Missbrauch im Indianerlager
Bei den evangelischen Pfadfindern vergeht sich ein Leiter immer wieder an einem Jungen. Jahrzehnte später spricht der Mann über seine Taten. Sein Kommentar: „Ja und?“
Bei den evangelischen Pfadfindern vergeht sich ein Leiter immer wieder an einem Jungen. Jahrzehnte später spricht der Mann über seine Taten. Sein Kommentar: „Ja und?“
Der ehemalige Hamburger Erzbischof Werner Thissen spricht in einem Interview erstmals über die schweren Fehler, die auch er im Umgang mit sexuellem Missbrauch gemacht hat. Man habe zu viel Mitleid mit den Tätern gehabt, jede Form von Standards habe gefehlt.
Immer mehr Kitas setzen auf „Original Play“. Bei dem Spiel kommt es zu engem Körperkontakt zwischen Kindern und Erwachsenen. Das Pädagogik-Konzept ist umstritten – und inzwischen werden Missbrauchsvorwürfe laut.
Immer wieder werden in der katholischen Kirche Fälle von sexuellem Missbrauch bekannt. Eine Initiative will, dass Opfer deutlich höhere Entschädigungen bekommen.
Mitgliederschwund und Missbrauchsskandal: Die katholische Kirche ist in einer Krise. Der „Synodale Weg“, über den die Bischofskonferenz in Fulda berät, soll helfen. Frankfurts Stadtdekan sagt, worauf die Kirchenführer achten müssen.
Die katholischen Bischöfen in Deutschland und Papst Franziskus stehen vor einem handfesten Konflikt. Es geht um den Umgang mit gleich vier Themen: Macht, priesterliche Lebensform, Sexualmoral – und Frauen.
Über Jahre hinweg wurde einem hessischen Priester sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen vorgeworfen. Nun hat der Limburger Bischof dem Geistlichen das Vertrauen entzogen.
Der Missbrauchs-Skandal hat die katholische Kirche in Deutschland erschüttert. Den Ergebnissen einer Studie zufolge aber offenbar nicht genug. Bei einigen Priestern stoße die Präventionsarbeit „auf Granit“, sagt der verantwortliche Wissenschaftler. Die Zahlen sprechen für ihn.
Die katholische Kirche hat mit den Missbrauchsfällen der vergangenen Jahre Vertrauen verspielt. Ein neuer „Kodex“ für Mitarbeiter soll präventiv Gefahren abwenden.
Der Papst veröffentlicht strikte Regeln, die Kinder vor sexuellem Missbrauch schützen und Aufklärung garantieren sollen. Gelten sollen die Neuerungen aber nur im Kirchenstaat.
Nach den Missbrauchsskandalen und der Verurteilung des Kardinals Philippe Barbarin in Frankreich wendet sich das Volk von der katholischen Kirche ab.
Der Missbrauchsbeauftragte der Kirche, der Bischof von Trier, Stephan Ackermann, berichtete über den aktuellen Stand der Aufarbeitung. Er kündigte verschiedene Maßnahmen an. Unter anderem sollten Täter auch finanziell zur Verantwortung gezogen werden.
Wieder einmal tagt die katholische Kirche zum Missbrauch: Dieses Mal sind es die deutschen Bischöfe. Zum Auftakt ihres Treffens kündigte Kardinal Marx an, die Aufarbeitung zu verbessern – und stellte einen Plan vor.
Hessens Strafverfolger wollen die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche aufarbeiten. Doch immer wieder stoßen sie auf ein bestimmtes Problem.
Das Urteil gegen den ehemaligen Finanzchef des Vatikans, George Pell, wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern wurde schon im Dezember gesprochen. Doch warum erfährt die Öffentlichkeit das erst jetzt?
Doris Reisinger wurde als Nonne von einem Priester vergewaltigt. Der Missbrauchsgipfel im Vatikan ist für sie vor allem „eine vertane Chance“. Doch die Konferenz habe auch gezeigt, wie mächtig die Opfer seien, sagt die Theologin im FAZ.NET-Interview.
Nach den Worten des Papstes zum Missbrauch in der Kirche ist bis zum Beweis des Gegenteils von Rom nicht viel zu erwarten. Umso mehr kommt es auf die Bischöfe an.
Papst Franziskus verspricht ein hartes Durchgreifen der katholischen Kirche gegen sexuellen Missbrauch – konkrete Schritte nennt er aber nicht. Missbrauchsopfer sind empört.
Es gab Schuldbekenntnisse und Vorschläge, wie sexueller Missbrauch durch katholische Geistliche verhindert werden soll. Doch was wird am Ende des Anti-Missbrauchsgipfels im Vatikan stehen?
Im Umgang mit den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche mahnt der Münchner Erzbischof zu Offenheit und Transparenz. Auch mit Kritik an der kirchlichen Verwaltung spart Marx nicht.
Papst Franziskus hat im Vatikan den Krisengipfel zum Umgang mit sexuellem Missbrauch eröffnet. Die Bischöfe wollen einen Heilungsprozess anstoßen – doch bevor sie sprechen, kommen Opfer zu Wort.
Um die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche aufzuarbeiten, haben die Bistümer Limburg, Fulda und Mainz der Justiz Informationen zu potentiellen Tatverdächtigen übergeben. Insgesamt werden 266 Personen des sexuellen Missbrauchs angeklagt.
Das Oberhaupt der katholischen Kirche warnt vor dem „Übel des sexuellen Missbrauchs, der von Männern der Kirche an Minderjährigen“ begangen worden sei.
Zu Beginn des historischen Missbrauchstreffens richtet Papst Franziskus eine deutliche Warnung an die Spitzen der katholischen Kirche: Die Zeit der „einfachen und vorhersehbaren Verurteilungen“ sei vorbei.
Papst Franziskus hat am Donnerstag im Vatikan die internationale Konferenz zum Thema Missbrauch in der katholischen Kirche eröffnet. Bei dem Treffen will er mit Bischöfen, Experten und Opfervertretern über Konsequenzen aus den Missbrauchsskandalen der vergangenen Jahre beraten.
Heute beginnt im Vatikan eine Konferenz über Missbrauch in der katholischen Kirche. Doch längst nicht alle Bischöfe erkennen darin ein globales Problem.
„Die Welt nicht in dem beschissenen Zustand belassen“: Hinter den Kulissen des heute im Vatikan beginnenden Gipfels zum Missbrauchsskandal wird um eine moderne Ordnung der Kirche gestritten.
In der katholischen Kirche kommen immer mehr Fälle von sexuellen Übergriffen ans Licht. Dass mit Verbrechen dieser Art überall auf der Welt zu rechnen ist, war schon in den neunziger Jahren bekannt. Allen, die es wissen wollten.
Das Bistum Limburg versucht Licht in das Dunkel zum Thema Missbrauch zu bringen. Das ist bemerkenswert und nicht zu überschätzen. Deutlich geworden ist aber auch, dass das nur ein Anfang sein kann.
Er wisse, dass Geistliche sich des Missbrauchs schuldig gemacht hätten, sagt Papst Franziskus in seinem Angelus-Gebet. „Und ich glaube, es wird immer noch getan.“ Mit einem Treffen im Vatikan will er ein neues Bewusstsein schaffen.
Lange wusste man im Vatikan, dass Priester Ordensfrauen sexuell missbrauchen und ausbeuten – passiert ist nichts, Jahr für Jahr. Das könnte sich nun langsam ändern.
Amerikanische Zeitungen berichten über Hunderte sexuelle Missbrauchsvorwürfe gegen den Baptistenverband. Ihr Ethikchef lobt die Journalisten für ihre Arbeit.
Der Mainzer Bischof befasst sich wieder mit Missbrauchsfällen aus der Zeit seines Vorgängers Lehmann. Kohlgraf fordert eine Neuorientierung der Kirche bei der Sexualmoral und hält auch ein Ende des Pflichtzölibats für vorstellbar.
Ein neuer Skandal erschüttert die katholische Kirche. Nonnen sollen von Priestern und Bischöfen sexuell missbraucht worden sein. Eine ehemalige Ordensschwester fordert vom Papst Konsequenzen.
Papst Franziskus hat den sexuellen Missbrauch von Nonnen durch Bischöfe und Priester in der katholischen Kirche bestätigt. Der Vatikan arbeite seit langem an dem Problem.
Im Zuge der Missbrauchsaufarbeitung im Bistum Erfurt soll ein unabhängiger Jurist zusätzliche Akten zu Geistlichen analysieren. Darunter sollen auch Protokolle und Beschwerdebriefe fallen.