Aus dem Priesterseminar auf den Weihbischof-Stuhl
Das Papst hat gesprochen: Udo Bentz wird neuer Weihbischof in Mainz. Kardinal Lehmann preist ihn in hohen Tönen. Zudem gibt es Neues aus dem Bistum Limburg.
Das Papst hat gesprochen: Udo Bentz wird neuer Weihbischof in Mainz. Kardinal Lehmann preist ihn in hohen Tönen. Zudem gibt es Neues aus dem Bistum Limburg.
Selfies mit dem Papst: Der letzte Schrei bei jungen Katholiken. Der Papst würde wohl lieber schreien.
Papst Franziskus bittet die Urvölker Lateinamerikas um Entschuldigung für Unrecht im Namen Gottes. Die Kirche hat zu ihnen bis heute ein gespanntes Verhältnis. Im Klerus sucht man Indigene vergebens.
„Im Namen Gottes sind viele schwere Sünden gegen die Ureinwohner Amerikas begangen worden“, sagt der Papst in Bolivien. Den Kapitalismus kritisiert er in drastischen Worten.
Papst Franziskus besucht Ecuador, wo Anhänger und Gegner des Präsidenten sich auf ihn berufen. Rafael Correa, selbsternannter „Sozialist des 21. Jahrhunderts“, erlebt die schwerste Krise seit seinem Amtsantritt.
An diesem Sonntag bricht Papst Franziskus zu einer einwöchigen Südamerika-Reise auf. Der Argentinier besucht mit Bolivien, Ecuador und Paraguay die ärmsten Länder des Kontinents. Und wird dabei nicht um den ein oder anderen politischen Spagat herumkommen.
Mit der Wiedereröffnung der amerikanischen Botschaft in Havanna normalisieren sich die diplomatischen Beziehungen der ehemaligen Feinde. Heftige Kritik kommt von den Republikanern. Sie werfen Obama „Vermächtnis-Shopping“ vor.
Der Papst sortiert seine Medienabteilung durch: Das neue „Sekretariat für die Medien und Kommunikation“ soll weniger verbergen und die kirchlichen Belange offen in die Welt tragen. Zumindest der neue Leiter gilt als weltoffener Theologe.
Amerika, Irland und bald Italien? Die Regierung unter Matteo Renzi will die Gleichstellung homosexueller Paare regeln. Die katholische Kirche mobilisiert nun Gegner des Gesetzes für Großdemonstrationen in Rom.
Nach katholischem Verständnis ist eine Auflösung des Ehesakraments unmöglich. Bei einer Generalaudienz hat Papst Franziskus nun Verständnis für eine Trennung geäußert - unter bestimmten Umständen.
Die Enzyklika des Papstes ist voller Zivilisationskritik und antiliberaler Zerrbilder. Das Gute der industriellen Gegenwart kommt kaum vor.
Die Umweltenzyklika „Laudato Si“ vertritt eine Theologie der Schöpfung in franziskanischem Geist. Mit seinem Aufruf zur Rettung der Erde trifft der Papst jedoch nicht überall auf Zustimmung.
Der Papst hat in seiner Enzyklika das Gewinnstreben der Wirtschaft angeprangert. Greenpeace und Umweltpolitiker freuen sich über den Rückenwind. Die Industrie hingegen müsste eigentlich protestieren. Aber die Kritik bleibt vorsichtig.
Was macht eigentlich die Apokalypse? Unser Glossenticker mit ernsten Nachrichten zum Klimawandel und ihren (weniger ernsten) Pointen. Ein Update mit Chinas Plänen, Prinz Charles Klimadiagnose und der Umweltenzyklika.
Die neue päpstliche Enzyklika „Laudato si“ ist teils ein klares, kluges und abwägendes Lehrschreiben. Teils aber auch ein moralinsaures Gebräu. Ein Kommentar.
In seinem neuen Lehrschreiben „Laudato Si“ fordert Papst Franziskus eine globale ökologische Umkehr. Er spricht sich gegen undifferenzierte genetische Manipulationen aus und ruft dazu auf, den eigenen Körper „als Gabe Gottes“ zu akzeptieren.
An diesem Donnerstag stellt Franziskus seine Ökologie-Enzyklika vor. Der heilige Vater rät darin, auf Luxus und Konsum zu verzichten.
Dass Papst Franziskus an einer Umwelt-Enzyklika arbeitete, war bekannt. Am Donnerstag will er sie veröffentlichen. Die italienische Zeitschrift „L’Espresso“ stellt sie schon jetzt online.
Die verschärften Grenzkontrollen wegen des G-7-Gipfels haben tausende Flüchtlinge an der Weiterreise nach Nordeuropa gehindert. Nun sitzen sie wieder in Italien. Dort weiß man nicht, wohin mit ihnen.
Ihren höchsten Feiertag begehen Christen in West und Ost mit einem Abstand von 14 Tagen. Das kann nicht angehen, sagt Papst Franziskus, und will sich mit den Orthodoxen auf einen gemeinsamen Oster-Termin einigen. Daran sind schon andere gescheitert.
So freundlich wie in Italien wird Wladimir Putin kaum irgendwo empfangen. Trotzdem ließ Ministerpräsident Renzi Kritik an seinem Gast anklingen. Und auch die Audienz beim Papst war für den russischen Präsidenten nicht nur angenehm.
Bei seinem Besuch in Sarajevo hat Papst Franziskus zum 20. Jahrestag des Dayton-Abkommens zur Versöhnung aufgerufen. Zugleich beklagte er ein „Klima des Krieges“, das weltweit geschürt werde.
Leipzigs neue Propsteikirche ist geweiht: Das Gotteshaus ist nicht nur der größte Kirchenneubau Ostdeutschlands seit der Wiedervereinigung, sondern auch mit moderner Technik ausgestattet. Sogar der Papst schickte eine Botschaft.
Ist das Ja Irlands zur Homo-Ehe für den Vatikan tatsächlich eine „Niederlage für die Menschheit“? Äußerungen aus dem Umkreis von Papst Franziskus deuten darauf hin, dass er selbst das ganz anders sieht.
Der Vatikan und der „Staat Palästina“ stehen kurz vor dem Abschluss eines Staatsvertrages. Darin sollen den katholischen Christen unter den Palästinensern weitgehende Freiheitsrechte zugesichert werden.
Der Vatikan betreibt aktive Außenpolitik: Gut 50 Minuten lang gewährt der Papst dem kubanischen Staatschef eine Audienz. Raúl Castro bedankt sich für die „aktive Rolle“ des Papstes bei der „Verbesserung der Beziehungen“ Havannas zu Washington - und setzt weiter auf Franziskus.
Bei der Annäherung zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten spielte Papst Franziskus eine wichtige Rolle. Nun kommt es zur ersten Begegnung mit Kubas Staatschef.
Zuwachs für die Windsors: Kate und William haben ihr zweites Kind bekommen. Ein Mädchen. Zeit, es zu begrüßen – und der Kleinen ein paar Wahrheiten mitzuteilen. Ein Willkommensgruß.
Wie das Adjektiv „umstritten“ zum unumstrittenen Liebling der Deutschen wurde.
Wegen einer Flugzeugpanne hatte Serbiens Präsident eine Audienz beim Papst am vergangenen Freitag absagen müssen. Offenbar hatte der Kopilot versehentlich Kaffee verkippt und damit einen Kurzschluss ausgelöst.
Das Flüchtlingsunglück im Mittelmeer kann niemanden überraschen. Italien fordert lange schon Hilfe – und bittet sogar Amerikas Präsidenten um Unterstützung bei der Stabilisierung Libyens. Doch Obama winkt ab.
Die Bundesregierung will das Massaker an Armeniern nicht „Völkermord“ nennen – auch wenn die meisten Bundestagsabgeordneten das längst anders handhaben.
Der frühere Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst wird nun auch offiziell im Verzeichnis der Vatikan-Mitarbeiter geführt. Er zeigt sich im neuen Outfit: mit Vollbart und markiger Brille.
Im September trifft der Papst den amerikanischen Präsidenten Barack Obama. Bei der Reise in die Vereinigten Staaten möchte Franziskus einen Zwischenstopp in Havanna einlegen.
Anderthalb Jahre lang benutzte Papst Franziskus sein iPad, bevor er es in Uruguay verschenkte. Die neuen Besitzer machten das Gerät nun zu Geld: Bei einer Auktion erzielte es ein Vielfaches des Originalpreises - auch wegen einer besonderen Gravur.
Franziskus’ Rede vom „Völkermord“ an den Armeniern hat nun auch den türkischen Präsidenten auf den Plan gerufen. Erdogan „warnt und rügt“ den Papst für seine Aussage. Und auch mit Deutschland droht ein Konflikt.