muss eine Hochschule aushalten.
In einem ersten Lagebericht gibt es nun einen bundesweiten Überblick über rechtsextremistische Tendenzen in den Sicherheitsbehörden. Es geht um mehr als 350 Verdachtsfälle. Für Bundesinnenminister Seehofer ist „jeder erwiesene Fall eine Schande“.
Das Historische Museum Frankfurt und die Bildungsstätte Anne Frank nehmen gemeinsam Kolonialismus und Rassismus in den Blick. Deutlich wird, wie sich Sichtweisen je nach biographischer Erfahrung unterscheiden.
Wütende Männer gelten als dominant, wütende Frauen dagegen als hysterisch oder zickig. Das Zeigen dieser Emotion bedeutet für sie einen Statusverlust. Dabei kann der weibliche Zorn eine sehr nützliche Waffe sein.
Sie verbreiten nicht nur rechte Parolen, sie schlagen auch öfter mal Gegner zusammen. Durch Donald Trumps Auftritt bei der TV-Debatte gegen Joe Biden sind die „Proud Boys“ nun in den Schlagzeilen.
Das erste TV-Duell im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf lässt den europäischen Zuschauer ratlos zurück. Bei Maischberger lieferten Trump- und Biden-Anhänger ein bezeichnendes Bild für die geistige und seelische Verfassung vieler Amerikaner.
Joe Biden spricht über den Rassismus, der in Amerika herrsche. Donald Trump lässt sich darauf gar nicht erst ein. Für ihn ist es eine Frage von „Law and Order“. Etwas das Biden nicht mal zu sagen wagen, weil er dann seine „linksradikalen“ Anhänger verliere, so Trump.
Eine unfreundlichere Präsidentschaftsdebatte hat es wohl selten gegeben: Donald Trump und Joe Biden beschimpften sich bei der ersten Live-Auseinandersetzung gegenseitig – und beide zeigten ihre Schwächen.
Ein früherer Jugendtrainer wirft dem FC Bayern vor, ihn nach Bekanntwerden von Rassismusvorwürfen zum Unterschreiben eines Aufhebungsvertrages gedrängt zu haben. Der Verein bestreitet dies.
Wo kein Rassismus ist, wird er eben erfunden: Was der neue Sprachleitfaden der Berliner Justizverwaltung über das „Schwarzfahren“ verrät.
Die Fußballspieler der Queens Park Rangers knien nicht als Zeichen des Protests gegen Polizeigewalt. Ignorante Profis? Der verärgerte Klub wehrt sich und lässt heiße Luft aus dem Ballon des Anti-Rassismus-Kampfes.
Der Beamte soll sich rechtsextremistisch geäußert haben. Informationen darüber kamen aus Baden-Württemberg. Rechtsextremes Gedankengut habe in der Polizei nichts verloren, sagt der Leipziger Polizeipräsident.
Das T-Shirt des Formel-1-Weltmeisters hat wohl Folgen. Schon ab dem Rennen in Sotschi soll bei der Siegerehrung nicht mehr protestiert werden – auch nicht für die Black-Lives-Matter-Bewegung.
Viele Einwanderer sind nicht wegen ihrer Ethnie, sondern wegen ihrer sozialen Herkunft benachteiligt. Im Ergebnis macht das keinen Unterschied – im Streit über die richtige Politik schon.
Bei Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus in Louisville im Bundesstaat Kentucky sind zwei Polizisten durch Schüsse verletzt worden. Auslöser der Demonstration war eine Justizentscheidung im Fall der Afroamerikanerin Breonna Taylor, einer 26-jährige Rettungssanitäterin, die im März in ihrer Wohnung von Polizisten erschossen wurde.
Ein Gericht spricht die Polizisten frei, die beim tödlichen Einsatz gegen die Schwarze Breonna Taylor beteiligt waren. In vielen amerikanischen Städten ziehen danach wieder Demonstranten durch die Straßen. Es kommt zu neuer Gewalt.
Wie kann man die Kultur innerhalb eingeschworener Polizeigruppen verändern? Indem man vor allem die Berufsanfänger besser begleitet, sagt der Hamburger Polizeiwissenschaftler Rafael Behr.
Mit der Gründung eines eigenen Nascar-Teams unternimmt Basketball-Legende Michael Jordan den nächsten Schritt im Kampf gegen Rassismus in den Vereinigten Staaten.
Der Innenminister kritisiert eine deutsche Vorreiter-Rolle bei der Aufnahme von Migranten, etwa nach dem Brand in Moria. Außerdem bekräftigt Seehofer, es werde keine Studie zu Rassismus in der Polizei geben.
Amerikas Präsident sagt, es werde zu viel über die Rolle der Sklaverei in der Geschichte der Vereinigten Staaten gesprochen. Sein Justizminister vergleicht derweil Corona-Lockdowns mit Sklaverei.
Solche Anklagen werden äußerst selten erhoben. Bei Verurteilung drohen lange Haftstrafen. Justizminister Barr soll außerdem strafrechtlich gegen die Bürgermeisterin von Seattle vorgehen wollen.
Kunst braucht mehr Diversität und Nachhaltigkeit: Ein Gespräch mit den Journalistinnen und Kunstkritikerinnen Julia Grosse und Yvette Mutumba.
Amerikas Westküste brennt. Unterstützer des Präsidenten aber ätzen, der Klimawandel sei wie „struktureller Rassismus im Himmel“. Soll heißen: Die Demokraten suchen Vorwände, um die Menschen zu gängeln.
Damit sie ihre Klage gegen die Stadt fallen lassen, zahlt Louisville den Hinterbliebenen zwölf Millionen Dollar. Breonna Taylor war im März von Polizisten erschossen worden, was mit zu den „Black lives matter“-Protesten geführt hatte.
Der DFB soll eine nachhaltige Rolle in unserer Gesellschaft spielen, findet Präsident Fritz Keller. Im Interview spricht er über politische Proteste im Stadion, eine aus dem Takt geratene Nationalelf und die WM in Qatar.
Beim Spiel von Paris Saint-Germain mit Trainer Thomas Tuchel in der französischen Liga geraten die Spieler in der Nachspielzeit aneinander. Neymar sieht Rot. Anschließend aber erhebt der Brasilianer schwere Vorwürfe.
Sportlich war zum Auftakt in die Football-Saison alles wie gehabt: Der Auftaktsieg der Kansas City Chiefs gegen die Houston Texans aber war nicht die wichtigste Botschaft des Tages.
Softwarekonzern SAP verbannt diskriminierende Fachbegriffe aus dem Wortschatz. Der Konzern sei in sehr vielen Ländern aktiv, und niemand in der Belegschaft solle auch nur unterschwellig das Gefühl bekommen, nicht dazuzugehören.