Das Verhältnis ist „phasenweise fast unerträglich“
Das Verhältnis zwischen dem starken Reformflügel in der Bischofskonferenz und dem Vatikan ist zerrüttet. Bei der anstehenden Neubesetzung mehrerer Bischofsstühle könnte das eine große Rolle spielen.
Das Verhältnis zwischen dem starken Reformflügel in der Bischofskonferenz und dem Vatikan ist zerrüttet. Bei der anstehenden Neubesetzung mehrerer Bischofsstühle könnte das eine große Rolle spielen.
Der Papst bekundet immer wieder seine Nähe zum „ukrainischen Märtyrervolk“. Doch die Bischöfe der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine erwarten mehr von ihm als Worte und Gebete.
Papst Franziskus’ Worte +++ Verlängerung der Legislaturperiode +++ Höckes Wahlkampfrede +++Skulptur von Kardinal Hengsbach +++ Gastbeitrag von Bettina Stark-Watzinger
Der Kanzler lädt zum Wohnungsbau-Krisengipfel. Die Luftfahrt streitet über klimaneutrales Fliegen. Und im F.A.Z.-Tower diskutieren Hessens Spitzenkandidaten. Der F.A.Z. Newsletter.
In Marseille hat Papst Franziskus wieder einmal an das tödliche Flüchtlingsdrama auf dem Mittelmeer erinnert. Doch das Handeln von Politikern zu verdammen, geht an der Sache vorbei.
Beim Mittelmeer-Treffen spricht der Papst über den „Schmerzensschrei“ der Migranten. Mit Zehntausenden Gläubigen feiert er im Beisein von Macron einen Gottesdienst im Stadion von Marseille.
Auf seiner Reise nach Frankreich beklagt Papst Franziskus den Umgang mit Migranten in Europa. In Marseille fordert er Güte, Freundlichkeit und Gastfreundschaft.
Emmanuel Macron will an einem Gottesdienst mit Papst Franziskus teilnehmen. Die Opposition sagt, das dürfe ein französischer Präsident nicht. Es widerspreche der Laizität.
Víctor Manuel Fernández, der neue Chef der römischen Glaubensbehörde, verbindet sein liberales Image mit dem Bekenntnis, die Lehren der früheren Päpste von Franziskus her neu bewerten zu wollen.
Marokkos Monarch Mohamed VI. hat nur langsam auf das verheerende Erdbeben reagiert. Seiner Macht wird die Katastrophe trotzdem nicht schaden.
Kardinal Zuppi soll nach einem Frieden für die Ukraine suchen. Doch Kiew lehnt den Vatikan als Vermittler ab – und Scholz setzt einen klaren Akzent.
Ein Berater von Präsident Selenskyj wirft der Vatikanbank vor, sie verwalte russisches Geld. Dem widerspricht das Geldinstitut vehement. Ein Vertrauter des Papstes weist den Vorwurf zurück, Franziskus sei zu russlandfreundlich.
Dass Franziskus in die antiwestliche Propaganda des Kremls einstimmt, ist kein Zufall. Sein Weltbild ist von einer kaum zu überbietenden Schlichtheit.
Franziskus erläutert seine Aussage über das „große Russland“. Er habe das nicht im geographischen, sondern im kulturellen Sinne gemeint.
Die kommunistische Führung in Peking verbot den Gläubigen die Reise ins Nachbarland. Etwa 100 chinesische Katholiken erschienen dennoch in Ulan-Bator – vermummt.
Nützlich bei Christen, Buddhisten und Schamanisten: Kardinal Marengo treibt den Teufel und Dämonen aus.
In den nächsten vier Tagen stehen offizielle Treffen mit Regierungsvertretern, Diplomaten und dem mongolischen Staatspräsidenten an. Der 86-jährige Pontifex soll versuchen, die schwierigen Beziehungen des Staates zu China zu verbessern.
Papst Franziskus reist wieder einmal „an die Ränder“ der Weltkirche. Doch sein Besuch in der Mongolei könnte auch einen europäischen Konflikt berühren.
Was meinte Papst Franziskus, als er russische Jugendliche dazu aufrief, das „Erbe des großen Russlands“ nicht zu vergessen? Nach heftiger Kritik nimmt ihn nun der Kiewer Bischof in Schutz.
Nach neuen Aussagen über das „große Russland“ äußern katholische Bischöfe in der Ukraine ihren Unmut über den Papst. Sie verlangen vom Heiligen Stuhl eine Erklärung.
Schon kurz nach dem Tod des Priesters gab es Zweifel an der Version eines natürlichen Todes. Heute ist man sich in Warschau sicher: Agenten haben den polnischen Regimegegner Franciszek Blachnicki 1987 vergiftet.
Für den Papst scheint das Qualifizierungsprofil für den Kardinalsstand so zu lauten: Marienverehrung und Portugiesisch als Muttersprache.
Der Papst verheißt eine offene Kirche, aber nicht alle darin haben Zugang zu den Sakramenten. Für den synodalen Weg der Deutschen Katholiken zeigt Franziskus kein Verständnis.
Anderthalb Millionen Menschen feiern mit Franziskus die Abschlussmesse des Weltjugendtags – dankbar und erschöpft. Der Papst mahnt zum Frieden und lädt die jungen Gläubigen zum nächsten Weltjugendtag nach Seoul ein.
Beim „katholischen Woodstock“ in Lissabon wollte Papst Franziskus alle jungen Katholiken ansprechen. Manche Themen aber sparte er aus.
Franziskus wird mit Jubelrufen und Beifall im portugiesischen Fátima empfangen. Der Ort ist für seine „drei Geheimnisse“ bekannt.
Américo Aguiar war einst sozialistischer Bürgermeister – nun wird er als einer der Jüngsten ins Kardinalskollegium aufgenommen.
Papst Franziskus bleibt sich treu. Anstatt den russischen Aggressor und die Perversion von Religion durch das Moskauer Patriarchat beim Namen zu nennen, raunt er etwas von der Friedensunfähigkeit Europas. Es reicht.
Papst Franziskus trifft sich beim Weltjugendtag in Lissabon mit 13 Missbrauchsopfern. Seine Aussagen zu dem Skandal jedoch bleiben allgemein.
Papst Franziskus ruft beim Weltjugendtag in Lissabon zur Rettung des Planeten auf. Statt „unklarer Kompromisse“ brauche es einen „echten Sinneswandel“ und eine „ganzheitliche Ökologie“.
Der Papst beginnt seinen Besuch des Weltjugendtages in Lissabon mit deutlicher Kritik an Europa. „Wohin steuerst du, wenn du der Welt keinen Friedenskurs vorschlägst“, fragte er in seiner ersten Rede.
Eine Seherin und Wunderheilerin betreibt in Italien mit Marienerscheinungen ein florierendes Geschäft. Nun schreiten Gerichte und die Amtskirche ein.
Papst Franziskus ist anlässlich des Katholischen Weltjugendtags in Lissabon eingetroffen. Erst ab Donnerstag soll er dann mit Teilnehmenden des Weltjugendtags zusammentreffen, um dort mit Jugendlichen zu beten.
Kardinal Manuel Clemente heißt Tausende von jungen Gläubigen beim Weltjugendtag willkommen. Für Papst Franziskus wird die Reise nach Lissabon die erste nach seiner schweren Operation sein.
Heute beginnt der katholische Weltjugendtag in Lissabon. Zu teuer, sagen die einen, zu papst-zentriert, die anderen. Aber diese Kritik greift zu kurz.
Heute beginnt der Weltjugendtag in Lissabon. Aber viele Portugiesen sind wenig begeistert über den Besuch von Papst Franziskus. Die staatlichen Zuschüsse hätten besser für soziale Projekte ausgegeben werden sollen, sagen sie.